Akte 
Sitzung 19. Juni 1986
Entstehung
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Ratsmitglied Schweizer (FWG) ersucht die Verwaltung nochmals um die Vorlage der Niederschrift über die gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschus­ses und des Bauausschusses vom 03.06.1986. Der Vorsitzende erklärt, man sei bereits damit befaßt, entsprechende Abzüge für die Fraktionen zu fertigen.

Es wird empfohlen, bis zur Vorlage dieser Unterlagen diese Angelegenheit zurückzustellen. Hiergegen erhebt sich kein Widerspruch.

b) Ausbau des Verbindungsweges zwischen der Elgendorfer Straße und der Kur- fürst-Dietrich-Straße - Vorlage Nr. 154 -

Nachdem von Ratsmitglied Schweizer (FWG) ergänzend zu der Beschlußvorlage noch die Bekanntgabe des Preisspiegels sowie einzelne Angaben aus den Aus­schreibungsunterlagen gewünscht werden, wird auch diese Vergabeentscheidung zunächst zurückgestellt.

c) Bau eines Umkleidegebäudes am Stadion im Schulzentrum

- Vergabe des Auftrages zur Durchführung der Planung und Bauleitung - Vorlage Nr. 168 -

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken gibt zur Kenntnis, daß die Verwaltung am 18.06.1986 den Bewilligungsbescheid erhalten habe. Hieraus gehe hervor, daß die Stadt für die Gesamtbaumaßnahme Stadion Typ B Landeszuwendungen von 824 000,-- DM erhalte. Ein Anteil dieser Zuwendungen (ca. 190 000,-- DM) beziehe sich auf das Umkleidegebäude.

Des weiteren ruft der Vorsitzende den Diskussionsverlauf aus vorangegangenen Sitzungen in Erinnerung, in denen bereits Vorüberlegungen hinsichtlich der Errichtung eines Stadiongebäudes angestellt wurden. Damals wurde u. a. angeregt, aus Gründen der Kostenersparnis das Gebäude in konventioneller Bauweise zu errichten und den TuS Montabaur zur Erbringung von Eigenleistungen mit in die Arbeiten einzubeziehen.

Da sich die Stadt entsprechend dem vorliegenden Bewilligungsbescheid verpflich­ten muß, mit dem Bau des Umkleidegebäudes noch im Jahr 1986 zu beginnen, sei es nun erforderlich, die notwendigen Planungen zu erstellen. Dies sei insoweit auch Gegenstand der heutigen Beratungen. Nach einer ersten Kontakt­aufnahme mit dem Architekturbüro Wild & Klumpp sei bereits von diesem ein Vorentwurf kostenlos erstellt worden.

Ratsmitglied Widner (SPD) nimmt Bezug auf die Begründung zur Beschlußvorlage Nr. 168, aus der hervorgeht, daß sich der TuS Montabaur mit Eigenleistungen im Wert von ca. 50 000,-- DM an der Gebäudeherstellung beteiligen werde.

Er bittet um Mitteilung, ob hierüber bereits konkrete Vereinbarungen getroffen seien. Der Vorsitzende verneint dies. Im übrigen wird darauf verwiesen, daß zunächst die Planungsphase abgeschlossen sein muß, damit unter Zugrundelegung des Planungskonzeptes festgelegt werden kann, in welchem Umfang von den Mit­gliedern des TuS Montabaur Eigenleistungen erbracht werden können.

Ratsmitglied Widner (SPD) erklärt, er wolle frühzeitig durch Beschluß sicher­gestellt wissen, daß der TuS Montabaur Eigenleistungen erbringe und sich später dieser übernommenen Verpflichtung nicht entziehen könne.

Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt, er habe in seiner Funktion als Kreissportvor­sitzender an einer Unterredung mit dem TuS Montabaur teil genommen, in der u. a. signalisiert wurde, daß die Fußballabteilung des TuS Montabaur über Mitglieder verfügt, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation in der Lage sind, Eigenleistungen beim Bau des Sportgebäudes zu erbringen und daß man hierzu auch bereit sei. Im übrigen sei auch er - so Ratsmitglied Kram - der Auffassung, daß nachdem der planende Architekt die möglichen Eigenleistungen

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