NIEDERSCHRIFT
über die Sitzung der "Arbeitsgruppe Schnellbahn" der Stadt Montabaur am Mittwoch, 18.10.1995, im Trau- und Besprechungszimmer
Beginn: 15.30 Uhr Ende: 16.45 Uhr
Teilnehmer:
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken
von der CDU-Fraktion:
Herr Dr. Hermann Jacoby Herr Hubert Diehl
von der SPD-Fraktion:
Herr Lothar Elsner
Herr Jürgen Willershausen
von der FWG-Fraktion:
Herr Klaus Böckling
von der Fraktion Bündnis 90 Grüne:
Herr Olaf Manns
von der Fraktion BfM:
Herr Horst Klöckner
von der VG-Verwaltung:
(gleichzeitig Schriftführer)
Herr H. Jung
Nach eingehender Vorstellung der Planungsunterlagen und der Diskussion in der Arbeitsgruppe lassen sich die Einwendungen und kritischen Anmerkungen wie folgt zusammenfassen:
1. Verschiebung des Rettungsplatzes: C)
Der von der DB-AG vorgesehene Rettungsplatz östlich der L 312 stellt ein Hindernis in der 0 von der Stadt Monnbaur angeregten Ortsumgehung L 312 der Oruiage Eigendorf dar.
Denn die Trassenführung einer L 312 (neu) kann nur östlich der Ortslage Eigendorf mit einer Anbindung an die L 312 (alt) auf einer eng begrenzten Fläche zwischen der nördlichen Bebauung an der L 312 und der Trasse der Bahn-Neubaustrecke erfolgen.
Durch eine Verschiebung des Rettungsplatzes in östlicher Richtung würde mehr Raum für die Trasse der künftigen Umgehung geschaffen.
2. Trassenbedingter Eingriff / Gestaltung des Tunnelportals:
Der Tunnelmund des Südportals des "Dembacher Tunnels" sowie die in diesem Bereich zur Autobahnseite hin vorgesehene Betonwand wird das Ortsbild von Eigendorf nachhaltig beeinflussen. Es ist daher zwingend geboten, verstärkt landschaftsgerechte Gestaltungsmaßnahmen. insbesondere angemessene Bepflanzungen des Tunnelmundes und der Betonwand anzubringen.
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