Akte 
Sitzung 18. November 1971
Entstehung
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Kommunale und wirtschaftliche Verpflechtungen des Raumes, die Notwendigkeit einer gesicherten Entwicklung unter einheitlicher Gesamtverantwortung sowie die Nutzung der Entwicklungschancen des Raumes zwingen zu einer Zusammenfassung der kommunalen Kräfte.

Die ungeteilte kommunale Selbstverwaltung in einem so engen Stadt-Umlandbereich durch eine Gebietskörperschaft ist sowohl vom demokratischen Prinzip her als auch von der Leistungsfähigkeit die derzeit bestmögliche Form der Verwaltung innerhalb des örtlichen Wirkungsbereiches. Sie gewährleistet die Einheit der Planung, Finanzierung und Durchführung, sie ermöglicht das höchste Maß von Integration unter den verschiedenen Verwaltungsaufgaben der Gegen­wart und Zukunft. Zahlreiche raumordnerische und landesplanerische Gesichtspunkte unterstreichen darüber hinaus, daß ein solcher Zusammenschluß mit dem Mittelzentrum Montabaur zwingend erforderlich ist.

Der Rat der Stadt Montabaur erkennt die Notwendigkeit des gemeind­lichen Zusammenschlusses mit der Gemeinde Eigendorf an und ist zur Führung von partnerschaftlichen Verhandlungen über den Ab­schluß eines Auseinandersetzungsvertrages bereit.

Punkt 1/2 , Verschiedenes

a) Bürgermeister - Der Vorsitzende verliest ein Schreiben der Wehr­bereichsverwaltung IV in Wiesbaden, welches sich mit der Nutzung des ehemaligen Schießstandes (Schießgelände Horressen) befaßt.

Die hierin aufgezeigten Vorstellungen entsprechen jedoch nicht den Ansichten des Rates und der Verwaltung der Stadt Montabaur.

Ein entsprechendes Antwortschreiben wird gefertigt.

b) Bürgermeister - Es wird ein Schreiben des Rektors der Realschule verlesen, worin dieser sich für die Unterstützung während der letzten beiden Jahre durch die Stadt recht herzlich bedankt.

c) Bürgermeister - Der Vorsitzende verliest ein Schreiben des Landrates vom 29* 10. 1971 betreffend Bau einer Großsporthalle.

d) Bürgermeister - Verliest ein Schreiben des Kreisschulamtes, aus dem hervorgeht, daß eine Schulpartnerschaft einer englischen Stadt mit einer Schule aus Montabaur angestrebt ist.

Nach kurzer Diskussion ergibt sich, insbesondere im Hinblick auf die französische Partnerschaft folgendes Ergebnis: Im grund­sätzlichen geben Rat und Verwaltung ihr Einvernehmen, daß die Hauptschule, für die die Stadt im Augenblick die Trägerschaft hat, eine solche Schulpartnerschaft anstrebt. Dabei wird davon ausgegangen, daß hierbei die Bemühungen maßvoll bleiben und daß die finanziellen Belastungen, die dadurch entstehen, auch mit der Leistungsfähigkeit der Stadt im Einklang bleiben.

In erster Linie wird im Rahmen von Partnerschaftspflege die Partnerschaft von Tonnerre und Montabaur zu sehen sein; die Partnerschaftsbemühungen der Schulen werden im Rahmen der allgemeinen Förderungsrichtlinien unterstützt

Stadtverwaltung Montabaur

(SM *

Schriftführer Ratsmitgl. Witte

Montabaur, den 2 2L,Djezend) Vorsitzender:

r^1971

Ratsmitgl. Roos:

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