Akte 
Sitzung 16. November 1995
Entstehung
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PfA 71. Anlage 1 Spezieller Teil II Seite 45

Baustellenflächen (Anlage 5.1, 9,13.2)

Allgemeines

Das Planungsziel bei der Ausweisung der Baustellenflächen (Baustraßen, Baustellenein- nchtungsflächen) war es, zukünftige Flächen der Neubaustrecke zu nutzen. Die Erschließung der Baustelle und der Massenlängstransport erfolgt sowert möglich auf der Rohtrasse der NBS und über Baustraßen im Trassennahbereich, in der Regel auf der Böschungsschulter oder am Böschungsfuß. Die Baustraßen sind entweder direkt oder über öffentliche und/oder private Forst- und Wirtschaftswege an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen Diese Wege werden, soweit erforderlich, zur vorübergehenden Inanspruchnahme als Baustellenzu­fahrt entsprechend ausgebaut und danach im Einvernehmen mit dem Eigentümer wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt oder vom Eigentümer ausgebaut übernommen

Baustelleneinrichtung

Die lokalen Baustelleneinrichtungsflächen, die zur Errichtung der einzelnen Kunstbauwerke erforderlich sind, liegen im Nahbereich der jeweiligen Bauwerke auf der zukünftigen Trasse

Transportwege (Anlage 13)

Im Planfeststellungsabschnitt 71 werden frühzeitig große Mengen Erdaushub für die Damm­schüttung am ICE-Bahnhof Montabaur benötigt (ca. 1 Mio. cbm).

Geeignete Aushubmassen aus den Einschnitten Eigendorf und Eschelbach werden entweder auf der Rohtrasse oder auf parallel dazu verlaufenden Wirtschaflswegen bis zur Landesstraße L313 (Margaritenstraße) transportiert.

Die Kreuzung der L313 und des Aubaches ist unter Berücksichtigung der Bauphasen beim Umbau der L313 zu planen und zu realisieren (siehe Punkt 3.3.1). In Abhängigkeit vom Bau- . fortschritt sind verschiedene Transportmöglichkeiten gegeben: a) Transport über die bestehen­de L313 und die (ggf. zu verstärkende) Brücke überden Aubach, b) Einrichtung einer Band- Straße über L 313 und Aubach, c) Nutzung der fertiggestellten Eisenbahnüberführung über L313 und Aubach.

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Nach Querung der L313 und des Aubaches wird das Material schließlich unter dem Aubach- Viadukt der Strecke 3731 Staffel-Siershahn hindurch zum Ort des Einbaus gebracht

Der verbleibende Bedarf an Schüttmassen wird aus dem Ausbruch des Himmelberg-Tunnels gedeckt. Der Transport erfolgt entweder auf der Rohtrasse aus dem Tunnel oder über beste­hende Wirtschaftswege entlang der Nordseite des Himmelberges

Streckenausrüstung (Anlage 6)

Auf beiden Seiten der Neubaustrecke sind Kabeltrassen für die elektrotechnischen, die Signal­und die Telekommumkationsanlagen erforderlich. Diese werden in Kabelkanälen im Randweg­bereich verlegt.

Der Planfeststellungsabschnitt 71 wird bezüglich der o. a. technischen Anlagen mit der Stan- dardstreckenausrustung für Neubaustrecken ( siehe auch I. Allgemeiner Teil. Punkte 3 und 3.5) ausgestattet. Im Bereich der Tunnelportale werden Streckenfunkstellen erforderlich