Akte 
Sitzung 07. Juli 1983
Entstehung
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I. Nichtöffentliche Sitzung

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Änderungen der Tagesordnung:

Auf Antrag von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken wird durch einstimmigen Beschluß des Stadtrates die Tagesordnung wie folgt geändert:

Der Tagesordnungspunkt 1/3 a (Vergabe von Aufträgen zum Umbau der ehern.

Schule im Stadtteil Eschelbach) wird als Tagesordnungspunkt 1/1 vorgezogen.

Es wird zusätzlich unter dem Tagesordnungspunkt "Beratung und Beschlußfassung über Grundstücksangelegenheiten" folgender Punkt h) in die Tagesordnung aufge­nommen:

"Ankauf des Hauses Ketzer im Steinweg - Vorlage Nr. 444".

Punkt 1/1: Beratung und Beschlußfassung über die Vergabe von Aufträgen zum Umbau der alten Schule im Stadtteil Eschelbach - Anlage Nr. 1 -

1. Allgemeines

Unter diesem Tagesordnungspunkt nimmt der für die Umbaumaßnahme zuständige Architekt Graf mit einem Mitarbeiter seines Büros als Sachverständiger an der Sitzung teil.

Oberamtsrat Kaltenhäuser erläutert zunächst, man habe sich nochmals Gedanken über weitere Kosteneinsparungsmöglichkeiten gemacht. Für die von den Bürgern von Eschelbach zugesagten Eigenleistungen stünden 5 Fachkräfte für den Innen­ausbau zur Verfügung. Bei den Türen könne man 1.500,-- DM sparen. Bezüglich der Fliesenarbeiten habe zwar der Ausschuß die Empfehlung gegeben, die zur Einsparung vorgesehenen 1.600,-- DM zu verausgaben, weil die dafür ge­planten Arbeiten für sinnvoll erachtet wurden. Man sei aber zu dem Ergebnis gekommen, daß zunächst von Einsparungen in Höhe von 1.600,-- DM bei den Fliesenarbeiten ausgegangen werden könne, weil dieses Gewerk erst gegen Ende der Baumaßnahme auszuführen sei. Je nach dem könne man dann noch umdisponieren. Statt des vorgesehenen Sportbodens wolle man einen PVC-Boden verlegen, was zu Einsparungen in Höhe von 4.800,-- DM führt. Bei den Deckenarbeiten könnten 8.000,-- DM bis 10.000,-- DM eingespart werden. Mithin könne man von zusätzlichen Einsparungen in Höhe von insgesamt 20.000,-- DM ausgehen. Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 392.564,58 DM reduzierten sich also auf 372.000,-- DM.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) stellt dem Architekten Graf die Frage, ob gewährleistet sei, daß die Baukosten nicht - wie bei anderen Maßnahmen - überschritten würden.

Architekt Graf erinnert daran, daß man ursprünglich bei der Ermittlung der Baukosten von einem Polster von 2 - 5 % gesprochen habe. Dieses Polster habe man bereits durch verschiedene Einsparungen im Rahmen der Beratungen aup- gebraucht. Die jetzt vorgenommenen Einsparungen (20.000,-- DM) beruhten auf Leistungsminderungen.

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