Akte 
Sitzung 13. März 1985
Entstehung
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Die geänderte Planung im Bereich des Großen Marktes bezieht sich im wesentlichen auf die Veränderung des Standortes für den Brunnen. Die Planskizze weist den Standort in der Platzmitte im Einmündungsbereich zur Sauertal Straße aus.

Eine Skizze über die evtl. Gestaltung des Brunnens wird zur Kenntnis gegeben. Ergänzend hierzu wird jedoch vorgeschlagen, evtl, einen Künstlerwettbewerb, der die Gestaltung des Brunnens und evtl, der Figurengruppe für den Kleinen Markt zum Inhalt hat, durchzuführen.

Die Pflasterung sollte nach den Worten von Ing. Jansen nach Möglichkeit in kleinteiligem Pflaster ausgeführt werden. Die in die Planung eingearbeiteten Musterflächen sollen zu einer Belebung des Gesamtbildes beitragen. Eine andere und sich von der übrigen Pflasterung deutlich absetzXende Bodengestaltung wird für den Bereich vor dem Rathaus vorgeschlagen. Als Vorgabe hierfür sollte die Fassade des Rathauses dienen. Dementsprechend schlage man die Verwendung von Ziegelsteinen oder Sandsteinen vor.

Um eine insgesamt gute Begehbarkeit der Pflasterung zu erreichen, wird vom Planer eine Vermörtelung der Fugen vorgeschlagen. Dies biete den Vorteil einer größeren Oberflächendichte. Dies könne in dem ein oder anderen Fall von Bedeutung sein für in den Fußgängerbereich hereinragende unterirdische Kellergewölbe. Man könne durch diese Vermörtelung ein Eindringen von Ober­flächenwasser ins Erdreich und somit ggf. auch in die Kellergewölbe weit­gehendst unterbinden. Man erreiche insoweit eine Oberflächendichte, wie sie zur Zeit vorhanden sei.

Zur Gestaltung der Pflasterung in der Kirchstraße wird von Herrn Jansen ins­besondere auf die optische Einbindung der Ählchen verwiesen. Dieser Effekt solle erreicht werden, indem man die Pflasterung der Ählchen in den Straßen­körper der Kirchstraße hereinziehe. Bezüglich der Pflanzung von Bäumen er­klärt Ing. Jansen, daß hierfür keine großkronigen Bäume in Betracht kommen, wegen der Vielzahl der restaurierten und die Fußgängerzone schmückenden Haus­fassaden müsse hier weitgehendst eine Transparenz gewährleistet sein.

Letztlich erläutert Ing. Jansen noch die Planungsvorstellung bezüglich des Kirchenvorplatzes bzw. der Fortführung der Kirchstraße bis zum Kreuzungs­bereich Koblenzer Straße/Peterstorstraße.

Im Bereich des Kirchenvorplatzes können nach Auffassung des Planers die dort vorhandenden Poller möglichst belassen werden. Allerdings sollten einige Ketten entfernt und um eine Pkw-Einfahrt zu verhindern, einzelne Poller ver­setzt werden. Da der Kirchenvorplatz ohnehin erst kürzlich ausgebaut worden sei, biete sich hier lediglich noch eine Auflockerung durch Aufstellung einiger Blumenkübel an.

Das vor dem alten Finanzamt befindliche Pflaster sollte aufgenommen und bei Pflasterung der Fußgängerzone wieder verwendet werden. Die derzeitigen Schäden in der Pflasterung sowie die Unebenheiten verlangten eine neue Pflasterung. Darüber hinaus wird für diesen Bereich noch die Anlegung von Parkplätzen sowie die Bepflanzung mit großkronigen Bäumen vorgeschlagen.

In Zusammenfassung bezüglich der Pflasterung für den gesamten zu verplanenden Bereich teilt Ing. Jansen mit, man beabsichtige die Wiederverwendung des Pflasters im Bereich des alten Finanzamtes sowie die Mitverwendung des sonstigen von der Stadt vorgehaltenen Kopfsteinpflasters. Im Bereich Großer Markt sollte ein großformatiger Belag (Vorschlag 20 x 20 cm) als richtungsgebundener oder auch richtungsloser Verband verlegt werden. Zur Farbgestaltung wird noch angemerkt, daß nach Auffassung des Planungsbüros für den Bereich der Kirchstraße wegen des vorhandenen Straßengefälles eine helle Pflasterung verwendet werden sollte.

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