Ausgabe 
26.2.1965
 
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ren ießt und m e ist er lieh er trägt:, .

Ivenn es - auf seine Art - verwegen lern Menschen manches Schnippchen schlägt, ; ln Prinz, laßt Euch den Becher geben in d schaut nur, wie er blinkt und blitzt!

)ie beste Wirtin ist das Leben, ü der auch Ihr zu Gaste sitzt.

)och seht, hier sind noch viele Gäste versammelt in erlauchter Rund',

[im teilzuhaben an dem Feste md froh zu feiern diese Stund!

?ir alle wollen gern uns scharen !un Euch, mein Prinz. Im Narrenstreit >en Griesgram sollt Ihr dann erfahren, laß wir zu großem Tun bereit!

Ilein Prinz, laßt mich von hohen Stufen und als ein Mann der "Heiterkeit ^Willkommen!" Euch entgegenrufen,

'(Glück auf!" für Eure Herrscherzeit!

Josef O. Schneider, 2. Febr. 1965

Da Vo

ie jedes Jahr zur Faschingszeit sind wir Vertriebenen auch bereit, am Faschings-Samstag ei der Daus, da gehn wir hin,

_.s Kolpingshaus.

ist ein Tag vor Ultimo, (27. 2. 65) im Februar, da ist djas so o o o. Um 20.11 Uhr beginnt der Radau, Narrhalla- marsch, Helau, helau!!!!!!!

ja" Musiker sind es im Ganzen, wir werden singen, schunkeln anzen.

ijombola gibt's mit schönen Preisen, Ihr werd' Euch um die Äse reißen, Tapeten und Keramiksächen, f|was zum trinken, viel zum lachen!!!!!

J^mmt Alle nur recht zahlreich an, ein Jeder den Prinzen begrüßen kann, er stellte sich uns letzthin vor:

Hinz Willi III. v. Mobilarius zu Tabor.

Sprecht es mal nach und in der Tat, was wird daraus? Zungensalat.

Aif denn Ihr Freunde in großer Zahl, füllt den herrlich ge- ;c imückten Saal.

B^i Den Vergnügten wie Ihr wißt, es immer froh und.heiter ist, hf dürft Euch in Kostüme stürzen, das wird unser Fest erst htig würzen, und noch nach Mitternacht ganz spät,

[hts humba, humba, täterätät !!!!!!!!

.r 'erwarten Euch Alle, und rufen "Helau"

^lid herzlich gegrüßt vom BDV gez. Galke Stritt; Mitglieder mit Angehörigen DM 2, -- Gäste DM 2, 50 NIS. Vergesst nicht ein Päckchen, wie jedes Jahr für unsere gf>ße Tombola.

VOLKSHOCHSCHULE der Stadt Montabaur

JÄSi Dienstag, dem 9. März findet um 20. 00 Uhr in der Aj|la der Volksschule der 2. Teil des Lichtbildervortrages von Hjrrn Dr, Franz Noll über das Thema Wline Reise in das -Wunderland der Pharaonen" stft,

^ajph dem eindrucksvollen Vortrag im Januar, bei dem .Herr ptj Noll einmalig schöne und interessante Farbdias zeigte,

! e r$arten wir mit großer Spannung die Fortsetzung seiitör, Re|se. werc j en ZU m Tempel von Luxor, geführt und zur ropole von Theben mit> den Gräbern der Vornehmen, In

;N

Spionen Lichtbildern erleben wir Memphis-.lind Sakkara mit . ^ t* ^ a us des Herrn Thi, Weiter führt uns die Reise nach

Giseh zur großen Pyramide des Pharaos Cheops;. Zum Schluß führt uns Herr Dr. Noll nach Kairo mit. dem Basar und den vielen Moscheen und vor allen in das Ägyptische Museum mit den Schätzen aus dem Grab des Pharaos Tut- ench-Amun.

Zu diesem einmaligen Vortrag laden wir alle Bewohner von Montabaur und Umgebung herzlich ein. Unkostenbeitrag DM 0, 50. Auch wer den 1. Teil nicht gesehen hat, kann diesen Vortrag mit vollem Genuß und Erfolg erleben.

Fußgruppen gesucht

Wenn am kommenden Fastnachtsdienstag sich nach alter Tra­dition ein großer Zug durch die festlich geschmückten Stra­ßen der alten Stadt Mons Tabor bewegt, dann ist dies die Frucht monatelanger, intensiver Arbeit, die einmal von den .Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit", zum anderen aber von den vielen ungenannten Helfern aus den Reihen der Vereine und Freunde des Karnevals geleistet wor­den ist. Meist ist dieser ganze Aufwand auch das Ergebnis persönlicher Opfer, die im Interesse der Allgemeinheit ge­bracht wurden. Kein Mensch spricht darüber, und diejenigen, die sich so sehr für das Gelingen der diesjährigen Fastnacht eingesetzt haben, wollen auch nicht, daß viel Redens darüber gemacht wird. Sie haben dies für unsere Heimatstadt Mon­tabaur getan. Was aber mag das-alles wohl mit unserer Über­schrift zu tun haben?

Es ist nicht schwer, wenn man sich das folgende überlegt: Zugwagen allein (und sie mögen so schön gebaut und ausge-, stattet sein, wie sie wollen) und auch Musikkapellen machen noch lange keinen Fastnachtszug! Fußgruppen sind nun ein­mal das belebende Element zwischen den einzelnen Wagen.

Sie bringen Leben und Schwung und Bewegung in den Zug und unter die Zuschauer. Es läßt sich leicht ausreöhnerir'(tälTälTfl Fastnachtsdienstag weit mehr als zehntausend Mensc.lJdi'St 5 2 ? die Stadt kommen, um den Fastnachtszug-zu erleben. Man 5 kann beinahe sagen, daß deshalb mehr Zuschauer von aus- ) wärts, als aus der Stadt selbst die Straßeh-s-äürnen. Für sie und für die Einwohner von Montabaur geht der Zug, der - im Verhältnis - von nur wenigen Einwohnern von Montabaur . (wenn man so einmal sagen kann) gestaltet wird. Aber diese . lieben ihre Stadt, Und sie sind gewiß, daß sie mit ihrer Hei- , matliebe nicht allein stehen. Jawohl, die Montabäurer Fast- j nacht ist ein Stück Heimat, und das ist keine Übertreibung. Diese wenigen, sich aktiv Beteiligenden sollten unterstützt werden. Mit Geld? Damit kann man zwar vieles anfangen, aber tatkräftige Mitarbeiter kann man nicht dafür kaufen. Deshalb ergeht auf diesem Wege (und zwischen diesen Sei­ten des Amtsblattes sind wir Montabäurer ja gewissermaßen ganz unter uns) der Aufruf an die Mitbürger in der Stadt:

Wer sich im Rahmen einer Fußgruppe am Fastnachtszug, der ja unser Zug ist, beteiligen möchte, sollte sich keinen Zwang auferlegen und mitmachen! Die Maskenbälle der ver­gangenen Wochen haben, gezeigt, daß besonders in diesem Jahr sich ausgezeichnete Masken und Maskengruppen in den Veranstaltungen gezeigt haben. Wie schade, wenn diese Ko­stüme nur wenige Stunden in einem verhältnismäßig kleinen . Kreis gezeigt worden wären. Ihre Eigentümer und Träger soll­ten sich entschließen, mitzumachen, und sie können darauf schwören, daß ihnen nicht nur die Männer von der "Heiter­keit", sondern die vielen tausend Zuschauer von nah und fern dankbar sind! '

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Wer sich also beteiligen möchte, der melde sich beim Zügmar schall Göbel, Montabaur, Wölfchesbitzstraße.