also nicht zu befürchten, daß vor ihrer Haustür eine "Rennstrecke" entstehe.
2.2 Ratsmitglied Midner (SPD) erklärt, die SPD-Fraktion halte es für notwendig, den Bereich "Altstadt III" im Flächennutzungsplan als Sanierungsgebiet auszuweisen. Für die Stadt bestehe eine langfristige Verpflichtung, die Altstadt lebenswert zu erhalten bzw. zu machen. Diese Verantwortung bestehe auch dann, wenn in absehbarer Zeit Förderungsmittel aus den Sanierungsfonds nicht fließen würden. Durch die Fortschreihung des Flächennutzungsplanes solle sichergestellt werden, daß man nichts versäume.
Die Anregung von Ratsmitglied Dr. Hütte, die Tennisplätze an der Koblenzer Straße als Bestand im Flächennutzungsplan auszuweisen, begrüßt Ratsmitglied Midner. Er erklärt, die SPD-Fraktion stimme der Umwandlung der Sportflächen in Misch- und Mohnhauflächen zu, weil es wichtig sei, die Voraussetzungen für den Bau stadtnah gelegener Mietwohnungen zu schaffen.
Der Ausweisung der vorhandenen Sportfläche im Stadtteil Eigendorf (#p der Baumbacher Straße) stimme die SPD-Fraktion zu. Die Renovierung des Sportplatzes an der Baumbacher Straße halte die SPD-Fraktion im Interesse der Mehrheit der Einwohner von Eigendorf (man stelle es dabei nicht nur auf den Sportverein ab) für geboten.
An die Verwaltung appelliert Ratsmitglied Midner, darauf zu achten, daß der Haushaltsansatz (60.000,-- DM) nicht wesentlich überschritten werde. Die vorgesehene Ausweisung einer Mohnbaufläche entlang der Koppel Straße sei notwendig, um zu verhindern, daß nur die Anlieger einer Straßenseite (bei einseitiger Bebaubarkeit der Koppel Straße) zu Erschließungsbeiträgen herangezogen würden. Außerdem könne man dadurch einige günstig gelegene Bauplätze schaffen.
Zur geplanten Erweiterung des Mohngebietes zwischen Montabaur und Horressen erklärt Ratsmitglied Midner, nach den Vorstellungen seiner Fraktion solle dieser Bereich als "verkehrsberuhigte Zone" ausgewiesen werden.
2.3 Der Vorsitzende der FMG-Fraktion, Ratsmitglied Schweizer, begrüßt die Anregung, die Ausweisung einer innerstädtischen Erschließungsstraße (Alternativlösung) in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. Allerdings erinnert er an die Auffassung seiner Fraktion, daß diese Alternativlösung von Anfang an anzustreben sei.
Zur geplanten Umwandlung der Sportflächen an der Koblenzer Straße in Misch- und Mohnbauflächen verweist der FMG-Sprecher auf die im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes geäußerte Auffassung seiner Fraktion. Danach soll der Sportplatz an der Koblenzer Straße erhalten bleiben.
Er verweist darauf, daß die Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts vertragliche Verpflichtungen zur Erhaltung des Sportplatzes eingegangen sei.
Als Ratsmitglied Schweizer damit beginnt, aus Archivunterlagen über den Sportplatz an der Koblenzer Straße zu zitieren, stellt Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) den Antrag "zur Geschäftsordnung".
Er beantragt, Ratsmitglied Schweizer möge zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes sprechen und auf das Verlesen von Archivmaterial verzichten. Über diesen Antrag läßt Bürgermeister Mangels abstimmen. Er wird mit Mehrheit (Stimmen der CDU-und SPD-Fraktion) angenommen.
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