Akte 
Sitzung 24. August 1995
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Dabei wird' das Verkehrsaufkommen in der Ortsdurchfahrt von Horressen hörbar von Jahr zu Jahr starker undvird als Folge der Schnellbahnanbindung ebenfalls noch wachsen.

Beim Neubau der Post- und Preslsuerstraße wurde mit Sicherheit die zunehmende Verkehrsbelastung nicht be­rücksichtigt. Dies geht zweifelsfrei aus einem Gespräch eines Anwohners mit dem örtlichen Bauleiter der StraPen- bsufirma -Herrn Daubach- hervor, der auf die Frage nach der Auskofferung der StraPe sagte: dies ist die lilinimal- dicke für AnliegerstraPen in unseren klimatischen Ver­hältnissen.

Ob die damals erneuerte Kanalisation die zusätzliche groP- flächige Versiegelung des Bodens berücksichtigt, muP bezweifelt werden.

Die Post- und BreslauerstraPe wurden überwiegend mit den Finanzmitteln der Anlieger teuer hergerichtet. Da aber die StraPendecke mit Sicherheit nicht für eine lang­zeitige Belastung durch -austel] enf ahrzeuge z.B. mit Erdaushub und Baumaterial ausgelegt ist, fordern wir vor Beginn einer jeglichen BaumaPnahme eine gemeinsame Besichtigung mit Zustandsbeurteilung durch die Verbands­gemeinde, den Bauträger, der Paufirma und den Bewohnern, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Die Anwohner sind sich klar darüber, daP vorhandener Baugrund sinnvoll genutzt, benötigter Vohnraum geschaffen und während der Bauma^ nahmen auch Einschränkungen hingenommen werden müssen. Sie erwarten allerdings von den Mandat st rägern einen Interessenausgleich, der im vorliegenden Falle durch das so geplante Bauvorhaben nicht verwirklicht würde.

Die Anwohner erwarten neben der ÄuPerung zu den von den Unterzeichnern aufgeführten Bedenken eine Beschränkung des Umfanges des Bauprojektes auf eine für das Umfeld ver­trägliche GröPe von 20 bis 25 "Wohneinheiten maximal.

Evtl. Fragen oder Sc u riftverkehr bitten wir an Herrn Utz-Dieter Hahne oder Frau Hetternich-Jsensch zu richten.

gez. Interessengemeinschaft PoststraPe/BreslauerstraPe (Unterschriften liegen als Anlage bei)

Anlagen

Pi-