Akte 
Sitzung 22. September 1977
Entstehung
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auf dem Gebiet der Anlegung von Minigolfanlagen versiert seien, geben müsse, die eine Auftragsvergabe an ein Fachingenieurbüro überflüssig machen. Er ver­weist darauf, daß die Geländeverhältnisse in diesem Bereich völlig unproble­matisch sind. Der CDU-Sprecher regt an, ein Gremium aus Vertretern der CDU und der SPD sowie Herrn Kram solle die Internationale Sportstättenausstellung in Köln besuchen und dort versuchen, mit entsprechenden Firmen oder Planern Kontakt aufzunehmen.

Diese Anregung findet Zustimmung im Stadtrat. Unabhängig davon wird die Ver­waltung die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg anschreiben und Informationen über de dort erstellte Minigolfanlage einholen.

Punkt 11/3: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Sportplatz in der Koblenzer Straße

Es wird erneut die bereits im öffentlichen Teil unter Punkt "Verschiedenes" aufgegriffene Frage der Sportplatzrenovierung angesprochen. Es besteht Über­einstimmung, daß dieser Sportplatz neben dem evtl, zu errichtenden Stadion im Bereich des Schulzentrums benötigt wird. Auch die Notwendigkeit der Re­novierung wird übereinstimmend anerkannt. Als frühestmöglicher Zeitpunkt wird das Jahr 1979 angesehen, da vorher keine Zuschüsse aus Landes- oder Kreismitteln zu erwarten sind.

Die Bauverwaltung wird beauftragt, sich nach entsprechenden Fachingenieuren für den Bau von Sportplätzen umzusehen. U. U. sind bereits Spezialfirmen vorsorglich anzusprechen. In der nächsten Sitzung des Bau- und des Haupt- und Finanzausschusses soll ein Architekt für einen Planungsauftrag vorge­schlagen werden. Darüber hinaus sollen vorsorglich Anträge auf Bezuschussung aus Landes- und Kreismitteln für die Erneuerungsmaßnahme der Sportplatzanlage an der Koblenzer Str. gestellt werden, um die Fristen zu wahren.

b) Ratsmitglied Plüschke (SPD) berichtet, er habe einen Anruf von Walter Kalb bekommen, der sich erkundigt nach dem Stand der Verhandlungen über sein Angebot, eine Chronik für die Stadt Montabaur zu schreiben.

Bürgermeister Mangels unterrichtet in diesem Zusammenhang die Ratsmittlieder, daß der anerkannte Historiker Dr. Gensike, der für eine Auftragsvergabe ins Auge gefaßt wurde, mitgeteilt hat, er könne diese Arbeiten allenfalls erst nach seiner Pensionierung (1982) durchfuhren. Aus dem Schreiben von Dr. Gensike lasse sich kein großer Optimismus ableiten, daß sich dieser zur Übernahme der Arbeiten bereiterklärt. Walter Kalb habe einen Anspruch darauf, daß mit ihm über sein Angebot verhandelt wird. Anfang Oktober soll ein Gespräch zwischen den Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Mangels einerseits und Herrn Kalb andererseits stattfinden.

In diesem Zusammenhang wird erneut die Anregung, die Ratsmitglied Stühn (SPD) in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschussitzung gemacht hat, auf­gegriffen. Diese bezieht sich darauf, Professor Hübinger anzuschreiben, ob nicht einer seiner Doktoranden im Rahmen der Dissertation die Chronik der Stadt Montabaur erstellen könnte.

Bürgermeister Mangels erklärt, über diese Anregung werde man sich nach dem Gespräch mit Walter Kalb unterhalten.

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