Akte 
Sitzung 20. März 1986
Entstehung
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b) Änderung der Entwässerungskonzeption

c) Geänderte Zuwegung (keine symmetrische Wegeführungen zum Stadion)

d) Reduzierung auf nur eine Treppenanlage

e) Wegfall des Kassenhauses

f) Abzug der einkalkulierten Regiearbeiten (ca. 39.000,-- DM)

- Nach Auffassung von Ingenieur Backhaus kann aller Voraussicht nach die Abrechnung von Regierarbeiten unterbleiben, da es sich um eine Neubaumaß­nahme handele. -

g) Minderung der Massenansätze um 50 % für die kunststoffverstärkten Böden, da diese nur im Bereich der Hochsprung-, Weitsprung- und Speerwurfanlage notwendig würden

h) Wegfall der Natursteinarbeiten (Nach Aussage von Ingenieur Backhaus wurde diese Position rein vorsorglich mit in die Ausschreibung aufgenommen, um Angebotspreise zu erhalten.)

i) Reduzierung der Tribünenanlage (560 Stehplätze/360 Sitzplätze).

Zu den vorgenannten Streichungen und Massenreduzierungen, die sich allesamt auf die Gewerke im Los-Nr. 1 der Ausschreibung beziehen, merkt Ingenieur Back­haus noch an, er gehe davon aus, daß aufgrund der errechneten Kosteneinsparungen in jedem Fall der gesteckte Kostenrahmen eingehalten werden könne. Sofern sich während des Bauablaufes weitere positive Ansätze ergeben - was die Kostensituation anbelangt - hält er es für möglich und unter dem gestalterischen Aspekt ggf. auch für angezeigt, die ein oder andere Position, die zunächst gestrichen wurde, doch zur Ausführung zu bringen, also zum Beispiel die Verlegung von Naturstein­pflaster.

Zu den unter Los-Nr. 2 - Landschaftsbau - zusammengefaßten Arbeiten wird vom bauleitenden Architekten zur Kenntnis gegeben, daß in dem Bereich des Bauge­ländes zum Teil hervorragender Mutterboden vorzufinden sei. Dieser solle in jedem Fall gesichert und im Bereich der Pflanzflächen eingebracht werden. Es sei daher zu erwarten, daß man nur wenige Maßnahmen zur Bodenverbesserung im Bereich der Pflanzflächen vornehmen müsse. Dies habe er - so Ing. Backhaus - zum Anlaß genommen, um auch in diesem Teilbereich Kostenänderungen einzukalkulieren

Nennenswerte Kosteneinsparungen in den Losen 3 - Trainingsbeleuchtung - und 4 - Zaunarbeiten - seien nicht einkalkulierbar. Zur Beschaffenheit der ausge­schriebenen Trainingsbeleuchtung wird noch folgendes ausgesagt. Es handele sich dabei um eine 6-Mast-Anlage, die mit insgesamt 20 Planflächenstrahlern bestückt werde.

In der sich anschließenden Diskussion richtet Ratsmitglied Elsner (SPD) an den planenden Architekten ergänzende Fragen bezüglich der ermittelten Kostenein­sparungen. Diese werden erläutert.

An den Vorsitzenden wird die Frage gerichtet, inwieweit die Finanzierung für diese Baumaßnahme sichergestellt sei.

Bürgermeister Dr. Possei-Dölken erklärt hierzu, daß die Zuschußbewilligung durch die Verbandsgemeinde und den Westerwaldkreis aufgrund entsprechender Beschlüsse der zuständigen Gremien gesichert sei. Der Bewilligungsbescheid des Landes liege noch nicht vor. Man erwarte diesen jedoch in nächster Zeit. Nach neuesten In­formationen werde der Förderungsplan des Landes am 21.03.1986 nochmals besprochen. Man gehe davon aus, daß die eingeplante Höhe des Landeszuschusses realistisch sei. Bestätigt werde dies jedoch erst durch das Vorliegen des Bewilligungsbe­scheides. Es sei darüber hinaus auch erforderlich, die Vergabe der Aufträge

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