Akte 
Sitzung 10. Februar 1992
Einzelbild herunterladen

Problembeschreibung / Begründung

chen die einzige Möglichkeit einer Sicherung zusätzlicher Büroflächen gesehen hat, die erforderlich sind, um das für die Wahrnehmung zusätzlicher Aufgaben der Verbandsgemeinde benötigte Personal in unmittelbarer Nachbarschaft des Rathauses unterzubringen.

3. Für eine Fläche von 950 m 2 auf zwei Ebenen hat die Verbandsgemeinde jedoch **4 keinen Bedarf. Es würde eine Ebene ausreichen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob nicht die Stadt das Problem der Unterbringung der Bücherei durch Erwerb des 3. Obergeschosses (475 m 2 ) lösen kann. Die Kosten belaufen sich nach Mitteilung der Firma Wohn- und Industriebau GmbH (Anlage 1) auf

1 690 000 DM (3 378 675 DM : 2). Die Flächen im 3. Obergeschoß wären über das Rathaus, aber auch vom Großen Markt her über einen Aufzug erreichbar.

Die für eine Bücherei erforderliche Belastbarkeit ist durch entsprechende Konstruktion gewährleistet. Die zur Verfügung stehende Fläche (475 m 2 ) würde ausreichen, um eine moderne, den zukünftigen Ansprüchen gerecht werdende Bü­cherei unterzubringen. In diesem Zusammenhang wäre auch das Problem der Unter­bringung des Stadtarchivs zu lösen, weil die Räume in der Katharinenschule, die zur Zeit von der Bücherei genutzt werden, dafür zur Verfügung gestellt werden könnten.

4. Wenn auch die Kosten von rd. 1,7 Mio. DM auf den ersten Blick als sehr hochj^, erscheinen, ist auf der anderen Seite doch zu berücksichtigen, daß diese^k' sung deutlich kostengünstiger als die Unterbringung der Bücherei im Gebäude der Schutzpolizeiinspektion (Bahnhofstraße/Alleestraße) ist. Auch gegenüber®) einem Neubau in der Trägerschaft der Stadt ist diese Lösung als verhältnis­mäßig kostengünstig zu bezeichnen. Für öffentliche Gebäude (Kindergärten, Schulen etc.) wird zur Zeit von einem m 2 -Preis (ohne Grundstück) in Höhe von

3 800 DM pro m 2 Nutzfläche ausgegangen. Für 475 m 2 ergäbe sich daraus ein Betrag von 1 805 000 DM. Selbst wenn man für eine Bücherei mit einem etwas niedrigeren Preis kalkuliert, wird man doch mit Baukosten zu rechnen haben, die sich in etwa in der Größenordnung des hier in Rede stehenden Preises be­wegen. Hinzu kämen die Kosten des Grunderwerbs. Da die Bücherei sinnvoller­weise nur in zentralörtlicher Lage untergebracht werden kann, würden diese Kosten mit einem erheblichen Betrag zu Buche schlagen.

5. Für die Verwaltung ist es wichtig, die Haltung des Haupt- und Finanzausschusses] in dieser Frage zu erfahren, damit weitere Verhandlungen mit den Eigentümern geführt werden können und auch die Verbandsgemeinde entsprechend kalkuliere;^ kann.

Fortsetzung

Erganzungablatt

Nr.

Finanzielle Auswirkungen? 7| Ja_ n Mein

Veranschlagung Ggfs. Bereitstellung der Mittel in den HH-^ahren 1992/93

Haushaltsstell*

tm Verwaltung*-

im Vermögen*-

haushalt

haushalt

1 Nem

19

19

Ja, mit OM /

5430 Montabaur, 07.10.1991

Dr. Pq£sel-Dölken, Bürgermeister