Ausgabe 
2.12.1966
 
Einzelbild herunterladen

nissen, wie Anschaffung einer neuen Fahne oder eines Vor­hangs für die Bühne. Darüber hinaus beeinflußt gerade die­ser Verein der "Ehemaligen", der sich aus allen Schichten und Berufekreisen zusammensetzt, in unmerklicher und doch nachhaltiger Weise die allgemeine Stimmung zugunsten des Gymnasiums.

So möge denn das Kaiser-Wilhelms-Gymnasium, das von 1871-1914 einen glänzenden Aufstieg erlebt, das die schwere Probe des Krieges und die noch schlimmeren Prü­fungen der Nachkriegszeit überdauert hat, einst der Stolz der Stadt, jetzt ihr Sorgenkind, zusammen mit dem tau­sendjährigen Montabaur einem neuen Aufstieg entgegen­sehen. Möge es weiter die Jugend zu sitfjich gefestigten, leistungsfähigen Menschen und tätigen Mitgliedern der Volksgemeinschaft erziehen, getreue seinem Losungswort.

Deo, Musis, Patriae!

ABENDSONNE

über der Burg Montabaur

Ila Mötsch

Wenn leuchtend im Herbst die Abendsonne den letzten milden Tag verdrängt liegt goldner Schimmer auf farbigem Laub.

Der Burg ehrwürdig Gemäuer umkreisen Dohlen mit krächzend Geschrei.

Zum Himmel trutzige Türme schaun.

Der Wind ganz leise erzählt uns die Mär, dass einst die Ritter aus heil gern Land die Burg erspähten Dem Berge da gleich den sie verlassen ward diese Feste "Mons Fabor" genannt.

Du Burg der Ahnen erhabenes Bild, noch heute strahlend weithin übers Land.

<Z$cliless-c3chenl

mw

im

?e

Exquisite Spirituosenpräsente

aus dem IN- und AUSLAND

in großer Auswahl

C^loc&ettes das Neueste in größter Auswahl

ERICH

UHRMACHERMEISTER

MONTABAUR, Bahnhofstr. 14

Montabaur in Zahlen

Wir setzen heute unsere statistische Betrachtung mit der Betriebsstruktur der Montabaurer Landwirtschaft nach dem Stande vom 31.5.1960 fort.

Es gab 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirt­schaftlichen Nutzfläche von noch 278 ha. Davon hatten 9 Betriebe eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 0, 01 bis 2 ha, 10 eine solche zwischen 2 und 5 ha, 6 eine zwischen 5 und 7, 5 ha, eine zwischen 7, 5 und 10 ha, 8 eine von 10 bis 20 ha und 2 Betriebe bewirtschafteten mehr als 20 ha.

Auf Ackerland entfielen 145 ha, darunter 99 ha Getreide,

31 ha Hackfrüchte und 6 ha Futterpflanzen. Dauergrünland waren 127 ha, darunter 86 ha Wiesen und 38 ha Weiden. Es gab noch 22 Pferde, 160 Schweine und 247 Stück Rindvieh, darunter 118 Milchkühe.

Insgesamt beschäftigte die Montabaurer Landwirtschaft 89 ständige Arbeitskräfte, darunter 77 familieneigene. 47 v.H. aller Arbeitskräfte waren Frauen. Teilbeschäftigt waren 18 Personen, darunter 4 Frauen. Es gab 21 betriebseigene Schlepper.

An Vollbauernstellen gab es im Jahre 1910 10 Betriebe,

1937 6 und 1961 9 Betriebe. An Nebenerwerbsbetrieben 1910 131, 1937 137 und 1961 noch 15.

Die Böden im Bereich Montabaurs haben eine durchschnitt­liche Ertragsmeßzahl von 44. Im Jahre 1962 waren 69 ha oder 20 v.H. aller Kultur flächen ungenutzt.

VOR 50 JAHREN

Die Seminar- und Präparadenanstalt Montabaur bat über 110 000 Mark Kriegsanleihe zusammengebracht. Der Be­trag wird sich voraussichtlich noch erhöhen.

Dem Gefreiten Karl Beres, Sohn des Herrn Gerichtskanzlisten Jakob Beres, ist wegen besonderer Tapferkeit das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen worden.

KLEINANZEIGEN BRINGEN GROSSEN ERFOLG!

Verantwortlich für Satz und Gestaltung des Textteiles der heutigen Ausgabe: Frau Irene Hesse.

Mehr Weihnachtsfreude

Der schönste Schmuck für das gepflegte Heim

i chemisch gereinigten j ÜBERGARDINEN S TEPPICHE

POLSTERMÖBEL

Rufen Sie uns an 563

^TT

TTiTi

i i i j i

) Oi*:

///

U S O * A* f