Ausgabe 
2.4.1965
 
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BESTIMMUNGEN FÜR TEILNEHMER

Die allgemeinen Bestimmungen für die Hörer sind im Zimmer 2 des Rathauses zu erfahren.

Die Teilnehmergebühr für die Sprachkurse beträgt bei 15 ' Teilnehmern 12, - DM, ist die Teilnehmerzahl kleiner, so erhöht sich die Gebühr.

Die Gebühr für Maschinenschreiben und für Kurzschrift be­trägt je 15, - DM. Gebühr für Arbeitskreise 5, DM.

Die botanischen Excursionen und der politische Arbeitskreis sind gebührenfrei.

AKTUELLE VERWALTUNG Dies und Jenes

Wenn die Blumen wieder sprießen Nach des Winters langer Last,

Wenn die Voglein wieder grüßen Mit Gesang von Busch und Ast,

Wenn die Menschen neu sich finden,

Säen nicht mehr Zwietracht, Streit und der Welt den Frieden künden Nach so vielem blut*gen Leid,

Wenn die Großen auf der Erden Einsicht üben und Verstehen:

Dann, glaub ich, kanns Frühling werden

In der Welt und Auferstehn. - Fjr.

Ein Osterspaziergang vor 40 Jahren.

Es war kurz vor Ostern im Jahre 1925, als Franz Spielmann seiner jg. Frau den Wunsch äusserte, einen Osterspazier­gang ins Gelbachtal zu machen. Er hatte am l. April 1914, von Wiesbaden kommend, das Geschäftshaus Carl Müller, gegenüber dem Rathaus erworben, und trug sich nun mit dem Gedanken, ein schönes Hotel zu erbauen, da Montabaur "Luftkurort" werden wollte. Seine Frau war aber garnicht davon entzückt, denn das Drogen- und Lebensmittel-Geschäft florierte weiter bekannt nach wie vor.

Warum sollte man ein gewagtes, unbestimmtes Experiment

beginnen? - Aber was Franz Spielmann - als halber West­fale - sich in den Kopf gesetzt hatte, war nicht zu ändern. Gab es denn in der näheren Umgebung von Montabaur ein größeres Ausflugslokal, oder ein Kurhotel damals? - So wurde also der Osterspaziergang ins Gelbachtal ausgeführt.

Als Spielmanns an die Kurve kamen mit'der alten Stein­bank, an welcher der Waldweg nach Reckenthal abzweigte, mit dem herrlichen Doppelblick auf Montabaur zur Linken, und Wirzenborn zur Rechten, (damals gab es den Tannenwald links der Straße noch nicht), da blieben sie gebannt stehen.

Ja hier, nur hier müßte das Ausflugs- und Kurhotel stehen, da gab es keinen Zweifel; Ein Bächlein floß aus der Schlucht den Waldweg entlang hinab in den Gelbach, die Wiesen ringsum in saftigem Grün, und diese idyllische Ruhe, - was ließe sich daraus machen! - Aber wem gehörte das alles?- Der Nachbar Josef Kalb wußte Bescheid, er kannte die Hollerer Bauern denen die Wiesen gehörten, am äußersten Ende von Holler. Links von Bach und Weg war Reckenthäler Gemeinde, also mußte man mit dem dortigen Bürgermeister verhandeln. Aber die wichtigste Ecke an der Straße war Fideikomis des Grafen Kanitz von .Nassau, und da gabs um die wenigen Quadratmeter einen harten Kampf und schwer­wiegenden Vertrag. Schon im April aber waren alle Ankäufe getätigt, vom Architekten der Plan erstellt, und im Mai 1925 begann der Bau. Spielmanns fanden in dem Kaufmanns­ehepaar Theodor. Morschheuser einen tüchtigen Käufer.und Nachfolger für das Geschäft am Markt; und im Oktober des­selben Jahres konnten sie schon in ihre "Waldesruhe" ein­ziehen. Sie war noch nicht so groß wie sie später nach und nach wurde, hatte aber immerhin 16 Fremdenbettenu^nt- sprechende Personalzimmer. Ende November war alLes fertig eingerichtet, und am Nikolaustag dem 6. Dezember 1925 war bei Schnee und Eis die Eröffnung bei vollem Haus. Montabaur hatte sein erstes Kurhotel, und der Osterspazier­gang vor 40 Jahren brachte gesegneten Lohn.

Den.Drucksatz der heutigen Ausgabe fertigte Frau R. Schild.

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