Akte 
Sitzung 07. Juni 1990
Entstehung
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VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG

MONTABAUR

Ergänzungsb!att Nr. 1

Im Namen der Stadt Montabaur

Drucksache Nr. (ggf. Nachtragvermerk)

Datum

123/1990

31 . 05.1990

; gartens in Eigendorf angestrebte Lösung, daß Kinder aus Eigendorf den Kinder­garten St. Martin besuchen sollen, soweit eine Aufnahme in Horressen nicht j möglich ist, kann angesichts der Auslastung der Kindergärten in Montabaur ! für die Zukunft nicht als Konzeption beibehalten werden. Es besteht also ! Bedarf, zusätzliche Kindergartenplätze zu schaffen.

Die vom Jugendwohlfahrtsausschuß am 28.05.1990 im Kindergartenbedarfsplan ! aufgenommene Aussage, für den Planungsraum werde ein Bedarf von 5 Gruppen i anerkannt, eröffnet den Gemeinden und Trägern die Möglichkeit, 5 Gruppen

! zu errichten, zwingt sie aber keinesfalls dazu. Angesichts der jetzt be-

! kannten Zahlen und der oben bereits dargelegten Tatsache, daß nicht alle

' Kinder, die im Einzugsbereich eines Kindergartens wohnen, zum Besuch des

i Kindergartens angemeldet werden, ist aus der Sicht der Verwaltung zur Zeit i von einem Bedarf für 4 Gruppen auszugehen.

2. Lösunqsmöglichkeiten

Denkbar sind zwei Lösungen:

- Erweiterung des Kindergartens in Horressen um eine 4. Gruppe,

- Neubau eines Zweigruppenkindergartens in Eigendorf.

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Beide Lösungen sind nach dem Kindergartengesetz möglich. Die finanziellen Auswirkungen sollen nachfolgend dargestellt werden.

2.1 Erweiterung in Horressen

2.1.1 Möglichkeiten

Es ist möglich, an der Nordwestseite des bestehenden Kindergartenge­bäudes hinter dem vorhandenen Anbau einen weiteren Gruppenraum anzu­bauen. Das vorhandene Nebenraumprogramm reicht aus. Verbesserungen in der Funktionalität des Gebäudes lassen sich im Zuge der ohnehin erforderlichen Generalsanierung erreichen. Der Anbau würde den Kinder­spielplatz des Kindergartens nicht beeinträchtigen. Der Spielplatz ist jedoch für 4 Gruppen etwas klein. Möglich wäre indes eine Erwei­terung des Spielplatzes in Richtung der Grünanlage bis zur Zufahrt zum Sportplatz (Anwesen Noll). Außerdem steht der öffentliche Spiel­platz auf der gegenüberliegenden Seite morgens de facto dem Kinder­garten zur Verfügung, und der Sportplatz befindet sich in unmittel­barer Nachbarschaft.

2.1.2 Investitionskosten

Nach überschlägigen Ermittlungen würde die Erweiterung des Kindergartens Horressen um einen weiteren Gruppenraum maximal 200.000 DM kosten (60 m^ x 4 m = 240 m^ x 450 DM = 108.000 DM + Angleichungsarbeiten = 130.000 DM + Kosten der Einrichtung [40.000 DM] = 170.000 DM).

Der Kreis trägt 45 %, so daß der städt. Anteil (55 %) 110.000 DM

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betragen würde.

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2.1.3 Laufende Kosten

Fortsetzung

Erganzungsblatt

Nr.

2