Ausgabe 
22.4.1966
 
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Das Polizeiamt empfiehlt

Überzeugen Sie sich rechtzeitig, vor Beginn der Hauptreisezeit, ob Ihr Btindespersonalausweis bezw. Ihr Reisepaß noch gültig ist, wenn nicht, kommen Sie gleich, damit die Verlängerung oder eine evtl, notwendige Neuausstellung erfolgen kann. Denken Sie frühzeitig daran und nicht erst in der letzten Minute, wenn Sie ohnehin mit Ihren Reisevorbereitungen vollauf beschäftigt sind.

Wir geben Ihnen gerne Auskunft, für welche Länder der Bundesper­sonalausweis genügt oder ein Reisepaß und Visum erforderlich sind.

IN EIGENER SACHE

Oberstes Gebot für alle Geschäftsleute ist der Kundendienst. Im Interesse unserer Leser haben unsere Austräger bei der Zustellung immer Anzeigenaufträge vorrätig. Es-gibt ja auch unzählige Mög­lichkeiten, durch ein Inserat in den PRIMO-NACHRICHTEN per­sönliche Vorteile zu gewinnen. Lassen Sie sich bitte von unserem zuständigen Austräger informieren.

AUS ALTER ZEIT

Autobrand auf der Bundesautobahn Köln - Frankfurt.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Freiw. Feuer­wehr Montabaur abermals zu einem Autobrand auf die Bundesauto­bahn in der Gemarkung Heiligenroth gerufen. Aus unbekannten Gründen waren die Vorderreifen des Hängers eines Lastzuges aus Hohenlimburg in Brand geraten. Durch den schnellen Einsatz der Wehr konnte der Brand schnell gelöscht und die Ladung (Magnesium) gerettet werden. Die Fahrbahn mußte vorübergehend gesperrt wer­den. Personenschaden entstand nicht.

Es sei zu erwähnen, daß dies bereits der 9. Einsatz der Wehr in die­sem Jahr war.

VERBANDS-und VEREINSMITTEI LUNGEN

Rheinland- Pfalz-Rundfahrt der Rad - Amateure

vom 3. bis 7. Juni 1966

Die Teilnehmer an der "Internationalen Rheinland-Pfalz - Rund­fahrt der Rad-Amateure" passieren am 3. Juni 1966 die Stadt Mon­tabaur. Das Ziel der ersten Etappe ist Marienberg. Wie der Landrat des Landkreises Mainz, der für die Organisation verantwortlich ist, mitteilt, würde er es begrüßen, wenn den Rad-Amateuren bei der Durchfahrt in Montabaur ein herzlicher Empfang bereitet wird.

Freiwillige Feuerwehr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Freiw. Feuerwehr Montabaur zum dritten mal innerhalb acht Tagen alarmiert.

Im Wasserturm des ehemaligen Landes-Tbc-Krankenhauses war ein Rohrbruch entstanden. Ca. 300 cbm Wasser ergossen sich in die ein­zelnen Stockwerke und mußten in mühevoller Arbeit abgepumpt wer­den. Am schlimmsten war die Kapelle des Krankenhauses betrof­fen. Hier stand das Wasser 50 - 60 cm hoch. Nach 5 1/2 Stunden hatte die Wehr das Wasser aus dem Gebäude entfernt. 2 Pumpen hatten während dieses Zeitraumes ununterbrochen das ausgetretene Wasser aus dem Gebäude gepumpt.

Durch diesen Rohrbruch dürfte ein ganz erheblicher Sachschaden entstanden sein, der bei ca. 200.000, -- DM liegen dürfte.

Die Wehrleute haben auch bei diesem Einsatz ausgezeichnet gear­beitet und gezeigt, daß sie auch anderen Katastrophenfällen jeder­zeit gewachsen sind. Einige ruhige Tage würden den Wehrmännern nach diesen anstrengenden Einsätzen nun gut tun.

Tus Montabaur

Ergebnisse vom Wochenende (16./17.4.1966)

Die 1. Fußballmannschaft konnte im Meisterschaftsspiel gegen den SV Feldkirchen einen beachtlichen 2:1 Erfolg erringen. Sie steigt da­durch in der Tabelle einen Platz höher.

Im Endspiel um die Kreismeisterschaft der A-Jugend unterlag die Mannschaft des TUS am Sonnabend auf neutralem Platz in Wirges der Mannschaft des SV Ransbach nach einem spannenden Spiel knapp mit 2:1 Toren. Das Tor für Montabaur schoß G. Theuer, in­dem er einem 20 m-Strafstoß direkt verwandelte.

Vorschau auf das kommende Wochenende:

Die 1. Fußballmannschaft spielt am Sonntag (24.4.1966) um 15.00 Uhr auf eigenem Platz gegen SV Rheinbreitbach.

Alle Mitglieder des TUS Montabaur werden noch einmal auf die am kommenden Samstag, dem 23. April 1966 stattfindende Jahreshaupt-- Versammlung hingewiesen. Die Versammlung beginnt um 20.00 Uhr im Kolpinghaus. Im Hinblick auf den katastrophalen Besuch der Hauptversammlungen in den letzten Jahren bittet der Vorstand alle Mitglieder herzlich, an der Versammlung teilzunehmen.

Womit man früher düngte

Die Firma Johann Müller, Montabaur, bot vor 100 Jahren im hiesi­gen Amtsblatt folgende Düngemittel ap:

Saure phosphorsauere Kalke (Superphosphate) zur Düngung des Ge­treides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Raps usw. Gedämpftes Knochemehl in feinem und gröberem Pulver, für Ge­treide usw. Rohes Knochemehl, gestampftes und gemahlenes.

Baker Guano-Superpbosphat Sombrero - Superphosphat Peru-Guano- Phosphat (gesäuerter Peru Gjiano)

Griesheimer Guano (conzentfierterDünger), feines Pulver für Ge­treide, Raps, Tabak, Kartoffeln, Hopfen usw.

Weinberg - Guano (Weinberg - Dünger)

Peruanischer Guano Baker Guano,

Kali - Dünger (Wiesendünger) für Wiesen, Kalisalze

DANKE

sagen Sie, liebe Elfern, für die vielen Glückwünsche, Blumen und Geschenke, die Ihr Kind zu seiner 1. hl. Kommu­nion von so vielen Seifen erhielt. Vergessen Sie nicht, danke zu sagen, ducch eine

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