Bodenmüller Josef, Elisabethenstr. 24
- geb, am 4.1.1878- Foss geb. Knebel Anna, Kleiner Markt 6
- geb. am 26.1. 1877- Häuser Nikolaus, Sauertalstr. 13 “geb. am 30.1.1892- Hartenfels Josef, Bahnhofstr. 6 "geb. am 19.1.1889- Heisser geb. Sack Wilhelmine, Großer Markt 14
- geb. am 7. 1. 1890 -
Henritzi Anna, Steinweg 33 “geb. am 4.1. 1889 -
Heuchemer geb. Schui Anna, Jakob -Hannappel-Str. 10
- geb. am 24.1.1884-
H üb in ge r Adam, Jahnstr. 8 "geb. am 28. 1. 1888 -
Husse geb. John Anna, Hospitalstr. 3- geb. am 1. 1. 1888 - Jung geb. Bender Martha, Fürstenweg 30
- geb. am 19.1.1890-
I< rieglstein geb. Löw Katharina, Klosterstr. 3
- geb. am 20.1.1884-
Kromik Alfons, Burgstr. 8 "geb. am 10. 1.1889-
Massfeller Peter, Vorderer Rebstock 26
- geb. am 7.1.1891 - Meurer Peter, Vorderer Rebstock 28 - geb. am 13.1.1882 - Paehler geb. Schäfer Emilie, Koblenzer Str. 22
- geb. am 6. 1. 1889 -
Spielmann geb. Schardt Margarete, Tiergartenstr. 7
- geb. am 30. 1. 1891-
IN EIGENER SACHE
WICHTIGER HINWEIS
Sehr geehrter Leser,
am 1.1.1967 beginnt das neue Bezugsvierteljahr. Wir haben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen übersandt. Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2, -- bereit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ihnen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassieren. Sie haben damit das Mitteilungsblatt für weitere drei Monate bezahlt.
Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens.
Mit freundlichen Grüßen
PRIMO - VERLAG Hans Schmid Redaktion und Verlag
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
den Gewinnern des PRIMO-Weihnaqhtspreis- ausschreibens 1966.
In der Verlosung der ersten drei Rätsel sind insgesamt 450 Gewinner gezogen worden. Im Verbreitungsbezirk des vorliegenden Mitteilungs- und Ortsnachrichtenblattes haben folgende Rätselfreunde einen Preis gewonnen;
Johanna G alke , Herderstraße 3 Aenna Kraulich, Großer Markt 21 Margret Kromik, Fürstenweg 3 Franz-Josef Rö der , Jak.-Hannappelstr. 13 Grete Spielm ann , Tiergartenstr. 7
VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN
Gesangverein "Mendelssohn-Bartholdy
Der Männergesangverein Mendelssohn-Bartholdy Montabaur wünscht allen Aktiven, Inaktiven,, Freunden und Gönnern des Vereins ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr.
Gleichzeitig sind alle recht herzlich zu unserem traditionellen Neujahrsball im Kolpinghaus eingeladen.
Der Vorstand
Kirchenchor "St. Cäcilia ' 1
Nach langen Jahren singt der Kirchenchor in diesem Jahr wie- der-einmal am 1. Weihnachtsfeiertag zum Festgottesdienst um 10. 00 Uhr die
"Weihnachts-Messe" von Karl W alter, zusammen mit dem Kinderchor.
Zu unser aller größten Freude wird, - wir sagen es ganz ehrlich, daß wir sehr stolz darauf sind - unser sehr verehrter Herr Professor Karl W alter, Wien, der ja Ehrendirigent unseres Chores ist, selbst dabei die Orgel spielen.
Er verbringt übrigens die Festtage auf Einladung guter Freunde hier in unserem schönen Städtchen, das er ja gerne als seine Heimat betrachtet.
Wir alle sagen ihm ein herzliches und frohes "Willkommen!" In der Christmette um Mitternacht und am 2. Feiertag im Hochamt um 10.00 Uhr wird der Chor, abwechselnd mit den Gläubigen, unsere alten, schönen Weihnachtslieder singen.
Nach dem Hochamt am 2. Feiertag finden wir uns bei unseren lieben "Alten" im Hospital zu einem kleinen Weihnachts- Ständchen ein.
Schon jetzt sei daraufhingewiesen, daß am Fest der Erscheinung des Herrn (Dreikönig), das ja leider nür noch kirchlicher Feiertag ist, der Kirchenchor die "Weihnachtsmesse" von Karl Walter im Festgottesdienst am Abend um 18.15 Uhr wiederholt. Auch dabei wird Herr Professor Walter wieder selbst die Orgel spielen.
Wir alle danken ihm heute schon recht herzlich dafür.
Die nächsten Proben des Kirchenchores sind;
Donnerstag, den 29.12, 66, 20.15 Uhr für alle im Pfarrheim u. Donnerstag, den 5. 1.67, ausnahmsweise um 19.15 Uhr mit dem Kinderchor zusammen in der Pfarrkirche.
All’ unseren lieben fördernden Mitgliedern und allen Freunden des Kirchenchores "St. Cäcilia" auf diesem Wege ein recht frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest sowie viel Glück, Gesundheit und Gottes reichsten Segen für’s kommende Jahr 1967’
Willy Fresenius, Vorsitzender
Kneippverein
Die alters kranke Wirbelsäule.
Im Rahmen der Volkshochschule sprach in der Reihe der Vorträge des Kneipp-Vereins Herr Heilpraktiker Scharf am 5. Dezember 1966 in der Josef Kehrein-Schule über das Thema; Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden, ihre Entstehung und Verhütung. Der Referent ging zunächst davon aus, daß man die Erkrankung der Wirbelsäule und der Bandscheiben als eine Modekrankheit bezeichne, die erst in unserer Zeit als ein Zivilisationsschaden auftrete. Dem sei aber nicht so, denn bereits Hippokrates, der um 460 v. Chr. lebte, habe diese Krankheit gekannt und beschrieben. Später habe auch Galenos, der um 130 n. Chr. lebte auf die Beschreibung dieser Krankheit in den Schriften des Hippokrates hingewiesen. Doch sei die Kenntnis über diese Krankheit und ihre Behandlung in der Folgezeit verloren gegangen. Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde sie dann in Amerika wieder entdeckt und die Behandlungsmethoden neu entwickelt. Der Referent zeigte dann an Hand von Zeichnungen den Aufbau und die Einrichtungen der Wirbelsäule.
Er erklärte ihre Bedeutung und Aufgaben für den menschlichen Körper. Schon im Kindesalter kann es zu Erkrankungen der Wirbelsäule kommen, die oftmals zur Bildung eines Buckels führen, Im späteren Alter können Verknöcherungen eintreten, so daß die Bewegungen des Menschen sehrlbehin- dert werden können. Zwischen den einzelnen Wirbeln, die aus Knochen bestehen und in einem Dornfortsatz enden, liegen die Bandscheiben.,’Es sind Ringe aus einem knorpelfaserigen Stoff, deren Mitte mit einer gallertartigen Masse gefüllt sind. Die Ringe geben dem Knochengerüst der Wirbelsäule die notwendige Elastizität. Vom 30, Lebensjahr an trocknen die Bandscheiben langsam ein, so daß die ganze Wirbelsäule in ihrem Gefüge gelockert wird. Es darf nicht unerwähnt bleiben, daß in der Wirbelsäule sich das Rückenmark befindet, von dem die Nervenstränge in alle Teile des Körpers gehen. Verschiebt sich durch irgendwelche Anstrengung ein Wirbel und gleitet nicht in seine alte Lage zurück, so drückt er auf den äustretenden Nerv und verursacht einen
- 4 -

