Montabaur, 20.04.1995
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur mit NA an den Bürgermeister der Verb; Herrn Dr, Possel-Dölken
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Bedenken und Widerspruch
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Erstaunen und Verärgerung haben cie Anwohner der Post- und Breslauerstraße sowie des Kerrenhahnweges von der Größe des durch den vorgelegten Bebauungsplan Poststraße ermöglichten -.Vohnanlagenbaus auf dem Grundstück NEBGEN Kenntnis genommen. Sie sind durch die zustimmende Haltung des Großteils der Ratsansehöri eren aller vertretenen Parteien betroff en.
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Die Anwohner stellen fest, daß ohne erkennbare Rücksicht auf die vorhandene, gewachsene, noch dörflich zu bezeichnende Struktur des "Unterdorfes” in Horressen entschieden wurde; wohl ausschließlich nach dem Gesichtspunkt einer Kosten- Nut zen-Analvse für einen Kapitalsnleger und unter einseitiger Betonung eines durch den ervarteten Anschluß Montabaurs an das Schnellbahnnetz erhöhten 7/ohnraumbedarfs, gegen die berechtigten Interessen aller Anv/ohner und Eigentümer.
Die Unterzeichner legen deshalb Widerspruch gegen die Größe des ihnen bekannt gewordenen Bauv'öhhabens""von A 5 Wohneinheiten an dieser Stelle ein und begründen dies wie folgt;
die Post- und Breslauerstraße gehören zum alten Ortskern von Horressen. Ihre Bewohner sind überwiegend alte Horresser Familien. Dies gilt auch für den Herrenhahnweg. Bebauung und das nachbarschaftliche Miteinander prägen diese Lebensgemeinschaft. Die Ansiedlung von 45 ortsfremden Familien/Mietparteien auf einem so engen Raum belastet diese Struktur massiv. Darüber hinaus läßt die Größe der 7/E eine Fluktuation der Mieter erwarten, sodaß eine Integration mehr als fraglich erscheint.
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I vom 1995
XI
g vom 1995 . XI
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