LfaBuechereiw,KO
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zurückgekommenen Bücher (täglich einige Hundert) zu ermöglichen. Kosten ca, 70-80.000 DM. Bin Aufzug reduziert allerdings die Nettonutzfläche um mindestens 20-30 qm.
3. Der langgestreckte, schlauchförmige Bau ist wenig attraktiv und unfunktional und erfordert einen längeren Suchweg zum Buch- Die Verkehrsströme der Benutzer sind durch eine neue Regalauf- stelluhg anders als vorgesehen zu lenken, was wiederum durch die relativ geringe Breite des Raumes eingeschränkt wird.
4. Das Untergeschoß sollte so weit wie; möglich von Verwaltungsräumen und dem WC freigehalten werden, um den Lesern eine größtmögliche Regal- und Benutzungsfläche zu gewährleisten.
Erst im Obergeschoß sollten WC und Büros installiert werden.
5. aus feuerpolizeilichen Gründen ist ein Notausgang notwendig. Auch aus diesem Grund wäre ein Personenaufzug erforderlich.
6. Ein freistehendes Gebäude dieser Größenordnung sollte durch einen Hausmeister beaufsichtigt und betreut werden. Es ist zu prüfen, ob eine neue Stelle dafür einzurichten ist.
insgesamt erscheint uns in Abwägung der Kosten-Nutzen-Relation im Bezug zum geplanten Gebäudeergebnis ein Mißverhältnis vorzuliegen- Die Investitions- und Folgekosten des zweigeschossigen Baus, der darüber hinaus auch durch seine Schlauchform wenig attraktiv und in der Funktion bedenklich eingeschränkt wirkt, sind im Vergleich zu einer eingeschossig angelegten Bibliothek wesentlich höher.
Alternativlösung*
Als Alternative zur ehemaligen Metzgerei ist eine Unterbringung c der Bücherei im Haus Hager als Rathauseinbau im 3. Obergeschoß auf einer Ebene in der Diskussion. Auch hier sind Nachteile zu vermer- s ken, die der Beachtung bedürfen. *
1. Bibliotheken, die nicht von der Straße bzw. vom Fußgängerweg erkennbar sind, benötigen stets eine besondere, auffällige und wegweisende Haus- und Flur-Beschriftung sowie Hinweise auf den Standort. Dies kann etwa in Form von Schauvitrinen u.ä. im Erdgeschoß vor dem Eingang geschehen.
2. Personenaufzüge sind zwingend notwendig, nicht nur wünschenwert.
3. Die Eingangstür sollte transparent, ggf. etwas größer und • vom Treppenhaus leicht erkennbar sein, um dem Publikum die
dahinterliegende Einrichtung zu zeigen.
Nach Abwägung aller fachlichen Aspekte überwiegen unserer Überzeu-' gung nach gegenüber der zweigeschossigen Lösung "Zühlke" jedoch die erkennbaren Vorteile:
l. Ein einziger Raum ohne störende Zwischenwände vermittelt den Eindruck von Großzügigkeit und Weite. Eine attraktive und funktionale Innenrichtung und Beleuchtung kann eine angenehme Atmosphäre erzeugen.

