Ausgabe 
6.5.1966
 
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lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung für Mittwoch, den 11. 5.1966 nach der Maiandacht ins Pfarr- heim ein.

Herr Kirchenreehner'Georg Sack, Montabaur, Hint. Rebstock hat mit dem 30.4.1966 das Amt als Kirchenrechner, das er 24 Jahre treu und gewissenhaft ausgeführt hat, abgege­ben.

Das Amt des Kirchenrechners hat Herr Heinrich Becker, Montabaur, Herzog Adolfstr. 13 ab 1.5.1966 übernommen.

Evang. Kirchengemeinde

Montaba

ur

Sonntag

8. 30 Uhr

Frühgottesdienst mit Abendmahl

8.5.66

Cantate

10. 00

tt

Hauptgottesdienst (mit Posau­nen): Einführung von Herrn Pfar­rer Seifert

11. 00

tt

Kindergottesdienst

Montag

9.5.66

20. 00

tt

Kirchenchor

Dienstag

10.5.66

15. 00

tt

Konfirmandenstunde II

Donnerstag

15. 00

tt

Konfirmandenstunde I

12.5.66

20. 00

tt

Bibelstunde der landeskirchl. Gemeinschaft

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

Auf nach Bonn

Heimatvertriebene des Unterwesterwaldkreises fahren zur Deutschland Kundgebung nach Bonn.

Für nationale Einheit, Heimatrecht und Selbstbestimmung für einen gerechten La­stenausgleich, für die Solidarität der freien Völker.

Die Kundgebung findet statt am Sonnabend, dem 14. Mai 1966, 15. 30 Uhr vor dem Rathaus in Bonn. Sonderbusse fahren ab 13 Uhr von den umliegenden Ort­schaften ab, um 13.30 Uhr ab Juxplatz Montabaur.

Nähere Auskunft und Anmeldungen bitte bis zum 7. 5. 66 in der Kreisgeschäftsstelle Montabaur, Steinweg 36 oder bei Fr, Galke, Montabaur, Herderstr. 3.

Äusserst günstiger Preis.

1965 wieder weiter nach oben

Das ist das Resümde , das die Direktion der Nassauischen . Sparkasse nach Vorliegen des endgültigen Abschlußergeb­nisses für das Geschäftsjahr 1965 ziehen kann. Die im ver­gangenen Jahre anhaltende günstige wirtschaftliche Ent­wicklung in der Bundesrepublik, an der auch die Wirtschaft unseres Geschäftsbereiches teil hatte, fand wiederum ihren Niederschlag in der Ausdehnung des Passiv- und Aktivge- schäftes der Nassauischen Sparkasse.

So erhöhte sich die Bilanzsumme von 1, 242 Milliarden DM auf 1, 363 Milliarden DM um 121 Millionen DM oder 9, 8% Die Spareinlagen erreichten per 31.12.1965 einen Stand von 988, 9 Millionen DM. Sie haben damit gegenüber dem Jahre 1964 um 137, 9 Millionen DM oder 16, 2 °]o zugenom­men. Das Prämienbegünstigte Vertragssparen hatte an der gesamten Spareinlagen-Bit wie klung beachtlichen Anteil. Am Ende des Jahres 1965 bestanden 69. 000 allgemeine bzw Ratensparverträge mit einem Gesamtbetrag von 74, 7 Millionen DM. Die Anzahl der Sparverträge hat sich 1965 um 14. 286 erhöht. Wenige Tage nach Ablauf des Berichts­jahres überschritten die Spareinlagen des Instituts bereits die Milliardengrenze.

Die Sicht- und befristeten Einlagen, die sich Bide Novem­ber 1965 auf 256 Millionen DM beliefen, sind im Dezem­ber und somit zum Jahresende durch größere Inanspruch­nahme auf 226,4 Millionen DM zurückgegangen.

Die Gesamteinlagen stiegen bis zum Jahresende 1965 auf

1, 215 Milliarden DM. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 109, 9 Millionen DM oder 9, 9 % vermehrt.

Die aus dem Einlagenzufluß für Neuausleihungen verfüg­baren Mittel fanden ausschließlich im Kreditgeschäft Ver­wendung. Zusammen mit den Darlehensrückflüssen konn­te damit kurz-, mittel- und langfristige Kreditgeschäft wiederum nachhaltig ausgedehnt werden. Sämtliche in Anspruch genommenen Kredite und Darlehen erhöhten sich 1965 um 93, 3 Millionen DM oder 15,4 % auf 698, 3 Millionen DM. Allein der Bestand an kurz- und mittel­fristigen Krediten steigerte sich von 60, 7 Millionen DM auf 88, 7 Millionen DM. Das entspricht prozentual einem Zuwachs von 46, 3 °]o der weit über dem Ergebnis des Vor­jahres von 3, 7 % liegt. Ursachen dieser Geschäftsauswei­tung waren weniger die in unverändert großer Zahl an die Sparkasse herangetragenen Wünsche wirtschaftlich Un­selbständiger nach Konsumentenkrediten, als die merk­liche Belebung der Nachfrage nach Wirtschaftskrediten durch Firmen der verschiedensten Branchen. Die anhal­tende Bautätigkeit, Investitionen der mittelständigchen Wirtschaft und die Nachfrage von Gebietskörperschaften und sonstigen kommunalen Einrichtungen nach Finanzie­rungsmitteln führten in den letzten Jahren zur stetigen Ausweitung des langfristigen Ausleihgeschäftes. So wurden allein im vergangenen Jahre 2.386 neue Hypothekenzusa­gen erteilt, die ein Ausleihvolumen von 58, 2 Millionen DM verkörperten.

Die Zahlungsbereitschaft der Nassauischen Sparkasse war auch im Jahre 1965 unverändert gut. Die liquiden Mittel beliefen sich am 31.12.1965 auf 515 Millionen DM =

42, 4 °]o der Verbindlichkeit.

Im Berichtsjahr konnte die Zentralisierung der Belegbe­arbeitung des Überweisungs- und Einzugsverkehrs des gan­zen Instituts bei der Hauptanstalt in Wiesbaden erfolg­reich durchgeführt und die gesamte Giro-Kontenführung einschl. der kompletten statistischen Aufbereitung auf eine zentrale elektronische Datenverarbeitungsanlage übertra­gen werden. Dadurch konnten der Kundendienst der Spar­kasse wesentlich verbessert und die Leistungsfähigkeit er­heblich gesteigert werden.

Innerhalb des annähernd 300 Niederlassungen zählenden Filialnetzes der Nassauischen Sparkasse wurden 1965 neun neue Zweigstellen errichtet.Daneben wurden eine Reihe bereits bestehender Niederlassungen des Instituts nach mo­dernsten Grundsätzen umgebaut und betriebstechnisch neu ausgerichtet. Zu den genannten Filialen zählten auch 1965 wiederum 18 fahrbare Zweigstellen, die ihrerseits laufend etwa 400 Haltepunkte anfahren.

Mit Ablauf des Berichtsjahres ging für die Nassauische Sparkasse ein Jubiläumsjahr zu Ende, in dem sie auf ihre Gründung als Herzoglich-Nassauische Landescreditcasse im Jahre 1840 zurückblicken konnte. Durch die Höhen und Tiefen der vergangenen 125 Jahre hindurch hat sich die Nassauische Sparkasse zwischenzeitlich zur größten Sparkasse in Hessen und Rheinland - Pfalz entwickelt und steht damit auch in der Reihe der größten Sparkassen der Bundesrepublik.

Unglauben hat zwei Folgen: Schwermut und Leichtsinn.

Primo-Nachrichten, 1. Quartal 1966, Notariell begl. Aufl. Druckauflage 70.300 - bezahlte Auflage 58.200 -

Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. Oktober 1965.

HERAUSGEBER: Hans Schmid, CHEFREDAKTEUR: Robert Degen, ANZEIGEN­LEITER: Erich Meiers, DRUCKEREILEITER: Robert Loth.

VERLAG und DRUCK: PRIMO-VERLAG Hans Schmid, 6689 Merchweiler/Saar Primo-Haus, Postfach 20, Telefon (Illingen) 06825 2822, Telex 04 44 896.

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