Ausgabe 
15.10.1965
 
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ir im mer und t Kaffee

g -Frohsinn" Wirges und MGV" Thalia " Ebernhahn- j'Gastvercine - am Samstag, dem 16. Oktober 1965 in der Aula

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.ließe längst bekannte Tatsachen immer wieder aufzählen, wollte !|,dieser Bericht mit den heutigen Schwierigkeiten im Vereinsle- nbefassen, jeder kennt die gelegentlichen Appelle die zur akti- Mitarbeit auffordem und deren wirklicher Erfolg im umgekehr- I'verhältnis zu den unermüdlichen Bemühen der Vereinsvorstände

lerkann es ändern? Die Misere ist allgemein die gleiche, trotzdem - was die Gesangvereine betrifft - die Probestunden eisen, daß von einem Leistungsabfall keine Rede sein kann, da* ['bürgt sich heute noch die stattliche Anzahl der aktiven Sänger, aus Freude am Singen, oft seit Jahrzehnten " ihrem Verein" i'Tieue halten.

i'sich Sänger zusammenfinden, da wird neben der Probearheit auch d. selllgkeit genügend Raum gegeben. Es gibt wohl keine Stadt und iinDorf, ln denen im Jahrsablauf nicht wenigstens eine Veran- man weder j, un g von einheimischen Gesangvereinen bestritten wird. Hierbei sm Wie- ein g Uter Besuch von vornherein gewährleistet. Bei reinen Kon- 'enndie »Veranstaltungen ist das leider nicht immer der Fall. Um solche e spielen Banstaltungen attraktiv zu gestalten, hat man in der Vergangen-

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it gerne Gesangskünstler verpflichtet, um ein zugkräftigere Pro- mm servieren zu können. In Montabaur unvergessen sei Kennet h ncer erwähnt, der hier 1962 - ein Jahr vor seinem tragischeo Tod, fgetreten ist.

im 110-jährigen Bestehen des gastgebenden Vereiies wurden sei Nachbarchöre zur Mitgestaltung des Jubiläumskonzertes ver­teiltet, deren guter Ruf weit über den Westerwald hinaus bekannt Unter Chordirektor Willi Schuh hören wir von "Frohsinn" Wirges ersten Teil "Nacht an der Ruhr" und "Ewger Urkraft Schöpfungs- t\ Konzertmeister Fritz Domecker stellt seine Thalia mit den töten "Tod im Schacht" und " Wie ein Donner hallt das Wort" m Montabaurer Publikum vor. Im zweiten Teil beherrschen Vor­ige im Volksliederton den Programmablauf. Chormeister Hans igerhand läßt seine Sänger aus Montabaur dabei u.a. das Ränz- ln schnüren, weil morgen der Schatz verreisen soll, e intensive Probenarbeit eines Jahres findet für jeden Gesangverein t schönsten Lohn und die beste Anerkennung in der Teilnahme der ölkerung, die einmal im Jahr Gelegenheit haben soll, die Früchte [ieser Arbeit kennenzulernen. Es wäre ein wirklicher Erfolg für die iWesterwälder Vereine, wenn Sänger und Zuhörerden Abend als olgreiche Veranstaltung in ihrer Vereinsgeschichte festhalten Innten.

Volkshochschule der Stadt Montabaur

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je VHS lädt die Bevölkerung zu einem Vortrag am Montag, dem Oktober 1965, 20, 00 Uhr, in die Aula der Joseph-Kehrein- hule ein. Es spricht ein bekannter Kneipplehrer Uber das Thema kundlagen einer gesunden Ernährung. Volkshochschule und neippverein veranstalten den Vortrag gemeinsam. Viele Krank­

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heiten und gesundheitliche Beschwerden beruhen auf Ernährungs­fehler. Deshalb ist der Vortrag für uns wichtig und lehrreich.

Eintritt frei.

Leiter der VHS:gez. Leister- Vorsitzendet des Kneippvereins-.

gez. Kraulich

Der englische Lektürekursus für Fortgeschrittene beginnt am Dienstag, dem 19. Oktober 1965, 20,00 Uhr in der Volksschule.

AKTUELLE VERWALTUNG

Weltspartag 1965

Weltspartag 1965; Vermögen fängt mit Sparen an Es wird viel gespart in der Bundesrepublik, mehr als je zuvor, so­wohl was die Zahl der Sparer und ihren Anteil an der Be völk. angeht als auch im Hinblick auf die - pro Kopf und insgesamt - beiseite­gelegten Summen und ihr Verhältnis zum Volkseinkommen.

Das Sparkassenbuch ist auf dem besten Wege, ein Statussymbol zu werden, das mit Waschmaschine und Mittelmeerreise die Kon­kurrenz vielleicht schon bald nicht mehr zu scheuen braucht.

Eine Untersuchung über die sozialen Daten der Kontensparer bei den Sparkassen, deren Ergebnisse unlängst auf lebhaftes öffentliches Interesse stießen, hat die normalerweise verfügbaren Zahlen Uber die private Sparkapitalbildung unter anderem dahin ergänzt, daß die bisher nur vermutete Zunahme der Beteiligung von wirtschaft­lich Abhängigen, insbesondere von Arbeitern, an den erfreulichen Gesamtergebnissen der letzten Jahre nunmehr präzisiert werden kann. Fast genau die Hälfte des Spareinlagenzuwachses von 7,4 Milliarden DM, den die Sparkassen 1964 aus dem Kreis ihrer pri­vaten Kunden zu verzeichnen hatten, stammt von Arbeitnehmern und ihren Angehörigen, davon 1, 6 Milliarden DM aus Arbeiterfamilien! Rechnet man die Rentner dazu, so kommt man sogar auf zwei Drittel.

Weit größer ist interessanterweise der Anteil der Unselbständigen an den im vergangenen Jahr hinzugekommenen Sparkassenbüchern:

Er betrug nicht weniger als 68 % für die Arbeitnehmer und einschl. der Rentner und Pensionäre 79 %. Das deutet klar auf eine Breiten­entwicklung hin, die sich in den Durchschnittsguthaben und im Größenklassenaufbau des Spareinlagenbestandes erst in einigen Jah­ren voll niederschlagen wird. Denn natürlich bleibt es immer dabet, daß ein ansehnlicher Betrag Zeit braucht, um sich auf der berühm­ten hohen Kante anzusammeln. Staatliche Förderung durch Spar­prämie und Vergünstigungen des Vermögensbildungsgesetzes wir­ken zwar beschleunigend, doch ist diese Hilfe bekanntlich nach oben scharf begrenzt. Die Hauptleistung muß nach wie vor vom Sparer selbst kommen, und das ist gewiß gut und richtig so. Sobald et w. längere Zeitr. ins Spiel kommen, greifen ihm Ubr. die Zinsen merklich unter die Arme. Auf diesen weit vorausgepl. u. m. Beharrlichk. verwirk­lichten Prozeß, an dessen Ende eine vier- oder gar fünfstellige Summe sehr wohl/ auch dann stehen kann, wenn die Einkommens­basis relativ bescheiden ist, spielt der Leitsatz an, den die Spar-

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