Akte 
Sitzung 01. Juli 1983
Entstehung
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DR. PAUL JOSEF POSSEL-DÖLKEN

IST SEIT 1. JULI 1983 BÜRGERMEISTER DER VERBANDSGEMEINDE

UNO STADT MONTABAUR

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Ernennung, Vereidigung und Einführung vor Verbandsgemeinderat und Stadtrat vollzogen

Der I. Beigeordneter der Verbandsgemeinde, Reusch, eröffnete die Sitzung und begrüßte zunächst den designierten Bürgermeister Dr. Paul Josef Possei-Döiken, der ja - so Reusch - Gegenstand dieses Festaktes sei, und dessen Gattin. Sein besonderer Gruß galt dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Rheinland- Pfälzischen Haushalts- und Finanzausschusses Karl Hoppe, dem Landrat des Westerwaldkreises Dr. Norbert Heinen, allen Behördenleitern aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur, den Bürgermeistern der zur Verbandsgemeinde Montabaur gehörigen Ortsgemeinden, den Vertretern der Schulen und der Kirchen sowie Frau Annette Mangels, der Frau des verstorbenen früheren Bürgermeisters.

"Mit großer Freunde" stellte der I. Beigeordnete der Verbandsgemeinde fest, daß die Partnerstädte Tonnerre und Brackley durch eine Delegation bei diesem Festakt vertreten waren. Aus Tonnerre waren u. a. Bürgermeister Roze mit Gattin sowie der stellvertretende Bürgermeister und dessen Gattin angereist.

Die Delegation aus Brackley führte Bürgermeister Howe, der mit seiner Gattin nach Montabaur gekommen war, an. Zur Delegation gehörte auch sein Stellvertreter und dessen Gattin. Das Patenschiff der Stadt Montabaur, das Troßschiff "Westerwald" war durch Korvettenkapitän Wedigo Dieckmann und drei Besatzungsmitglieder ver­treten. Für den Bereich des Bundeswehrstandortes Montabaur begrüßte I. Beige­ordneter Heinz Reusch den Vertreter des Standortältesten, Oberstleutnant Klaus Gilbert. Grüße übermittelte der I. Beigeordnete schließlich den Vertretern der Presse sowie den zahlreich erschienen Bürgerinnen und Bürgern, die - so I. Beige- ordnter Reusch - durch ihre Teilnahme an diesem Festakt ihr Interesse am kommunalpolitischen Geschehen bekundeteten.

Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde erinnerte bei der Einführung daran, das Amt des Bürgermeisters sei im 13. Jahrhundert entstanden, als die Bewohner der Städte durch Waffengewalt oder friedliche Übereinkunft die Vogtei weltlicher und geistlicher Fürsten mehr und mehr beschränkten und durch Handel und Gewerbe den Kaisern und Landesherren wichtiger wurden.

Mit dem Recht, einen Bürgermeister zu wählen, hätten die Städte ihre Verfassung vollendet und ihre Selbständigkeit erlangt. Sie seien dadurch frei vom Einfluß landesherrlicher Behörden geworden, bis mit der Ausbildung der Landeshoheit in

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9 vom

1983 ^

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