Ausgabe 
4.11.1966
 
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MÜTTERBERATUNG

kurz vor Spielende durch einen etwas glücklichen Treffer - bei dem allerdings die TUS-Hintermannschaft wieder nicht ganz im Bilde war - zu einem schmeichelhaften Sieg kam. In der Montabaurer Mannschaft wirkte der Sturm zu drucklos. Bei etwas mehr Einsatz und Zusammenspiel hätten die Punkte in Montabaur bleiben müssen. Die Mannschaft hat nun den Anschluß an die Spitzengruppe zunächst ver­loren.

Im anschließenden Spiel traf die 1, Fußballmannschaft auf den derzeitigen Tabellenführer S,Vo Ehlingen, Es hat fast den Anschein s daß die Mannschaft darauf auf ist, den Spit­zenreitern das Leben schwer zu machen. Dies hatte vor 14 Tagen bereits der S, V. Siershahn zu spüren bekommen und auch dem S.V. Ellingen erging es nicht anders. Nach Schluß der Partie hieß es 1:0 für Montabaur durch ein schö- nes Kopfballtor des Linksaußen Reinhardt und es sieht so aus s als ob die TUS-Elf nun endlich im Fahrstuhl sitzt, der nach oben fährt,

Ausblick auf das kommende Wochenende (6.11. 66):

Beide Seniorenmannschaften haben Auswärtsspiele, Die Reserve tritt beim S»V. Holler an (Beginn 14,30 Uhr) und die 1, Mannschaft fährt zum S.V. Feldkirchen (Beginn 14,30 Uhr),

Die Jugendspiele sind im Aushangkasten ersichtlich.

Es wird darauf hingewiesen, daß die Siegerehrung aus An- laß der Vereinsmeisterschaften am Sonnabend, dem 5. No­vember 1966, 19.00 Uhr im Kolpinghaus stattfindet. Alle Vereinsmitglieder sowie die Eltern unserer Jugendlichen sind herzlichst eingeladen.

STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN

Geburtstage im November

28.11.1886 Bechtel geb. Merz, Therese, Tiergartenstr. 13

20.11.1892 Behres, Florentine, Bahnhofstraße 19

11.11.1892 Bode, Therese, Herzog-Adolf-Str. 6

4.11.1882 Busch geb. Reitz, Maria, Elisabethenstr. 22

20.11.1890 Elsenheimer Elisabeth, Peterstorstraße 8

28.11.1884 Eufinger Susanna, Koblenzer Straße 9 23., 11.-1890 Fischer Edmund, Tiergartenstraße 22

16. 11.1887 Franz geb, Steinen, Emma, Hinterer Rebstock4 6.11 1886 Franz Karl, Hinterer Rebstock 4

13.11. 1873 Glückmann geb. Günther, Elisabeth, Freih. =v. =

Stein- Straße 24

15.11.1891 Hansen Maria, Fürstenweg 30

13.11.1884 Hartmann Maria, Obere Plötzgasse 2

25.11.1891 Hartenfels geb. Rink, Katharina, Bahnhofstr. 6

22.11.1889 Hirschhäuser geb. Bohr, Anna, Peterstorstx. 4

8.11.1892 Hübinger geb. Nebgen, Paula, Freih.-v.-

Stein-Straße 34

22.11.1887 Jung Josef, Kirchstraße 16

20.11.1892 Löwenguth geb. Behres, Christine, Bahnhofstr. 19

13.11.1883 Löwenguth geb. Reuter, Petrone'lia, Bahnhofstr. 14

17.11.1891 Müller geb. Pehl. Margarete, Herzog-Adolf- Straße 19

11.11.1883 Müller geb. Görg, Katharina, K'losterstraße 3

18.11.1888 Peters geb. Marzr, Anna, Kirchstraße 17 17.11.1887 Pleitgen geb. Engers, Anna, Alleestraße 14

23.11.1885 Schaaf geb. Selas, Maria, ALLeestraße 11

19.11.1890 Schmidt Therese, Sauertalstraße 14

12.11.1889 Schröder geb. Scherag, Agnes, Kantstraße 4

19.11. 1890 Schreiber Otto, Koblenzer Straße 6a

13.11.1892 Steinebach Hermann, Vorderer Rebstock 12 1.11.1884 Steinebach Adam, Alois-Jäger-Platz 7

25.11.1890 Thewa'ld geb. Kohlhaas, Katharina, Kleiner- Markt 13

2.11.1889 Vey Rosa, Koblenzer Straße 22

17.11. 1892 Zerbach geb. Bomm, Anna, Mons-Tabor-Str. 6

WERBUNG bringt ERFOLG!!!!

Am Dienstag, dem 8.11.1966 um 14. 00 Uhr findet in Montabaur, Staatliches Gesundheitsamt Mütterberatung statt. - i.A. gez. Unterschrift -

Fürsorgerin

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogramm November 1966

"IHM" ist kein Ort heilig!

o November, Zeit der Besinnung und des Gedenkens, doch der Dieb nimmt darauf keine Rücksicht!

. Sogar in Kirchen, Kapellen und auf Friedhöfen sucht er skrupellos zum Ziel zu kommen.

. Scheinheilig lauert er auf seine Gelegenheit,-um andächtige Besucher zu bestehlen.

. Auch Opferstöcke und sakrale Kunstgegenstände sind vor seinen schmutzigen Händen nicht sicher!

. Solche Elemente verdienen unsere ganze Verach­tung, ihnen muß das Handwerk gelegt werden!

. Deshalb selbst an Stätten der Andacht:

Vorsicht vor dem Dieb, dem kein Opfer heilig- ist!

Das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium

Fortsetzung:

Die Schülerzahl sank infolge der steten Einberufungen zum Heere, in den letzten zwei Jahren auch zum vaterländischen Hilfsdienst, unaufhaltsam. Der Verlust wurde nur vorüber­gehend ausgeglichen durch Eintritt von Primanern aus deutsch belgischen Klöstern oder Rücktritt einiger Kriegsdienst be­urlaubter Schüler. Der tiefste Stand war im Februar 1918 mit 203 Schülern» die Oberprima starb einige Jahre lang im Sommer immer wieder aus.

Hatte man alle schweren Aufgaben und Entbehrungen des Krieges bereitwillig hingenommen in dem erhebenden Be­wußtsein, für das Vaterland zu arbeiten und zu leiden, und in der zuversichtlichen Hoffnung auf endgültigen Sieg und Wiederaufstieg, so wirkte das Ende des Krieges, der Zusam ­menbruch, des Heeres und die Staatsumwälzung um so er- schüttender. Als die Schule im Herbst des Jahres 1918 ihrem Gründer Oberregierungsrat Dr. Paechler zuliebe ihr 50-jäh- riges Bestehen feierte, geschah es nur in schlichtester Form und ohne jede Feststimmung.

Fünfzig Jahre hatten dem Entstehen und Aufstieg des Gym­nasiums gedient, ziemlich gleichlaufen und gerade in den Anfängen eng verknüpft mit dem Entstehen und Aufstieg des deutschen Kai.sc.mims. Sollte nun nach dem Zusammen­bruch des Kaiserreiches auch das KaiserWilhelm-Gymnasium seinem Ende entgegen gehen? Unwillkürlich zog man diese Parallele. Für die begreiflichen persönlichen Gefühle der älteren Lehrer und früheren Schüler, die den Sturz des Wil- helmischen Kaisertums gerade vom Standpunkt des nach ihm benannten Kaiser-Wilhelms-Gymnasium auf schmerzlichste empfanden,, bot die rauhe Wirklichkeit keinen Raum. Eine traurigere Zeit als das Winterhalbjahr 1918/19 hat jeden­falls das Gymnasium nie erlebt.

Vorläufer der kommenden Heimsuchungen war das Auftreten der Grippe Ende Oktober, wodurch die Anstalt auf 2 1/2 Wochen ihren Betrieb einstellen mußte. Es folgte eine kurze Zeit der Arbeit in Ruhe, während der Waffenstillstand ab-

Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. Okt. 1965.

HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christa Frisch. PRODUKTIONSLEITUNG: Marion Scheidhauer. ANZEIGENLEITUNG: E. Meiers. VERTRIEBSLEITUNG: R. Loth. ORGANISATION: H. Heit.

DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5Ö21, Telex 04-44 896. 6236 Eschborn / Taunus, Telefon 06196 / 82004, Telex 04-14396.