Akte 
Sitzung 13. März 1985
Entstehung
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Nach Abschluß der Erläuterung durch Ing. Jansen erbittet der Vorsitzende die Stellungnahme von den Fraktionen. Er unterbreitet den Vorschlag, die Diskussion abschnittsweise, d. h. bezogen auf Teilbereiche des Plangebietes durchzuführen.

Planbereich: Bahnhofstraße bis Kleiner Markt

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Kram erklärt, seine Fraktion plädiere für die Ausführung der Alternative A. Gegen die Alternative B spreche, daß diese u. a. nicht fußgängerfreundlich bedingt durch die versetzten und zum Teil weit in den Bürgersteigbereich hineinreichenden Parkflächen sei.

Zur Alternative# A merkt er an, daß die in der Planung ausgewiesenen Stand­orte für Baumpflanzungen so nicht übernommen werden könnten. Man schlage allerdings vor, die Diskussion über die Anzahl und die Standorte von Bäumen zunächst zurückzustellen. Die Aufstellung von sogenannten mobilen Bäumen sollte allerdings nicht in Betracht gezogen werden.

Bei Realisierung der Alternativen A solle darüber hinaus von Anfang an eine Aufpflasterung# erfolgen. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Widner erklärt, die SPD-Fraktion befürworte die Alternative B, da diese durch den optischen Gesamteindruck besser zu einer Verkehrsberuhigung beitrage. In Abänderung zur vorgelegten Planung werde allerdings ein flacheres Einparken vorgeschlagen. Darüber hinaus sollten die Stellplätze nicht lückenlos, sondern mit Zweischenräumen (alle 4 bis 6 Stellplätze), die dem Fußgänger einen prob­lemlosen Straßenseitenwechsel ermöglichen, angeordnet werden.

Für die FWG-Fraktion erklärt deren Fraktionsvorsitzender Schweizer, man be­fürworte gleich wie die CDU-Fraktion die Alternative A. Die Fraktion habe sich inzwischen davon überzeugen lassen, daß diese die sicherere Lösung für Fußgänger darstellt.

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An den planenden Ing. Jansen richtet Ratsmitglied Schweizer anschließend

folgende Fragen: 9 vom

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1. Ist in der Wall Straße ein Fußgängerüberweg eingeplant, wenn ja, in welchem

Bereich? !

2. Wird für die Einfahrmöglichkeit in die Bahnhofstraße eine Ampel rege!ung eingeplant?

3. Die FWG-Fraktion wünscht bei Ausführung der Straßenarbeiten in diesem Bereich die Verwendung des von der Stadt auf dem Klärwerkgelände gelagerten Pflasters. Ist dies vom Planer bzw. von der Verwaltung so vorgesehen?

Zu Frage 1 erklärt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, daß die Einrichtung eines Fußgängerüberweges in der Wall Straße in dem Bereich, in dem er vor Beginn der Bauarbeiten gelegen war, geplant sei. Nach Rücksprache der Verwaltung mit dem Straßenbauamt werde dies voraussichtlich auch befürwortet.

Zu Frage 2 erklärt der Vorsitzende, daß für die Einrichtung der Linksabbieger­spur nicht unbedingt eine Ampelregelung vorgesehen sei. Man könne jedoch nicht ausschließen, daß für den Fußgängerüberweg die Installation einer Ampel­anlage gefordert werde. Zur Anmerkung der FWG-Fraktion, bei Ausführung der Straßenbauarbeiten in jedem Fall vorsorglich entsprechende Verkabelungen vorzusehen, erklärt die Verwaltung, dies sei beabsichtigt.

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