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Ratsmitglied Kram (CDU) führt weiter aus, das Plankonzept, müsse bis zur 1. Märzwoche fertiggestellt sein,damit die Fachausschüsse und die Anlieger diese Konzeption nochmals diskutieren und beraten könnten. Erst dann könne eine Auftragsvergabe über den endgültigen Ausbau erfolgen. Die CDU-Fraktion gehe davon aus, daß die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen könnten.
Nach Ansicht der CDU-Fraktion solle die Verwaltung ihr besonderes Augenmerk auf die Mitarbeit von Post, Kevag, Gasversorgung und des Wasserwerkes legen, da die zügige Abwicklung der Bauarbeiten davon abhänge, daß alle an der Baumaßnahme Beteiligten sich untereinander abstimmen und den Zeitplan einhalten. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollten die Bauarbeiten abschnittsweise vom Kleinen Markt aus durchgeführt werden.
Zur Planung der BahnhofStraße führt der CDU-Sprecher aus, daß die Verkehrsführung ein wesentlicher Diskussionspunkt gewesen sei. Die CDU trage dem Begehren der Anlieger Rechnung, der Verkehr solle aus Richtung Wallstraße in die BahnhofStraße geführt werden. Um später noch Korrekturen vornehmen zu können, sollten bauliche Maßnahmen so gestaltet werden, daß eine Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen möglich bleibt. Konkret bedeute dies, daß im Kreuzungsbereich Wallstraße/Bahnhofstraße eine Linksabbiegespur in Richtung Stadt angelegt wird. Besondere Aufmerksamkeit gelte einem breiten Fußgängerüberweg über dieWallstraße. Zur Gestaltung der Bahnhofstraße wünsche sich die CDU-Fraktion den geringstmöglichen finanziellen Aufwand. Dies bedeute, daß der Straßenkörper und die Fußgängerbereiche nicht geändert werden sollten. Für die Gestaltung schlage seine Fraktion zwei Alternativen vor.Es sei die Schaffung einer mittleren Fahrspur denkbar, so daß beiderseits in Fahrtrichtung geparkt werden könne. Die Parkmöglichkeiten sollten durch Markierungen abgetrennt werden. An einzelnen Stellen sei die Anpflanzung von Bäumen vorgesehen.
Ratsmitglied Kram (CDU) weist darauf hin, daß die Deutsche Bundespost zumindest auf einer Seite die BahnhofStraße aufreißen müsse, um die notwendigen Kabel bis zum Kleinen Markt zu verlegen. Hier sei zu prüfen, ob im Zuge dieser Maßnahme bereits die zuvor vorgeschlagenen Veränderungen in der BahnhofStraße verwirklicht werden können. Der Fraktionsvorsitzende der CDU bittet um die Erstellung einer alternativen Planung, bei der ein einseitig schräges Parken möglich ist. Hier soll überprüft werden, ob durch die schräge Anbringung der Parkplätze wesentlich mehr Parkflächen geschaffen werden können. Im übrigen sei die CDU-Fraktion gegen Veränderungen am Straßenkörper. Bei der Einmündung in den Steinweg solle das Haus Kleiner Markt 15 etwa 2 m zurückgenommen und neu aufgebaut werden. Zum Bereich der oberen BahnhofStraße erwarte man von dem Planer, daß er Vorschläge zur Gestaltung des Bereiches vor der Gaststätte "Taxi-Klause" unterbreite. Die CDU könne sich einen stufenartigen Anstieg zur BahnhofStraße vorstellen. Ratsmitglied Kram (CDU) bittet, darauf zu achten, daß im oberen Bereich der Bahnhofstraße zwei Stellplätze für Taxen ausgewiesen werden.
Für die SPD-Fraktion nimmt Ratsmitglied Widner Stellung. Seine Fraktion sei ebenfalls für eine Vergabe des Planungsauftrages an Herrn Prof. Deilmann. Zustimmung finde auch die Verkehrsführung aus Richtung Wallstraße in die BahnhofStraße. Die SPD-Fraktion schlage vor, den Eingang zur BahnhofStraße optisch zu verengen.
Der Ausbau der Bahnhofstraße solle als verkehrsberuhigte Zone erfolgen. Ratsmitglied Widner (SPD) bittet, hierüber getrennt abzustimmen. Eine Verkehrsberuhigung sei nur durch versetztes Parken und Anlegung einer niveaugleichen Verkehrsebene zu erreichen. Das versetzte Parken verhindere ein zu schnelles Durchfahren durch die Bahnhofstraße. Schräges Parken führe dazu, daß evtl, zu viele Autos im Bereich der Bahnhofstraße parken. Dies finde nicht die Zustimmung der SPD-Fraktion.
Eine zweite Einzelabstimmung wird vom Sprecher der SPD-Fraktion für den Bereich des Kleinen Marktes beantragt. Der Vordere Rebstock solle für den Fährverkehr gesperrt werden, so daß ein Verkehrsfluß aus der BahnhofStraße nur noch in den Steinweg zu verzeichnen ist. Den Anliegern des Hinteren Rebstockes verblieben noch zwei Zufahrtsmöglichkeiten zu ihren Grundstücken.
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