Akte 
Sitzung 24. Juni 1976
Entstehung
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2. Ausbau der Weststraße

Ratsmitglied Kochern weist auf die Beschwerde von Herrn Günther Heil über den Zustand der Weststraße im Stadtteil Eigendorf hin. Die Weststraße ist nicht ausgebaut. Bei der anhaltenden Trockenheit werden die Anlieger dieser Straße durch die erhebliche Staubentwicklung stark beeinträchtigt. Herr Heil hatte in einem Schreiben an die Verwaltung und an Ratsmitglieder vorgeschlagen, die Weststraße nur noch für den Anliegerverkehr zuzulassen.

Die Verwaltung weist darauf hin, daß man sich aufgrund desAntrages von Herrn Heil bereits Gedanken über dieses Problem gemacht hat. Es ist beabsichtigt, diesen Fragenkomplex in der nächsten Sitzung des Bauausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses zu behandeln.

3. Ausbau der Südstraße und der Wagnerstraße

Ratsmitglied Claude, CDU, fragt an, was aufgrund seiner Anregung bezüglich W des Zustandes der Südstraße und der Wagnerstraße von der Verwaltung veranlaßt

wurde.

A Bauamtsrat Kaltenhäuser berichtet, daß er Verhandlungen mit dem Sägewerk

Hasdenteufel darüber geführt hat, ob die Firma Hasdenteufel bereit ist, die Ausbaukosten zu übernehmen. Da Herr Hasdenteufel abwesend war, konnte diese Frage nicht abschließend geklärt werden. In den nächsten Tagen sollen die Verhandlungen mit Herrn Hasdenteufel wieder aufgenommen werden.

4. Wasserversorgung im Stadtteil Eigendorf

Ratsmitglied Claude (CDU) weist darauf hin, daß die Bewohner der Weststraße und des Mühlenweges darüber klagen, daß die Wasserversorgung samstags sehr schlecht ist.

Bürgermeister Mangels teilt mit, daß dieser Zustand der Verwaltung bekannt ist. In der nächsten Ausgabe des Amtsblattes wird für die Wochenenden angeordnet, daß das Wagenwäschen und das Besprengen von Gartenanlagen untersagt wird.

5. Telefon im Altenheim

Ratsmitglied Stühn (SPD-Fraktion) regt an, daß im Altenheim eine zweite Telefon­zelle eingerichtet wird, wenn es schon nicht möglich ist, allen Insassen des Altenheimes einen Telefonanschluß zur Verfügung zu stellen. Herr Stühn verweist darauf, daß die Stadt sich bei der Errichtung der ersten Telefonzelle bereiter­klärt hat, eine Ausfallbürgschaft zu übernehmen. Diese Ausfallbürgschaft mußte bis jetzt jedoch nie in Anspruch genommen werden.

Bürgermeister Mangels erklärt, daß nach seinen Wahrnehmungen und den Mitteilungen der Schwestern im Altenheim die vorhandene Telefonzelle nicht so stark benutzt ist, daß nicht für die Insassen des Altenheimes die Möglichkeit zum Telefonieren besteht. Die Beschwerden über die fehlende Telefongelegenheit werden im übrigen auch nur von einer Insassin des Altenheimes vorgebracht. Im übrigen wird darauf hingewiesen, daß diese Insassin den gleichen Weg, den sie zur Telefonzelle machen muß, zu jeder Mahlzeit zum Speisesaal zurücklegen muß. Dies wird als durchaus zumutbar bezeichnet.

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