Ausgabe 
6.5.1966
 
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Civilstandsregister

der Stadt Montabaur vom Monat März 1866 Geborene:

2. März totgeborener Sohn von Joseph Peter Schmidt,

Schuhmacher

4. " Sohn starb gleich, von Anton Br and st ätt er,

Schreiner

6. " Anna, Tochter von Jakob Nebgen, Schneider

6. Louis, Sohn von Johann Baptist Löhr, Rentner

7. " Katharina, Tochter von Johann Burg , Maurer

8. " Maria Magdalena, Tochter von Lorenz Dupp,

Bäcker,

9. " Adam, Sohn von Theodor Hoffmann, Kutscher

12. Anna Josepha, Tochter von Georg Kl em mer,

Maurer

13. Adam, Sohn von Johann Schnupp, Kaufmann

19. " Katharina, Tochter von Johann Jung, Taglöhner

23. " Tochter des Emanuel Jakobi, Handelsmann

25. " Adam, Sohn von Peter Kaltenbach, Lehrer

25. " Elisabetha, Tochter von Johann Hohm ann, Schuh­

macher

28. " Joseph, Sohn von Franz Kun st, Hutmacher

Gestorbene:

1. März Anton Ro ßb ac h, ledig, 50 Jahre alt

10. Dorothea Sabel, Ehefrau, 50 Jahre alt

11. " Mathias Müller, Zimmermann, 72 Jahre alt

19. " Wilhelmine Schmid t, geb.Linn, 24 Jahre alt

26. " Anton Schmitz, Taglöhner, 78 Jahre alt

31. " Joachim Ramm, Kind, 1/2 Jahr alt

Ratsprotokoll vor 100 Jahren

Einen kleinen Einblick in die Verhältnisse unserer Heimat vor 100 Jahren gewährt ein Protokoll der Verhandlungen des Amts­bezirksraths Herzoglichen Amts Montabaur vom 7. März 1866:

1. Der Antrag zwischen Peter Munsch von Montabaur und dem Gemeinderath daselbst, Namens dasigen Hospitalfonds, die Aufnahme des ersten ins Hospital betr. wurde genehmigt.

2. Das Gesuch des Peter Stiehl von Boden an Herzogliche Lan­des - Regierung um Unterstützung zur Reparatur seines Hau­ses wurde vorerst als erledigt angesehen, da die Gemein­de dem Gesuchsteller zu diesem Zwecke eine Unterstüt­zung von 12 Gulden zusicherte.

3. Dem Gesuche des Christian Brühl von Ettersdorf um Er- theilung einer Wirtschaftsconzession wurde stattgegeben.

4. Auf die Beschwerde des L. Born und Johann Anton Krämer von Langenscheid, Herzoglichen Amts Diez, über den schlechten Zustand des Gelbachs in der Gemarkung wurde der Gemeinde Ettersdorf aufgegeben für die Herstellung des Gelbachbettes und der Wässerungsanlagen Sorge zu tragen.

5. Das Gesuch der Lehrer Pehl und Lauer zu Höhr um Erhö­hung ihrer Wohnungsvergütung soll nach Antrag der Ge­meinde Höhr auf Erhöhung der Wohnungsvergütung von je 50 Gulden auf je 75 Gulden bei der Herzogi. Landes­regierung willfährig begutachtet werden.

6. Dem Gesuch der Gemeinde Horressen um Abgabe von.60 Karren Streulaub aus ihrem Gemeindewald wurde dahin stattgegeben, daß der Laubbezug aus dem Distrikt Mit­telwald 1. Theil, gegen Zahlung von 2 Gulden pro Kar­re mit Abzug aus Holzetat geschieht.

BEERDIGUNGSINSTITUT

Heinrich Kespe

Schlossweg

TAG UND NACHT RUF 497

ERLEDIGUNG ALLER FORMALITÄTEN AUFBAHRUNG - DEKORATION

9

1965 wieder weiter nach oben

Unsere Geschäftsentwicklung 1965

Aktiva

1964

1965

DM

DM

Flüssige Werte

458000000

477900000

Ausgl.- u. Deckungs­forderungen

77300000

78300000

Ausleihungen

674300000

768300000

Sonst. Aktivpos.

32200000

38700000

1241800000

1363200000

Passiva

1964

1965

DM

DM

Spareinlagen

851000000

988900000

Sonstige Einlagen

254500000

226400000

Eigenkapital und Rückstellungen

72500000

81100000

Sonst. Passivpos.

63800000

66800000

1241800000

1363200000

Wenige Tage nach Ablauf des Berichtsjahres erreichten wir:

Zwischenzeitlich stieg die Zahl der Sparkonten auf annähernd 550 Tausend, die der Girokonten auf rd. 107 Tausend. Da­rüber hinaus führen wir gegenwärtig etwa 30 Tausend Wert­papierdepots. Auf diesen Kontengruppen wurden im Jahre 1965 über 26 Millionen Buchungsvorgänge abgewickelt. Die Übernahme des Giroverkehrs auf eine zentrale elektronische Datenverarbeitungsanlage eröffnete im abgelaufenen Jahre einen neuen Zeitabschnitt für die Sparkasse. Maßgeblichen Anteil an dem erzielten Jahresabschluß-Ergebnis 1965 hatten 'etwa 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts. Der Geschäftsbericht 1965, der die ausführliche Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung enthält, liegt demnächst für alle Interessenten bei unseren sämtlichen Niederlassun­gen aus.

NASSAU ISCHE SPARKASSE