tenden Vorsitzenden anstelle des versetzten Vermessungsrates Banze zu wählen, da der Vorsitzende, Vermessungsdirektor Rohrbacher, möglicherweise einmal durch Krankheit oder sonstige Verpflichtungen verhindert sein könnte.
Der Stadtrat stimmt durch einstimmigen Beschluß den o. a. Änderungen der Tagesordnung zu.
Vor Eintritt in die Tagesordnung übermittelt der I. Beigeordnete der Stadt Montabaur, Vogel, Bürgermeister Mangels die Glückwünsche des Stadtrates und der Bevölkerung der Stadt anläßlich seiner Wahl zum Landesvorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz am 19. 9. 1977. Beigeordneter Vogel bringt seine Freude zum Ausdruck, daß er dem nun 13 Jahre als Bürgermeister der Stadt fungierenden neuen Landesvorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz im Namen der Stadt Montabaur zu der Wahl gratulieren kann. Er betont die persönliche und menschliche Art von Bürgermeister Mangels, die es ermögliche, Partei- gräben zu überbrücken. Dies zeige sich in der Stadt und komme auch darin zum Ausdruck, daß er durch einstimmigen Beschluß der Mitgliederversammlung in sein neues Amt gewählt wurde.
Bürgermeister Mangels bedankt sich für die Glückwünsche und überreichten Blumen und gibt den Ratsmitgliedern folgende Erklärung über seine neue Aufgabe. Es handele sich um eine verantwortliche Position in der Interessenvertretung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden und Verbandsgemeinden gegenüber dem Gesetzgeber und auch anderen konkurrierenden kommunalen Einrichtungen. Seine Aufgabenstellung sei ihm aus langjähriger Mitarbeit in wichtigen Ausschüssen des Gemeinde- und Städtebundes bekannt. Der Vorstand dieses kommunalen Spitzenverbandes sei durch einstimmigen Beschluß mit der Bitte an ihn herangetreten, das Amt des Landesvorsitzenden, welches eine ehrenamtliche Tätigkeit darstellt, zu übernehmen. Angesichts seiner Arbeitsbelastung als Bürgermeister der Stadt Montabaur und der Verbandsgemeinde und seines Engagements auf anderen Ebenen sei ihm die Entscheidung für diese neue Aufgabe nicht leichtgefallen. Man müsse sich darüber im klaren sein, daß diese Tätigkeit nicht unerheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt und daß bestimmte Aufgaben aus dem bisherigen Bereich aufgegeben werden müssen. Verwaltungsintern sei eine gewisse Aufgabenverlagerung innerhalb des Führungskreises der Verwaltung abzusehen. Andererseits könne er versprechen, durch das neue Amt seine Verpflichtungen gegenüber der Bürgerschaft der Stadt und der Verbandsgemeinde nicht zu vernachlässigen. Er wolle auch künftig seine Aufgaben so wahrnehmen, wie man es von ihm erwartet. Abschließend äußert er die Erwartung, daß dieses neue Amt gewiß nicht mit Nachteilen für die Stadt und ihre Bürger verbunden ist.
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1977
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Ratsmitglied Müller (CDU) bedankt sich für die Glückwünsche und Blumen, die ihm durch Bürgermeister Mangels anläßlich seines 60. Geburtstages im Namen des Stadtrates überbracht wurden.
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