Akte 
Sitzung 25. September 1986
Entstehung
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Stadtratsfraktion Fraktionsvorsitzender

Herrn Bürgermeister

Dr. Possel-Dölken

Rathaus

5430 Montabaur

Anlage Nr. 2

HumbachstraGe 5

5400 Montabaur 17 . 09.19

Tel. (02602) 4436

Anlage Nr. 6 zur Niederschrift

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Namen der SPD-Fraktion beantrage ich die Aufnahme der nachstehenden H Punkte in die Tagesordnung der Stadtratssitzung -öffentlicher Teil- am 25.09.1986: ---"

'^1.) Beratung und Beschlußfassung über verkehrsberuhigende Maßnahmen in den Wohngebieten "Hemchen" und "Farenau" im Stadtteil Horressen.

-Einbeziehung dieser Wohngebiete in den Großversuch "Zonen-Geschwindig- s. *. keits-Verordnung". Hierzu ist eine Beschilderung nach dieser Verordnung an den in Frage kommenden Straßeneinmündungen anzubringen:

Meisenstraße; Im Wiesengrund; Parkstraße; Mainzer Straße.

-Ah6ringung von fahrdynamischen Schwellen im Bereich der Straße "Im -Wiesengrund", ergänzend bzw. alternativ hierzu

-Anbringung von sogenannten "optischen Bremsen" (Fahrbahnmarkierung).

2. ) Beratung über eine Änderung des Flächennutzungsplanes zur Ausweisung der Fortsetzung der Meisenstraße als Umgehungsstraße.

3. ) Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, beim Straßenbauamt Diez die Verlegung des Ortseingangsschildes in der Westerwaldstraße vor die Ein­mündung in die Meisenstraße zu beantragen.

tg vom 1986 JX

Begründung:

Zu 1.) Die genannten Straßen haben mittlerweile den Charakter von reinen Durchgangsstraßen erhalten. Dies ist augenscheinlich auf die Umbaumaßnahme in der Westerwald? und Buchenstraße zurückzuführen. Es ist jedoch schon jetzt damit zu* rechnen, daß auch nach Beendigung dieser Baumaßnahmen ein Großteil der aus Richtung Montabaur - Eigendorf an- und abfahrenden Ver­kehrsteilnehmer diese Straßen weiterhin benutzen um den Umweg über die Westerwald- und Buchenstraße zu meiden.

Dies wurde auch in dem Untersuchungsbericht der Verwaltung über die Ver­kehrsberuhigung in Montabaur im Jahr 1984 bereits festgestellt.

Durch das überhöhte Verkehrsaufkommen, für das diese Straßen in den ge­nannten Wohngebieten nicht ausgelegt sind -was auch nicht gewollt war-, wird zwangsläufig eine besondere Gefährdung der Anwohner, insbesondere der Kinder und älteren Menschen, geschaffen.

vom

986

IX

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8ankv9f&ndung; VoHtsbank Montaeanf. 8LZ 57091000. Klo. 137000