Montag,
Mittwoch,
Donnerst.,
Samstag,
11.15 Uhr Kindergottesdienst 14.00 Uhr Gottesdienst in Welschneudorf 20.00 Uhr Gottesdienst im Landeskrankenhaus 20. 00 Uhr Kirchenchor 7. 30 Uhr Schulgottesdienst 16.00 Uhr Jungschar 20.00 Uhr 3. Passionsandacht 7. 30 Uhr Gymnasialgottesdienst 20.00 Uhr Bibelstunde der landeskirchl. Gemeinschaft im Gemeindehaus 14.30 Uhr Mädchenschar
ÄRZTE - SONNTAGSDIENST
Am Sonntag, dem 14. März 1965
Dr. Elmar Bisping, Ruppach, Tel. 560
Zahnärztlicher Sonntagsdienst
Am Sonntag, dem 14.3.1965
Dr. Polier, Dernbach, Rheinstr. 5, Tel. 80 93 Dr. Lötschert, Höhr-Grenzhausen, Rathausstraße 53, Tel. 7103
APOTHEKEN - DIENST
In der Woche vom 14. - 20. März 1965 Marien-Apotheke Montabaur, Kirchstr. 19, Tel. 8290
KRANKENWAGEN
Am 13. und 14. März 1965
Berthold Görg, Herschbach,
Ruf: Selters 02626 - 666
VEREINS MITTEILUNGEN Mitteilung des Familienkreises
Am Donnerstag, dem 18. 3.1965 um 20.15 Uhr, veranstaltet der Familienkreis im Kolpingshaus Montabaur einen Vortrag über Kindererziehung. Der Redner ist Dr. Croneberg.
Alle interessierten Eltern von Kleinkindern sind dazu eingeladen.
Joseph- idbirein-Schule
In Zusammenarbeit mit der Schulleitung setzt der Elternbeirat der Volksschule seine Aufklärungsvorträge für Erziehungsberechtigte fort mit einem Beitrag über Erziehungsfragen. Am Donnerstag, dem 18. März 1965, um 20.00 Uhr, spricht Dr. Bach, der Leiter der Heilpädagogischen Abteilung des Pädagogischen Instituts der Universität Mainz zu diesem Thema.
In der Vorbesprechung deutete Dr. Bach an, daß es die Eltern heute schwerer haben als je zuvor.
Dafür gibt es viele Gründe, und es ist verständlich, daß sie oft Sorgen mit ihren Kindern haben; vor allem sind es die häuslichen Erziehungsschwierigkeiten und Schulversagen, wodurch die Atmosphäre belastet wird.
Umso notwendiger ist es, daß die Eltern mit den Hilfen vertraut werden, welche die moderne Pädagogik zur Überwindung dieser Schwierigkeiten anbietet.
Dr. Bach wird in seinem Vortrag Eltern und Erzieher Grundsätze zur Erziehung in unserer gegenwärtigen Situation und praktische Handreichungen für den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen von heute geben. Im einzelnen wird er sprechen über Erziehungsmittel und Erziehungshal
tung, Güte und Strenge, Beginn und Ende der Erziehung,
Kritik oder Bejahung, Forderung oder Angebot, Lernstörungen und Disziplinkonflikte.
Zu dem Vortrag, der sicher sehr interessant sein wird, sind alle Eltern herzlich eingeladen.
V olkshochschule
Landesbühnenbrief
Am Freitag, dem 12 . 3.1965 gelangt in Montabaur das Lustspiel "DIE LIEBE FAMILIE" von Felicity Douglas durch die Landesbühne Rheinland-Pfalz zur Aufführung.
Frau Douglas wird gern mit ihrem Stück identifiziert und gilt als "schriftstellernde Hausfrau". Und sie ist Hausfrau.
Sind es Erfahrungen ihres Lebens, die sie preisgibt?
Diese reizende Komödie hat ihren Siegeszug Uber die deutschen Bühnen angetreten.
Die Mutter Laura (Brigitte Freiberg) hat in einem überfüllten Hause, in dem sich der Sohn, die Tochter und Schwiegertochter (Margret Frehse, Sepp Scheepers, Mela Marchand) zanken, Enkelkinder schreien und greinen, in dem die "Oma" (Gertrud Angerstein) schmollt und der "Papa" (Arthur Kermes) seine Augen auf die schöne Nachbarin (Gisela Hagenau) wirft, - "Heldin in der Küchenschürze" heimlich einen Roman geschrieben. Er wurde unversehens zum "Bestseller". Er soll sogar verfilmt werden.
Sie kann den Verlockungen nicht widerstehen - sie verläßt den "häuslichen Herd" und muß nach mancherlei Erlebnissen doch einsehen, daß sie ohne ihre "liebe Familie" nicht leben kann.
Ein gutes Dialogstück, sehr viel Humor. Ein Lustspielabend, wie man ihn sich wünscht.
Die Einstudierung hat Intendant Conrad Dahlke - in der Ausstattung von Hans Schneider - übernommen.
Aus der Chronik
der Stadt Montabaur
Er bat, Leute mit Vermögen in das Hospital aufzunehmen, damit "des Hospitals obangeregte Notdurft hierdurch betritten werden mögte" (Ratsprotokoll Band III). Eine kurfürstliche Kommission hatte 1728 das Hospital visitiert. Am 23. Dezember 1728 schrieb die kurfürstliche Regierung an den Magistrat; "Ihro Churf. Durchlaucht haben mißfällig ersehen, was maßen jener sich vor und nach haben anmaßen dürfen, die von Hospitalaren Hans Georg Müller, Simon Kucheler und Anna Michelbachs Bruderssohn bei ihrem Hospitalseintritt hergegebene, mithin der Armut zu erfallene ansehnliche Geldsummen ohne'der Zeit ordinarii decreto (ohne zu entsprechenden Zeit eine ordentliche Verfügung in Händen zu haben) zur Ausbesserung der Pfarrschul und Kirchen" verwendet haben. Pfarrangehörige und Stadtrat, so verlangte es der Erzbischof, sollten innerhalb 14 Tagen für die der Armut entzogenen Gelder ordentliche Obligationen ausstellen und die in 25 Jahren entzogenen Zinsen zurückzahlen. (Küchler hatte 1706 dem Hospital 1200 Gulden eingebracht, die zur Renovierung der Kirche verwandt worden waren. Das eingebrachte Vermögen der Eheleute Johannes und Anna Weyandt und Hans Georg Müller und Frau diente zur Unterhaltung eines Knabenschullehrers),
In einem Schreiben des Erzbischofs und Kurfürsten an den Stadtpfarrer vom gleichen Tage gestattete er zwar die Zahlung vcn bestimmten Gebühren aus den Einnahmen des Hospitals für die Übertragung des höchsten "Guts" am Feste

