Akte 
Sitzung 23. Juni 1977
Entstehung
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e) Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) ist der Auffassung, daß im Rahmen der Altstadt- sanierung die Peitschenleuchten im Laufe der Zeit ersetzt werden sollten. Dies gelte insbesondere für die Beleuchtung der Kirchstraße. Diese Anregung soll in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses behandelt werden.

f) Ratsmitglied Stühn (SPD) will wissen, ob sich bei der Berichterstattung in der Nesterwälder Zeitung über die Eröffnung der Kneippanlage hinsichtlich der Kosten (12 000,-- DM) ein Druckfehler eingeschlichen hat. Er verweist darauf, daß der Haushaltsansatz 7 000,-- DM beträgt.

Bürgermeister Mangels teilt mit, daß die Kostenermittlung noch nicht abge­schlossen ist. Es läßt sich aber jetzt mit Sicherheit voraussehen, daß eine Haushaltsüberschreitung eintreten wird. Nach dem jetzigen Stand der Kosten­ermittlung sind 8 000,-- DM bereits an Kosten aufgetreten. Es kommen noch einige Löhne für städtische Arbeiter hinzu, so daß nach der Prognose von Bürgermeister Mangels die Kosten zwischen 10 000,-- und 12 000,-- DM liegen werden.

Ratsmitglied Hannappel (SPD) weist darauf hin, daß dies gegenüber dem Haushalts­ansatz eine Kostensteigerung von rd. 70 % bedeutet.

Bürgermeister Mangels hält entgegen, daß dem Bau der Kneippanlage keine Kosten­ermittlung durch ein Architekturbüro vorausgegangen ist, so daß hier Kosten­steigerungen nicht vermeidbar sind.

überdies wird darauf hingewiesen, daß man bei der Erstellung des Haushaltsplanes von einer Bezuschussung durch den Naturpark Nassau ausging. Diese Hoffnung hat sich in der Zwischenzeit jedoch zerschlagen. Es wird auch darauf hingewiesen daß der Kneippverein Spendenmittel in Höhe von 3 500,-- DM zugesagt hat. Bürger­meister Mangels berichtet, daß die Spendenaktion des Kneippvereins bislang 2 500,-- DM eingebracht hat. Er sei sicher, daß dieser Verein die von ihm zugesagten Mittel beschaffen wird.

g) Ratsmitglied Dommermuth (CDU) fragt an, wann mit dem Ausbau der Straßen im Stadtgebiet durch die Firma Ferdinand, Heiligenroth, begonnen wird. Der Zustand der Karl-Siebert-Straße und der Jakob-Hannappel-Straße werde immer schlechter.

Die Verwaltung berichtet, daß die Firma Ferdinand dabei ist, die Straßen im Stadtgebiet auszubessern. Dabei wird darauf hingewiesen, daß auch Straßen in den Stadtteilen ausbesserungsbedürftig sind. Bürgermeister Mangels ist der Auffassung, daß im Stadtteil Horressen u. U. Schäden durch die Ruhr-Gas AG verursacht wurden. Die Schäden sollen umgehend ausgebessert werden und u. U. dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.

h) Ratsmitglied Hannappel (SPD) weist darauf hin, daß es dringend erforderlich ist, auf dem Friedhof im Stadtteil Horressen das Unkraut in den Anlagen zu beseitigen Er ist der Auffassung, daß diese Arbeiten von der Verwaltung ohne Erinnerung im Stadtrat in Angriff genommen werden müßten.

Bürgermeister Mangels antwortet, daß es in dieser Jahreszeit für die städtischen Arbeiter bei dem vorhandenen Personalstand sehr schwer ist, die vorhandenen Anlagen von Unkraut zu reinigen. Die Erledigung der Arbeiten im Friedhof des Stadtteiles Horressen wird zugesagt.