Akte 
Sitzung 24. November 1977
Entstehung
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Punkt 1/9 : Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Bürgermeister Mangels verliest ein Schreiben des Kath. Pfarramtes St. Peter in Ketten, Montabaur und der Pfarrgemeinderäte von Horressen und Eigendorf, in denen der Dank ausgesprochen wird für die finanzielle Unterstützung der Stadt zur Durchführung des Martinszuges.

b) Ratsmitglied Claude (CDU) erkundigt sich, wie weit im Baugebiet "Hirtengarten" das Umlegungsverfahren gediehen ist.

Die Verwaltung teilt mit, daß der Bebauungsplan rechtskräftig ist. Das Umlegungs­verfahren läuft. Die Verwaltung wird sich nach dem Stand des Umlegungsverfahrens erkundigen und Ratsmitglied Claude telefonisch unterrichten.

c) Ratsmitglied Daubach (SPD) erkundigt sich nach den Hintergründen, warum der Männergesangverein Eschelbach für die Durchführung einer Veranstaltung in der Gemeinschaftshalle von Eigendorf 130, DM Saalmiete zahlen mußte, während der Gesangverein Mendelsohn Bartholdy für die Anmietung der Aula der Volksschule in Montabaur nur 90,-- DM zahlen mußte.

Die Verwaltung wird die Angaben von Herrn Daubach überprüfen und ihm mitteilen, warum diese unterschiedlichen Kosten erhoben wurden.

d) Ratsmitglied Dommermuth (CDU) bittet die Verwaltung zu prüfen, wie die hygienischen Verhältnisse im oberen Sauertal verbessert werden könnten. Die Gastwirtschaft "Micküler" lagere hinter ihrem Ausgang in Müllsäcken Essensreste, die sehr oft verstreut auf der Straße liegen. Man habe dort auch schon tote Mäuse und Ratten gefunden.

Außerdem wird die Verwaltung beauftragt zu überprüfen, ob nicht der Treppenauf­gang des Hauses Hoffmann in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden kann.

Bürgermeister Mangels erklärt, ihm seien diese Informationen erstmalig zugegangen. Die zuständige Abteilung der Verbandsgemeindeverwaltung wird nach Möglichkeit für Abhilfe sorgen.

e) Ratsmitglied Dommermuth (CDU) will wissen, wann die Kanalisationsverhältnisse für die Karl-Siebert-Straße geändert werden können. Die an dieser Straße anlie­genden Häuser seien im Kellergeschoß in diesem Herbst bereits mehrfach über­schwemmt gewesen.

Amtsrat Kaltenhäuser erläutert, daß eine vorübergehende Abhilfe nur mit einem Kostenaufwand von ca. 20 000, DM geschaffen werden könnte. Da nach Fertig­stellung des Generalentwässerungsplanes für die Stadt Montabaur eine endgül­tige Lösung geschaffen werden soll, hält er es nicht für vertretbar, Kosten in dieser Größenordnung aufzuwenden. Außerdem wird bezweifelt, ob - wie Herr Dommermuth vorträgt - tatsächlich die mangelnde Kanalisation Ursache für die aufgetretenen Schäden in den Kellern ist. Vielmehr glaubt man, daß infolge der Überschwemmung des Bachbettes die Gebäude infolge mangelnder Isolierung durch das angestiegene Grundwasser überschwemmt worden sind.

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