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1974 sind dafür beim Bau der Turnhalle erhebliche Vorleistungen gezahlt worden, damit sie zu einer solchen Einrichtung umgebaut werden kann. Die CDU-Fraktlon befürworte das Vorhaben und möchte dem heutigen Beschluß zustimmen.
Sie fühle sich verpflichtet, wenn die Kirche mit Ihren Planungen soweit sei, sich mit einem angemessenen Zuschuß zu beteiligen.
Ratsmitglied Bacher (SPD) merkt an, daß der Beschluß schon längst gefaßt worden wäre, wenn die SPD nicht statt dessen den Bau eines echten Gemeindehauses ln Horressen gefordert hätte. Der Beschluß sei aus mehreren Gründen umstritten. Ein Gemeindehaus sei mehr als nur eine ausgebaute Turnhalle.
Es kann seinen Zweck nur dann erfüllen, wenn ganz bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, wie die Lage, die Räumlichkeiten und die Möglichkeit, diese Räume auch zu nutzen. Diese drei Voraussetzungen werden aber nach Ansicht von Ratsmitglied Bächer (SPD) nach dem Umbau der Turnhalle nicht erfüllt sein.
Die Rolle des Pfarrgemelnderates sei Ihm unklar.
Der Vorsitzende erklärt dazu, daß für die Planungsvergabe und die Frage, ob gebaut werde, das Bistum und nicht der Pfarrgemelnderat oder der Verwaltungsrat zuständig sei.
Wenn das Bistum ln der Lage gewesen wäre, 1988 mit den Bauarbeiten schon zu beginnen, dann hätte das Projekt Priorität gehabt.
Da dies aber nicht der Fall Ist, sei der Geldbetrag für den Ausbau der Turnhalle bestimmt.
Dadurch werde das gesetzte Ziel aber nicht verändert, sondern lediglich das Geld anders verwendet.
Nach weiterer kontroverser Diskussion beschließt der Stadtrat:
Der Stadtrat spricht sich für den Umbau der Turnhalle an der Waldschule entsprechend dem als Anlage Nr. 6 beigefügten Plan Im Jahr 1988 aus (Kostenberechnung).
Die Verwaltung wird beauftragt, die erforderlichen Arbeiten (Baugenehmigung, Ausschreibung) unverzüglich ln die Wege zu leiten.
Abstimmungsergebnis: 27 Ja-Stimmen
Daran anschließend beschließt der Stadtrat:
Der Stadtrat erklärt gegenüber der Kath. Kirchengemeinde und der Bevölkerung des Stadtteiles die Absicht, sich an den Kosten für den Umbau des Gemeindehauses der Kath. Kirchengemeinde ln der Buchenstraße ln angemessener Höhe zu beteiligen.
Abstimmungsergebnis: 27 Ja-Stimmen
vom
188
IX
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vom
988
IX
! vom 1988 IX
Punkt 11/8: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
Ratsmitglied Frlemel (SPD) erkundigt sich darüber, ob die Firma Ohl mit dem Ausbau der Elgendorfer Straße begonnen hat, für die sie den Auftrag erhalten hat.
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