Akte 
Sitzung 28. März 1985
Entstehung
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12. Ratsmitglied Drenke!fort (SPD) fuhrt aus, das Umkleidegebäude am Sportplatz weise erhebliche Mängel im Installationsbereich und an den Außentüren auf. Er bittet die Verwaltung, eine kostengünstige Lösung zur Beseitigung zu erarbeiten.

Außerdem werde die festgelegte wöchentliche Reinigung nicht mehr vorgenommen. Nach Auffassung von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken habe die Umkleidemöglich­keit im Schulzentrum als Ersatz für das Gebäude am Sportplatz an der Koblenzer Straße dienen sollen. Bauliche Maßnahmen seien nicht mehr vertretbar, da das Sportgelände an der Koblenzer Straße nur noch für eine Übergangszeit offenge­halten werden solle.

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Ratsmitglied Drenkelfort (SPD) widerspricht der Auffassung des Vorsitzenden.

Bedingt durch das umfangreiche Spielprogramm finde der Seniorenspiel betrieb fast ausschließlich auf dem "alten" Sportplatz statt. Die vielen Jugendmann­schaften des TuS Montabaur und Mannschaften aus den Stadtteilen und dem Ge­biet der Verbandsgemeinde ließen einen Zugang zum Sportplatz im Schulzentrum nicht zu. Man solle daher für die Übergangszeit versuchen, mit möglichst we­nigen Haushaltsmitteln das Umkleidegebäude funktionsfähig zu erhalten.

Ratsmitglied Kram (CDU) führt aus, innerhalb des nächsten Monats stehe die Um- kleideanlage in der neuen Sporthalle zur Verfügung. Daher gehe die CDU-Fraktion ungyo/n davon aus, daß der TuS Montabaur ins Schulzentrum umsiedelt und den Spielbe- ail 985

trieb an der Koblenzer Straße aufgibt. Da der TuS Montabaur z. Zt. den Sport- -p.

platz im Schulzentrum nicht auslaste, hätten andere Vereine aus der Nachbar- Schaft noch die Möglichkeit einer Nutzung. Er gehe daher davon aus, daß der Spiel- und Trainingsbetrieb insgesamt im Schulzentrum abgewickelt werden könne. Ratsmitglied Drenkelfort (SPD) weist auf einen Kompromiß hin, wonach der TuS Montabäur den anderen Vereinen einen Teil seiner Trainingszeiten abgetreten hat, damit diese insbesondere im Winterhalbjahr unter Flutlicht trainieren können. ig vom

Eine Verlegung des gesamten Spielbetriebes ins Schulzentrum bedeute, daß der TuS Jni 1985

Montabaur den Sportplatz vollständig auslaste.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken sagt eine Überprüfung zu, ob am Sportplatz an der Koblenzer Straße mit vertretbaren Haushaltsmitteln Abhilfe geschaffen werden kann. Man werden in der nächsten Haupt- und Finanzausschußsitzung auf diesen Punkt zurückkommen.

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^ Punkt 11/10: Ehrung von Landrat a. D. Dr. Heinen durch Verleihung der Petrus-Pla­kette

^ Dr. Possel-Dölken spricht Dr. Heinen seinen Dank für die Tätigkeit als Landrat in Montabaur aus. Er weist darauf hin, der Stadtrat der Stadt Montabaur habe im Dezem­ber 1984 die Verleihung der Petrus-Plakette mit einer entsprechend gestalteten Urkunde an Dr. HeinBn beschlossen. Der Vorsitzende gratuliert auch im Namen der Mitglieder des Stadtrates zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Dr. Possel- Dölken stellt heraus, daß die Petrus-Plakette eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt Montabaur ist. Zur Begründung dieser Auszeichung führt er aus, die Kreisver­waltung des Westerwaldkreises habe bei Dienstantritt von Dr. Heinen ein neues Ver­waltungsgebäude (heutiges Finanzamtsgebäude) bezogen. Dr. Heinen habe mit Ankauf und Einzug in das heutige Kreishausgebäude eine bessere Lösung gefunden. Dr. Possel- Dölken hebt besonders hervor, Dr. Heinen habe nach Durchführung der Kommunalreform die Stadt Montabaur zum Zentrum des Westerwaldkreises gemacht und erheblich dazu beigetragen, daß die Kreisstadt in allen Bereichen des Kreises akzeptiert werde. Außerdem sei Montabaur zu einer Schulstadt geworden, wo heute alle Schulformen mit Ausnahme der Universität vorhanden sind. Bei den Hilfen zur Stadterneuerung erwähnt Dr. Possel-Dölken beispielhaft den Einsatz von Dr. Heinen als Verwaltungsratsvor- sitzender für den Bau des neuen Gebäudes der Kreissparkasse auf dem Konrad-Adenauer- Platz. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung Stadterneuerung und den Baumaßnah­men auf dem Konrad-Adenauer-Platz gewesen. Dr. Heinen habe sich aber auch für die Erhaltung alter Bauwerke in der Stadt eingesetzt und eine Beteiligung der Kreisspar­kasse an der Renovierung des Wolfsturmes befürwortet. Dr. Possel-Dölken stellt die

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