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Bürgermeister Dr. Possei- Dölken entgegnet, dies sei der einzig praktikable Weg. Die Mehrzahl der Anlieger im Ausbaubereich der Fußgängerzone sei Mitglied in der Werbegemeinschaft "Montabaur aktuell". Darüber hinaus habe sich die Werbegemeinschaft bereiterklärt, die Organisation zur Ernennung von Anliegervertretern zu übernehmen.
Abschließend erklärt der Vorsitzende, daß die jetzige Situation die Entscheidungsfindung zu weiteren den Ausbau der Fußgängerzone betreffenden Beschlüssen nicht hindere. Man sei seinerzeit übereingekommen, den jeweiligen Anliegervertretern ein Anhör- bzw. Beratungsrecht einzuräumen. Die erforderlichen Entscheidungen sollten hingegen lediglich vom Bürgermeister, den Beigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden getroffen werden. Das Fehlen eines Anliegersprechers könne dadurch ersetzt werden, daß bei Bedarf eine Anliegerversammlung einberufen wird, in deren Verlauf den Anliegern insgesamt Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird. Dies erscheine auch deswegen zweckmäßig, weil man nicht von einer einheitlichen Interessenlage aller Anlieger ausgehen könne.
5430 Montabaur, 14. Oktober 1985
Schriftführer:
Vorsitzender:
Ratsmitglied Diehl:
Ratsmitglied Widner:
Ratsmitgiiied) Schweizer:
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1935
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