Ausgabe 
23.12.1966
 
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Bodenmüller Josef, Elisabethenstr. 24

- geb, am 4.1.1878- Foss geb. Knebel Anna, Kleiner Markt 6

- geb. am 26.1. 1877- Häuser Nikolaus, Sauertalstr. 13geb. am 30.1.1892- Hartenfels Josef, Bahnhofstr. 6 "geb. am 19.1.1889- Heisser geb. Sack Wilhelmine, Großer Markt 14

- geb. am 7. 1. 1890 -

Henritzi Anna, Steinweg 33geb. am 4.1. 1889 -

Heuchemer geb. Schui Anna, Jakob -Hannappel-Str. 10

- geb. am 24.1.1884-

H üb in ge r Adam, Jahnstr. 8 "geb. am 28. 1. 1888 -

Husse geb. John Anna, Hospitalstr. 3- geb. am 1. 1. 1888 - Jung geb. Bender Martha, Fürstenweg 30

- geb. am 19.1.1890-

I< rieglstein geb. Löw Katharina, Klosterstr. 3

- geb. am 20.1.1884-

Kromik Alfons, Burgstr. 8 "geb. am 10. 1.1889-

Massfeller Peter, Vorderer Rebstock 26

- geb. am 7.1.1891 - Meurer Peter, Vorderer Rebstock 28 - geb. am 13.1.1882 - Paehler geb. Schäfer Emilie, Koblenzer Str. 22

- geb. am 6. 1. 1889 -

Spielmann geb. Schardt Margarete, Tiergartenstr. 7

- geb. am 30. 1. 1891-

IN EIGENER SACHE

WICHTIGER HINWEIS

Sehr geehrter Leser,

am 1.1.1967 beginnt das neue Bezugsvierteljahr. Wir haben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen übersandt. Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2, -- bereit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ihnen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassieren. Sie haben da­mit das Mitteilungsblatt für weitere drei Monate bezahlt.

Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens.

Mit freundlichen Grüßen

PRIMO - VERLAG Hans Schmid Redaktion und Verlag

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

den Gewinnern des PRIMO-Weihnaqhtspreis- ausschreibens 1966.

In der Verlosung der ersten drei Rätsel sind insgesamt 450 Gewinner gezogen worden. Im Verbreitungsbezirk des vor­liegenden Mitteilungs- und Ortsnachrichtenblattes haben folgende Rätselfreunde einen Preis gewonnen;

Johanna G alke , Herderstraße 3 Aenna Kraulich, Großer Markt 21 Margret Kromik, Fürstenweg 3 Franz-Josef der , Jak.-Hannappelstr. 13 Grete Spielm ann , Tiergartenstr. 7

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

Gesangverein "Mendelssohn-Bartholdy

Der Männergesangverein Mendelssohn-Bartholdy Montabaur wünscht allen Aktiven, Inaktiven,, Freunden und Gönnern des Vereins ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr.

Gleichzeitig sind alle recht herzlich zu unserem traditionel­len Neujahrsball im Kolpinghaus eingeladen.

Der Vorstand

Kirchenchor "St. Cäcilia ' 1

Nach langen Jahren singt der Kirchenchor in diesem Jahr wie- der-einmal am 1. Weihnachtsfeiertag zum Festgottesdienst um 10. 00 Uhr die

"Weihnachts-Messe" von Karl W alter, zusammen mit dem Kinderchor.

Zu unser aller größten Freude wird, - wir sagen es ganz ehrlich, daß wir sehr stolz darauf sind - unser sehr verehrter Herr Professor Karl W alter, Wien, der ja Ehrendirigent unseres Chores ist, selbst dabei die Orgel spielen.

Er verbringt übrigens die Festtage auf Einladung guter Freun­de hier in unserem schönen Städtchen, das er ja gerne als seine Heimat betrachtet.

Wir alle sagen ihm ein herzliches und frohes "Willkommen!" In der Christmette um Mitternacht und am 2. Feiertag im Hochamt um 10.00 Uhr wird der Chor, abwechselnd mit den Gläubigen, unsere alten, schönen Weihnachtslieder singen.

Nach dem Hochamt am 2. Feiertag finden wir uns bei unseren lieben "Alten" im Hospital zu einem kleinen Weihnachts- Ständchen ein.

Schon jetzt sei daraufhingewiesen, daß am Fest der Er­scheinung des Herrn (Dreikönig), das ja leider nür noch kirchlicher Feiertag ist, der Kirchenchor die "Weihnachts­messe" von Karl Walter im Festgottesdienst am Abend um 18.15 Uhr wiederholt. Auch dabei wird Herr Professor Wal­ter wieder selbst die Orgel spielen.

Wir alle danken ihm heute schon recht herzlich dafür.

Die nächsten Proben des Kirchenchores sind;

Donnerstag, den 29.12, 66, 20.15 Uhr für alle im Pfarrheim u. Donnerstag, den 5. 1.67, ausnahmsweise um 19.15 Uhr mit dem Kinderchor zusammen in der Pfarrkirche.

All unseren lieben fördernden Mitgliedern und allen Freun­den des Kirchenchores "St. Cäcilia" auf diesem Wege ein recht frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest sowie viel Glück, Gesundheit und Gottes reichsten Segen fürs kom­mende Jahr 1967

Willy Fresenius, Vorsitzender

Kneippverein

Die alters kranke Wirbelsäule.

Im Rahmen der Volkshochschule sprach in der Reihe der Vorträge des Kneipp-Vereins Herr Heilpraktiker Scharf am 5. Dezember 1966 in der Josef Kehrein-Schule über das Thema; Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden, ihre Ent­stehung und Verhütung. Der Referent ging zunächst davon aus, daß man die Erkrankung der Wirbelsäule und der Band­scheiben als eine Modekrankheit bezeichne, die erst in unserer Zeit als ein Zivilisationsschaden auftrete. Dem sei aber nicht so, denn bereits Hippokrates, der um 460 v. Chr. lebte, habe diese Krankheit gekannt und beschrieben. Spä­ter habe auch Galenos, der um 130 n. Chr. lebte auf die Beschreibung dieser Krankheit in den Schriften des Hippo­krates hingewiesen. Doch sei die Kenntnis über diese Krank­heit und ihre Behandlung in der Folgezeit verloren gegan­gen. Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde sie dann in Amerika wieder entdeckt und die Behandlungsmethoden neu entwickelt. Der Referent zeigte dann an Hand von Zeich­nungen den Aufbau und die Einrichtungen der Wirbelsäule.

Er erklärte ihre Bedeutung und Aufgaben für den mensch­lichen Körper. Schon im Kindesalter kann es zu Erkrankun­gen der Wirbelsäule kommen, die oftmals zur Bildung eines Buckels führen, Im späteren Alter können Verknöcherungen eintreten, so daß die Bewegungen des Menschen sehrlbehin- dert werden können. Zwischen den einzelnen Wirbeln, die aus Knochen bestehen und in einem Dornfortsatz enden, lie­gen die Bandscheiben.,Es sind Ringe aus einem knorpelfa­serigen Stoff, deren Mitte mit einer gallertartigen Masse gefüllt sind. Die Ringe geben dem Knochengerüst der Wir­belsäule die notwendige Elastizität. Vom 30, Lebensjahr an trocknen die Bandscheiben langsam ein, so daß die ganze Wirbelsäule in ihrem Gefüge gelockert wird. Es darf nicht unerwähnt bleiben, daß in der Wirbelsäule sich das Rücken­mark befindet, von dem die Nervenstränge in alle Teile des Körpers gehen. Verschiebt sich durch irgendwelche Anstren­gung ein Wirbel und gleitet nicht in seine alte Lage zurück, so drückt er auf den äustretenden Nerv und verursacht einen

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