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Im Gegenteil: Man habe sehr darauf geachtet, daß ein - im Vergleich zu anderen Revieren überdurchschnittlich hoher - Laubbaumbestand erhalten bleibe.
Die Anpflanzung von Eichen im Bereich des Forstrevieres Montabaur scheide aus wirtschaftlichen Gründen aus. Stattdessen habe man Eschen angepflanzt.
zu c)
Die jetzige Art der Anpflanzung von Jungbeständen sei wesentlich wirtschaftlicher als die frühere Methode.
zu d)
Man sei bestrebt, den Windbruch so schnell wie möglich aufzuarbeiten.
Dies sei bisher auch immer in einer vertretbaren Zeit geschehen.
zu e)
Das bisher verwendete Material für den Waldwegebau (Emser Material) sei nicht mehr erhältlich. Man verwende deshalb den gelben Sand, der auf einigen Waldwegen bereits angebracht wurde und sich bewährt habe.
Die von Ratsmitglied Lorenz kritisierten Splittanschüttungen seien vom Verbandsgemeindewerk zur Wiederinstandsetzung der Wege, die für die Wasserleitungen in Anspruch genommen wurden, vorgenommen worden. Man habe gegenüber dem Verbandsgemeindewerk seitens der Forstverwaltung erklärt, daß die Art und Weise der Wiederinstandsetzung nicht akzeptiert werden könne. Darüber werde seit bereits einem Jahr mit dem Verbandsgemeindewerk verhandelt, bisher ohne Ergebnis.
Terminänderung:
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken informiert die Ratsmitglieder, daß die im Sitzungskalender für 15.12.1983 avisierte Sitzung auf den 8.12.1983 vorverlegt werden soll.
Oberamtsrat Merz weist darauf hin, daß dann die Vorlage des Haushaltsplanes in der Dezember-Sitzung nicht möglich ist. Es besteht Einvernehmen, daß die Sitzung am 8.12.1983 stattfinden soll und evtl, der Haushaltsplan in der Januar-Sitzung verabschiedet werden soll.
5430 Montabaur, 27. Oktober 1983
Schriftführer: Ratsmitglied Kram:
Ratsmitglfeq Schweizer:
Vorsitzender: Ratsmitglied WidMer:
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9 vom 1983 VIii

