PfA 71. Anlage 1 Spezieller Teil II Seite 51
11.3
Altablagerungen
Die Altablagerungen im Bereich der NBS und in deren unmittelbarer Umgebung wurden im Rahmen des Raumordnungsverfahrens aufgenommen. Alle Verdachtsflächen wurden kartiert und bewertet. Mögliche Auswirkungen der Altablagerungen auf dem Bau der NBS über die Gefährdungspfade Boden, Wasser und Luft wurden ermittelt.
Im Planfeststellungsabschnitt 71 wurden zwei Altablagerungen beschrieben Diese wurden für die Bearbeitung der Planfeststellungsunterlagen weiter untersucht.
Nordwestlich Montabaur wurden Erdaushub und Bauschutt an die westliche Böschung der L 313 geschüttet (Nr. 18a - km 91 + 450). Die NBS verläuft hier in einem über 10 m tiefen Einschnitt. Dadurch wird die gesamte Auffüllung im Baubereich abgetragen Die chemischen Untersuchungen zeigten keinerlei Belastungen.
Am östlichen Rand der Gleisanlagen des NBS-Bahnhofs Montabaur wurde eine Altablagerung kartiert (Nr. 19a - km 92 + 400). Es handelt sich um eine geringmächtige Aufschüttung aus Erdaushub und Baureststoffen. Die NBS wird auf einem ca. 13 m hohen Damm über die Altablagerung geführt. Wegen fehlender Standsicherheit wird die Auffüllung insgesamt abgetragen.
Für den gesamten PA 7 wurde ein Altlastengutachten erstellt und kann eingesehen werden (Deutsche Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Projekt NBS Köln-Rhein/Main, Projektleitung j Mitte, Standort Köln, NGT 624 We (Herr Wester), Bahnhofvorplatz 1, 50667 Köln, Tel 0221/141-3105).
Rettungskonzept für den Brand- und Katastrophenschutz in Tunneibauwerken
12 .
Die Deutsche Bahn AG plant den Bau einer Neubaustrecke von Köln in das Rhein/Main- Gebiet. Bestandteil dieser Planung ist ein Rettungskonzept für den Brand- und Katastrophenschutz in Tunnelbauwerken der Neubaustrecke (Anlage 15).
Im PfA 71 werden keine Tunnelbauwerke ausgeführt. Lediglich der Rettungsplatz am Nortportal des Himmelberg-Tunnels liegt am Ende des PfA 71.
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