Ausgabe 
27.1.1967
 
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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

St adtkasse Montabaur

Die Stadtkasse Montabaur bleibt am Montag, dem 30,1. und am Dienstag, dem 31, 1. 1967 zur Durchführung von Jahresabschlußarbeiten geschlossen.

Montabaur, den 24.1.1967 Der Bürgermeister -.Mangels

Sprechtag der Kontrollbeamten

der Landesversicherungsanstalt Rheinland - Pfalz, Zweigstelle Andernach.

Wir sind heute durch die Landesversicherungsanstalt Rhein­land-Pfalz, Überwachungsstelle in Koblenz unterrichtet wor­den, daß der nächste Sprechtag für Versicherte der Arbeiter- Renten-Versicherung einschließlich Handwerker nicht am 1.Dienstag imMonat Februar 1967, sondern ausnahms­weise am

Dienstag, dem 31. Januar 1967 in der Zeit von 9. 00 - 12. 00 Uhr im Landratsamt stattfindet.

Versicherte, die den Sprechtag wahrnehmen wollen, bitten wir, alle Versicherungsunterlagen zur Auskunftserteilung mitzubringen.

VERBANDS-und VEREINSMITTEI LUNGEN

Ansprache

aus Anlaß der Geschenküberreichung an den Prinzen 1967 Wolfram I. von Recht und Gnaden .

Jetzt ist sie da, die tolle Zeit, da Narren aller Stände zu jeglich Possenspiel bereit, das Warten hat ein Ende.

Was lange währt, wird endlich gut, sagt man im Volkes Munde.

Des Wartens sehnsuchtsvolle.-Glut bricht auf in dieser Stunde.

Sie wird zum Feuer, grell und licht, das strahlt Humor und Freuden,

Das kümmert einen Griesgram nicht, denn er hat keins von beiden!

Dem frohen Menschen ist es nah, ist Grundsatz für sein Leben.

Entweder ist das Flämmchen da,-

ein "oder" kanns nicht geben!

Hier sitzt der Prinz, da seine Narrn, sind alle eins ab heute.

Und all» , die ungeduldig warn, die sind nun voller Freude.

Ihr nennt von Recht und Gnaden Euch, und wir sind recht im Bilde, daß Ihr in Eurem Narrenreich, regiert mit Witz und Milde.

Mit Kühle nicht, nicht vom Verstand her wollt Ihr uns regieren.

Mit offnem Herzen, milder Hand sollt Ihr 8 s mit uns probieren.

Laßt Euch, mein Prinz, von Euren Narrn nicht nur als gnädig preisen!

. Wollt uns, die wir vor Eurem Karrn, auch närrisch Recht erweisen!

Wenn Euer Antlitz ich betracht

- respektvoll - ei, behüte ! dann mein ich, daß zur Fassenacht es strahlt die reinste Güte !

Und Eure riesige Gestalt ..... !

Es gibt nicht viel von diesen, sie wachsen hier im Westerwald bei uns, als deutsche Riesen!

Doch zum Beweise zeigt als Mann, daß unser Ta nzmariechen sich hinter Euch verstecken kann und niemand tret 8 dazwischen !

So nehmt, mein Prinz, als Unterpfand der Treue diesen Becher .

Er bleib gefüllt Euch bis zum Rand, als einem frohen Zecher !

Wohlan, mein Prinz, wir sind bereit und wollen ohne Fragen Euch folgen in den Narrenstreit an allen tollen Tagen!

Jos. O. Schneider

Kappensitzung der ''Heiterkeit"

Nun ist auch das Narrenschiff der "Heiterkeit", aufgetankt mit Witz und Humor und mit Volldampf auf allen närrischen Maschinen, in See gestochen. Sicherlich hat die Narrhalla im Kolpinghaus im letzten anderthalben Jahrzehnt manche hervorragende Kappensitzung erlebt, was sich aber am ver­gangenen Wochenende an eben demselben Narrendomizil als dieses Jahres erste Kappensitzung abspielte, kann nur mit einer Note bewertet werden; wegen Außergewöhnlichkeit nicht mehr zu überbieten!

Da waren glänzende Büttenreden, mitreißende Gesangsdarbie­tungen und herrliche Funkentänze ebenso zu bewundern, wie ein brillanter Präsident und ein charmanter, Recht und Gnaden ausstrahlender närrischer Prinz.

Präsident Uli Schlosser konnte eine schier aus den Nähten platzende Narrhalla begrüßen und ließ in seiner spritzigen. Eröffnungsrede keinen Zweifel darüber aufkommen, daß sich der Elferrat "Heiterkeit auch diesmal wieder etwas beson­deres vorgenommen habe. Und das war denn auch der Fall. Die allwöchentlichen Proben seit September vergangenen Jahres zahlten sich durch großes Können aus, und alle Vor­träge wurden deshalb von einem närrisch aufgelegten Publi­kum mit begeistertem Applaus "honoriert" .

Als ersten Redner entsandte der Präsident den Protokollarius der "Heiterkeit", Heribert Nilges in die Bütt, die zuvor-in Anlehnung an die zahlreichen Baugerüste an berühmten Bau­werken der Stadt - ent-"rüstet" worden war. In seinem, wie gewohnt, geschliffenen Protokoll machte der Heribert einen Streifzug durch die heutige Zeit und gelangte über Miniröcke und Gammler in die große und die kleine Politik. Es war eine glänzende Rede. - Die erste Büttenrede seines Lebens hielt Josef Bahl, Mit ihm stand zum erstenmal seit Jahren wieder ein "Balinese" in der Bütt. Er gab als "Eierköbes blühenden Blödsinn von sich, weil er aber seine Sache ausgezeichnet machte, verschaffte er sich selbst einen guten Büttenstart, Dem Senior der aktiven Karnevalisten, Josef Ger mann, blieb es Vorbehalten, sich mit einem von ihm umgetexteten Lied die Narrhalla zu erobern, das der Schlager der Session zu -

Dos Mitteilungs- und Ortsnachrichtenblatt erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 .vom 1. Okt. 1965.

HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christa Frisch. Produktionsleitung; Marion Scheidhauer. Anzeigenleitung: E. Meiers.

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