Ausgabe 
10.12.1965
 
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Evangelische Kirchengemeinde Montabaur

Sonntag, den 12. Dezember 1965 - 3. Advent;

8, 30 Uhr

Frühgottesdienst

10, 00 Uhr

Hauptgottesdienst-Kollekte für die Ev. Mission in Ober­

ägypten

11,15 Uhr

Kindergottesdienst

Montag:

20, 00 Uhr

Kirchenchor

Dienstag:

20, 00 Uhr

Frauenhilfe

Mittwoch:

7, 30 Uhr

Schulgottesdienst

9,00 Uhr

Blindengottesdienst im Gemein­

dehaus

16,00 Uhr

Jungschar

Donnerstag:

7, 30 Uhr

Gymnasialgottesdienst

20, 00 Uhr

Bibelstunde der landeskirchl. Gemeinschaft im Gemeindehaus

Samstag:

14, 30 Uhr

Mädchenschar

Freiw. Feuerwehr Montabaur

zweimal im Einsatz

Die Freiwillige Fuerwehr Montabaur mußte in der vergange­nen Woche zweimal ausrücken. Am Dienstag, den 30.11.1965 wurde die Wehr zu einem gefährlichen Kaminbrand in Ett­linghausen gerufen. In den Margenstunden des 3. Dezember 1965 wurde die Wehr ebenfalls alarmiert und zwar mußten die Männner wieder einmal zur Autobahn, wo ein mit Pkws beladener Transportwagen in Brand geraten war.

In beiden Fällen konnte durch das schnelle Eingreifen größerer Schaden verhütet werden.

VERBANDS-und VEREINSMIHEILUNGEN

TUS Montabaur

Sonntag, 5. Dezember 1965

A - Jugend TuS Montabaur -SV Welschneudorf 3 : 4 Das Wiederholungsspiel in der Pokalrunde zwischen der Re­servemannschaft des TuS Montabaur und der 1. Mannschaft des S.V. Staudt endete trotz Verlängerung wieder unentschieden 1 ;1. Gemäß der Spielordnung wurde die Partie sodann durch Los entschieden, das dem S.V. Staudt den Sieg zusprach. Damit ist die Reservemannschaft aus der Pokalrunde ausge­schieden.

Vorschau auf das kommende Wochenende;

Samstag, 11. Dezember 1965;

Die 1. Fußballmannschaft wird am kommenden Samstag w ah r'scheinlich ein Freundschaftsspiel gegen den S.V. Niederberg b. Koblenz austragen. Das Spiel findet in Mon­tabaur statt und beginnt um 14,30 Uhr.

Alle anderen Mannschaften sind spielfrei.

Geänderter Trainingsplan

des TUS 1846/1912 e.V. Montabaur für das Winterhalbjahr 1965/66 (1.10.65 - 31.3.66)

a ) Städt.

Turnhai

le

Montag:

17, 30

- 19, 00

20, 00

-22,00

Dienstag:

17,30

- 19,00

19, 00

- 22, 00

Mittwoch:

18,00

- 20, 00

20, 00

- 22, 00

Donnerstag:

18, 00

- 22,00

Uhr Fußball C- und D-Jugend Tischtennis Turnen Schülerinnen Fußball A-und B-Jugend Leichtathletik Gymnastikgruppe (Frauen) Tischtennis

Freitag: frei

Samstag: ab 16,00 Uhr Tischtennis

b) Turnhalle des Staatl. Gymnasiums Donnerstag: 17,30 - 19,00 Uhr Turnen Schüler

20, 00 - 22, 00 Uhr Turnen

Samstag: 14,00 - 16, 00 Uhr Leichtathletik

(Schüler und Schülerinnen)

16,00 - 18,00 Uhr Leichtathletik ( Jugend und Senioren)

c) Stadion Montag: Dienstag: Donnerstag: Samstag:

17,30 - 19, 00 Uhr Fußball C-und D-Juge ab 18, 00 Uhr Fußball A-u.B-Jugem

ab 18,00 Uhr Fußball Senioren

frei für Fußball - Jugendspiele Anmerkung; Die Fußball-Jugendmannschaften trainieren im Winterhalbjahr gr u nd s ä t z 1 i c h im Stadion. Nur bei schlechtem Wetter findet das Training zu den unter a) ange­gebenen Zeiten in der städt. Turnhalle statt.

AKTUELLE VERWALTUNG

Geschenksendungen nach Mitteldeutschlan«

Sind sie noch nötig?

In der Versorgung der mitteldeutschen Bevölkerung mit Grund nahrungsmittein ist eine Besserung eingetreten. Die Mensche! drüben sind nicht mehr im gleichen Sinne wie früher hilfebe­dürftig. Sie fühlen sich deshalb häufig durch Geschenksen­dungen nach Art von "Liebesgaben für Bedürftige gekränkt schließen daraus, daß sich die Bundesbürger über die Situatior in Mitteideuschland falsche Vorstellungen machen. Ausnahme; Rentner und kinderreiche Familien leben nach wie vor in materieller Not. Sie können sogar reichlich vorhandene Waren oft nicht kaufen, weil das Geld dafür nicht reicht. Was die Menschen in der Zone noch mehr brauchen als materi eile Hilfe ist das Erlebnis, nicht alleingelassen, nicht vergessi von uns nicht "abgeschrieben" zu sein. Um ihnen diese nahezi lebensnotwendige Hilfe zu geben oder zu erhalten, werden Briefe, Päckchen und Pakete aus der Bundesrepublik auch dam nicht überflüssig werden, wenn es einmal zu einer dauerhafter Verbesserung der gesamten Versorgung in Mitteldeutschland kommen sollte.

Geschenke sollen Freude machen!

Der Inhalt unserer Pakete und Päckchen muß deshalb der Lebensituation und den Wünschen der Empfänger entsprechen, Am besten ist es, wenn man vorher brieflich anfragt, womit man einen Wunsch erfüllen könnte. Auf keinen Fall dürften Geschenksendungen Waren oder Gegenstände enthalten , diei den Empfängern das Gefühl wachrufen: "Was denen drüben nicht gefällt, ist wohl für uns noch gut genug! Das Gespür für die Gesinnung, in der wir unsere Pakete und Päckchen zu­sammenstellen, ist drüben sehr wach und feinfühlig.

In Geschenksendungen sollte nichts enthalten sein, was den Empfänger beschämen kann. Pakete für "arme Leute" haben die meisten Menschen drüben nicht mehr nötig. Sie brauchen aber so oft wie möglich Beweise dafür, daß wir an sie denke uns in ihre Lage hineinversetzen können und ihnen Freude bereiten möchten.

Ohne besondere Bitte von drüben sollten nicht mehr geschickt werden; Mehl, Nährmittel, Reis, Zucker, Tee.

Begehrt hingegen ist alles, was "etwas Farbe in den grauen Alltag bringt. Die Menschendüben freuen sich über das, was auch uns Freude macht. Sie wollen endlich ähnlich leben wie wir.

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