Ausgabe 
15.4.1965
 
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i n diesem Zusammenhang darf auf 1 den von ca. 350 ersonen besuchten Konzertabend des Collegium musicum ingewiesen werden. Die Leistungen dieses Laienorchesters sind beachtlich und wurden von den Zuhörern mit starkem (jeifall belohnt. Wenn man bedenkt, dass Angehörige des Collegium musicum z.B. aus Westernburg, . Höhr- ^renzhausen und Bad Ems kommen, so ist das ein Beweis dafür, daß ein Orchester dieser Art weit und breit nicht iäu finden ist.

/Mangels Beteiligung kamen folgende Kurse nicht zu­stande:

iFilmarbeitskreis" " Kursus für Deutsch"

»Das Rechnen mit dem Rechenstab und mit Tabellen" hixechn. Zeichen "Spanisch für Anfänger"

Anstelle desKursus "Spanisch konnte der zunächst nicht ^orgesehene Kursus " Italienisch für Fortgeschrittene" eingesetzt werden.

|Für das Sommersemester sind vorgesehen;

I\ Sprachkurse;

Englisch für Anfänger Englisch für Fortgeschrittne 1 Englisch für weiter Fortgeschrittene

Französisch für Fortgeschrittene Russische Literatur

II, Berufsbildende Kurse;

Maschinenschreiben für Fortgeschrittene > Kurzschrift für Fortgeschrittene

III, Arbeitskreise;

Einfaches und künstlerisches Handweben Kochkurs; Die einfache Küche Frühgeschichtliche Siedlungen um den Mal­berg. Heimatkundliche Wanderungen mit Einführung in die praktische Arbeit des Archäologen Botanische Excursionen Politischer Arbeitskreis, 6 Diskussions­abende über das Thema ; Der Kommunismus in Deutschland im Ostblock und in der Welt

V. Collegium musicum

Studienabende donnerstags 20, 00 Uhr

Zjtsammenfassend kann festgestellt werden, daß das Inte­rne an der Arbeit der Volkshochschule Montabaur nach wje vor der Einwohnerzahl entsprechend als gut bezeich­net werden kann. Lediglich die volksbildenden Vortrags­reihen müßten aktiviert werden können. f|e Teilnehmer setzen sich nach wie vor etwa zur Hälfte als Einwohnern von Montabaur und die übrigen aus der üjugebung zusammen,

VjEREINSMITTEILUNGEN esterwaldverein

Dje Osterwanderung des Westerwaldvereins - Zv Montabaur afi Ostermontag führt von Niederahr über Helferskirchen' djrchdie -"Kripp" bis Arnshöfen.

hj e Teilnehmer treffen sich wegen der Gesellschaftsfahrt spätestens um 11,45 Uhr vor dem Bahnhof Montabaur.

Abfahrt nach Niederahr um 12,05 Uhr.

Gäste sind willkommen.

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Am 10. April 1965 fand auf dem Schießstand der Bundes­wehr an der Horreser Straße das jagdliche Schießen des Jäg.erstammtisches Montabaur statt.

Von den 40 Mitgliedern beteiligten sich 29 an dem Schies­sen. Den von Jagdkamerad Bernhard Killian vor 2 Jahren gestiftete Wanderpreis und den 1. Ehrenpreis errang der Jungjäger Willi Keil jr.

Auch der 2. Preis fiel an die jüngere Generation, und zwar an Revierförsteranwärter Manfred Reifenberger, während der 3. Preis von dem Jäger der älteren Generation , Jagd­kamerad Josef Rossbach, errungen wurde.

Weitere 8 Jagdkameraden konnten mit Preisen ausgezeichnet werden.

Im Rahmen des Stammtischabends fand abends im Hotel Montabaur die Preisverteilung statt.

Dabei wurde festgelegt, daß das nächste jagdliche Übungs­schießen mit Anschießen der Büchsen und kombinierten Waffen sowie ein Anschießen von 2 gestifteten Ehrenscheiben am Samstag, den 8. Mai 1965, stattfinden soll.

AUS DER CHRONIK DER STADT MONTABAUR

Fortsetzung aus Nr. 13/65

Der Haushalt wurde aufgelöst und das gesamte Kupfer - und Eisengeschirr verkauft und die Scheunen gegen Zins ver­liehen. Alle ausgeliehenen Kapitalien sollten in Zukunft gerichtlich gesichert werden (Anordnung vom 18.5.1781), "Womit das durch schlechte Wirtschaft in Rückgang geratene Hospital an wiederum nach und nach zu seinen vorigen Renten gelangen kann. "

Noch im gleichen Jahre schickte er seinen Hofkammerrat Meinone erneut nach Montabaur, um das Rechnungswesen neu einzurichten (Stadtarchiv Montabaur, Akten des Hos­pitals).

Um jede Unterschlagung vonseiten des Verwalters aüszu- schließen, ordnete am 30. April 1782 die Öberkom- mission an, daß alle Gelder nur in Gegenwart der Schlüssel­gewaltigen eingelegt und die Quittungen nur dann anerkannt werden sollten, wenn sie die Unterschrift des Verwalters und des Provisorisprimarii oder in < .edessen Abwesenheit die Unterschrift des zweiten Provisors trugen.

Neben einer vierteljährlichen Überprüfung der Einnahmen und Ausgaben sollte am Ende des Jahres das Provisorium die erstellte Rechnung des Verwalters überprüfen, ehe sie zu einer nochmaligen Überprüfung an die Oberkommission ginge.

Am 3. April 1783 verfügte die Oberkommission die Ver­einigung des Almosenfonds mit dem Hospitalfonds.

Beide sollten durch den Notar Schnupp getrennt verwaltet werden ( Akte Almosenhof Nr. 1).

Im Winter 1784/85 wurden die Bewohner der Stadt von einer gefährlichen Seuche, dem Faulfieber (Typhus) heim- gesucht. Mehrere Monate wütete der Typhus in den Mauern der Stadt und forderte viele Todesopfer.

Viele Bürger waren so verarmt, daß sie nicht die Kosten für Arzt und Apotheke aufbrachten. So häuften sich die unbezahlten Rechnungen und machten schließlich den Betrag von 1000 Reichstalern aus, den die Stadt zahlen sollte. Eine ungeheure Not muß sich damals innerhalb der Mauern breit gemacht haben.( Die Fortsetzung des Berichtes lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben),

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