Akte 
Sitzung 21. Februar 1991
Entstehung
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In der Abbildung 7 zu Ziffer IV ist dargestellt, wie eine Konzepterstellung ablaufen kann (Ablaufplan).

Gerade zwischen den einzelnen Projektphasen wird eine "Voraufbereitung" der erstellten Ergeb­nisse als weitere Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat erforderlich sein. Man darf auf keinen Fall davon ausgehen, daß erst das fertig erstellte Gesamtkonzept den Rat zu Entscheidungen auffordert.

Aber auch die Vorlage von Teilergebnissen kann den Rat vor die Aufgabe stellen, schon Maß­nahmen für die Umsetzung entscheiden zu müssen.

Dies ist gerade bei Einzelobjekten oder bei der Beschlußfassung über die Aufstellung neuer Bebauungspläne von großer Bedeutung.

Um den Rat in die Lage zu versetzen, entsprechende Aktivitäten ergreifen zu können, ist eine Vorbehandlung in einem kompetenten Fachgremium unerläßlich.

Ob dies nun ein weiterer Ausschuß im Sinne der Hauptsatzung oder ein anders zu nennendes Gremium ist, dürfte nicht von herausragender Bedeutung sein.

Eines sollte bewußt sein: Versorgungskonzepte bewegen sich immer auf dem schmalen Grat zwischen wissenschaftlich-planerischem Anspruch an Genauigkeit und Detaillierung und dem nur auf pragmatischem Weg umzusetzenden Handlungsbedarf.

Das bedeutet konkret für die kommunale Praxis: die Politik muß Rahmenbedingungen schaffen, um das Konzept möglichst unabhängig von den verschiedenen Interessen zu erarbeiten und umzusetzen. Es sollte also auch nicht einseitig auf politische Ziele ausgerichtet sein.

Es gilt vielmehr, die Ziele aufeinander abzustimmen, den Bearbeitern des Konzepts einen Freiraum zu schaffen, damit diese ihre Vorschläge unbeeinflußt von bestimmten Interessen erarbeiten können, schließlich die Ergebnisse zwischen den Entscheidungsträgern zu diskutieren und die Umsetzung vorzubereiten.

Diese Tätigkeiten, die z.T. im Management angesiedelt sind, wären auf das zu bildende Gremium zu verlagern.

X

Neue Bebauungspläne werden erst nach Vorlage entsprechender Teilkonzepte gemäß Abschn. V Ziffer 2 unter Berücksichtigung der Konzeptempfehlungen aufgestellt.

Energiesparende Stadtplanung

Es wurde bereits an anderer Stelle der Einsatz regenerativer Energiepotentiale angesprochen. Gerade bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird deutlich, wie regenerative Energie, da in

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