Akte 
Sitzung 21. Dezember 1982
Entstehung
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GESELLSCHAFT FÜR KOMMUNALBETREUUNG GMBH

Anlage Nr. 2

AKTENVERMERK

Betr.: Baublock III

1. Bewerber Rechtsanwalt Holly, Montabaur

Herr Holly bewirbt sich für den Erwerb einer Scheibe am Konrad-Adenauer- Platz, Baublock 111, zur Errichtung eines Geschäftshauses mit Wohnungen; vorrangig für den sogenannten Kopfbau.

Herr Holly beabsichtigt, baldmöglichst zu erwerben und mit dem Bau zu beginnen.

2. Ingenieur-Büro Becker, Montabaur - Massiv- und Fertigbau GmbH, Montabaur -

Herr Becker bewirbt sich für den gesamten Baublock III und beabsichtigt, im Erdgeschoß einen Supermarkt unterzubringen (Lebensmittel und Drogerie­waren). In den Obergeschossen Büros; das Dachgeschoß soll voraussichtlich erst später ausgebaut werden. (Unter Umständen Wohnungen).

Herr Becker beabsichtigt, über die Massiv- und Fertigbau GmbH das Gesamt­grundstück zu erwerben und Teile davon im Wohnungseigentum weiter zu veräußern. Die Planung im Stadium des Vorentwurfs wurde vor einer Woche vorgelegt und an Büro Deilmann, Münster, zur Stellungnahme weitergeleitet. Die Stellungnahme wird Anfang nächster Woche erwartet. In dem Vorgespräch konnte festgestellt werden, daß bezüglich der Fassade zum Konrad-Adenauer- Platz hin, geringfügige Anderungswünsche bestehen, zum Steinweg und zum Durchgang hin mit erheblichen Auflagen zu rechnen ist. Die Pläne liegen dem Bauamt vor.

3. Büro Intra

bewirbt sich seit Mitte des Jahres für eine Bauscheibe. Nach Möglichkeit für den Kopfbau. Die Bewerbung wurde vor einer Woche erweitert, und zwar er­klärt Herr Intra mit Herrn Dipl.-Ing. Mamsch gemeinsam, die mittlere Scheibe und den Kopfbau übernehmen und bauen zu wollen. Der Erwerb und der Bau könne kurzfristig erfolgen.

4. Die Eheleute Schröder

bewerben sich seit dem Herbst dieses Jahres für den Erwerb einer Scheibe des Baublockes III, und zwar für den Gebäudeteil direkt neben der Kreisspar­kasse, um ein Wohn- und Geschäftshaus errichten zu können. Der Erwerb und der Bau könne kurzfristig erfolgen. Die Eheleute Schröder, Ebernhahn, sind intensiv um die Vermietung des Objektes bemüht.

5. Herr Architekt Ritter, Bad Soden im Taunus

bewirbt sich für eine Scheibe des Baublocks zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses. Vs/ir kennen Herrn Ritter aus anderen Sanierungsverfahren, in denen er vergleichbare und größere Objekte durchgezogen hat. Herr Ritter ist Selbstanleger und denkt nicht an eine Weiteräußerung von Wohnungseigen­tum.

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