Akte 
Sitzung 14. Januar 1988
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Erklärung des Fraktionsvorsitzenden Paul Heinz Schweizer (FWG) zum Ausschluß von Ratsmltqlled Reinhard Lorenz _

Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, er möchte den Presseartlkel ln der heutigen Ausgabe der Westerwälder Zeitung zum Anlaß nehmen, um die offizielle Stellungnahme der FWG-Fraktlon zum Ausschluß von Ratsmitglied Lorenz bekanntzugeben.

Der Ausschluß beruhe nicht auf der mangelnden Unterstützung des Vorsitzenden der FWG-Fraktlon bei der Landtagswahl 1987, sondern sei von der FWG- Fraktlon einstimmig gefaßt worden, well Herr Lorenz ln einem Leserbrief auch die übrigen Mitglieder der FWG-Fraktlon Montabaur, die ebenfalls zur Landtagswahl kandidierten, persönlich diffamiert habe. Wer eigenen FWG-Mltglledern nachsage, sie legten die Begriffe Wahrheit und Demokratie nach Ihrem Sachverstand anders aus, als es ehrliche und aufrichtige Mitglieder der Freien Wählergruppe Im Westerwald tun, habe ln der FWG der Stadt Montabaur keinen Platz mehr.

Pflege des Tennenplatzes Im Schul- und Sportzentrum

Ratsmitglied Elsner (SPD) moniert, daß ln jüngster Zelt der Tennenplatz Im Schul- und Sportzentrum nicht sachgerecht gepflegt wurde. Statt des hierzu eigens beschafften Pflegegerätes sei der Platz unter Einsatz eines Pkw mit der Matte abgezogen worden. Es sei zu befürchten, daß dadurch die Platzdecke ln Mitleidenschaft gezogen werde.

Die Verwaltung erklärt, sie werde sich um Aufklärung des Sachverhaltes bemühen und für Abhilfe sorgen.

Beschädigung am Promenadenweg

Ratsmitglied Drenkelfort (SPD) weist darauf hin, daß Im Zuge der Bebauung zwischen den Anwesen Adam-Busch und Plwowarsky der Promenadenweg stark ln Mitleidenschaft gezogen wurde. An die Verwaltung wird die Bitte gerichtet, entweder die Bauherren um die Wiederinstandsetzung des Promenadenweges zu ersuchen oder selbst dafür Sorge zu tragen, daß der Weg wieder begehbar wird.

Die Verwaltung sagt dies zu.

Abriß eines Fachwerkgebäudes am Hinteren Rebstock

Ratsmitglied Schweizer (FWG) bittet um Auskunft, wer die Zustimmung zum Abriß eines Fachwerkhauses am Hinteren Rebstock erteilt habe. Zudem bittet er um Mitteilung, ob es zutreffe, daß Architekt Wild mit der Bauleitung für dieses Vorhaben betraut sei. Sofern letzteres zutreffe, gelte es nach Auffassung von Ratsmitglied Schweizer (FWG) festzustellen, daß sich Architekt Wild hier ln einem Interessenwiderstreit befinde.

Es sollte daher überlegt werden, ob Architekt Wild auch künftig mit der Interessenwahrnehmung der Stadt zu betrauen sei.

Die Verwaltung erklärt, sie sei über das Bauvorhaben Informiert. Der Bauherr (Herr Groß) habe ln Absprache mit dem Architekten Anweisung gegeben, Telle des stark beschädigten Fachwerks herauszunehmen. Nach Wiederaufbau solle das Erscheinungsbild des Hauses jedoch wieder dem ursprünglichen Zustand entsprechen.

Ratsmitglied Schwind (CDU) erklärt, er habe die Baustelle selbst ln Augenschein genommen und dabei festgestellt, daß die Arbeiten sehr nach­lässig ausgeführt würden. Derzeit sei ein Teil des oberen Giebels nach den Abrißarbeiten Im unteren Teil absturzgefährdet. Es fehlten jegliche

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