Akte 
Sitzung 04. Mai 1971
Entstehung
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Es wird daher durch die Stadtverwaltung eine Ermittlung des Wertes der drei Grundstücke veranlaßt, die dann über den Hauptausschuß dem Stadtrat zur Kenntnis gelangt. Hierfür ist noch die Zustimmung der Herren Marx und Lenaif erforderlich.

Punkt 11/5. ohne Vorlage

Antrag der Genossenschaftskasse auf Errichtung eines Wohnheimes

Über diesen Punkt wurde bereits zu Beginn der Bauausschußsitzung ausführlich diskutiert. Über diese Diskussion befinden sich jedoch keine Aufzeichnungen auf dem Tonband, da dieses erst später bedient wurde. Es kommt somit jetzt nur zu einer kurzen Diskussion. Hieraus ergibt sich, daß der Stadtrat zunächst einmal den Planungen des Types B (kleinerer Baukörper) zustimmt. Der hierfür vorliegende Bau­antrag kann also weitergereicht werden. Über das andere Wohnhaus­projekt (Typ C - größerer Baukörper) kann erst entschieden werden, wenn der Bauantrag vorliegt. Die Genossenschaftskasse wurde jedoch veranlaßt, in der Zwischenzeit durch ein Stangengerüst die Ausmaße des beabsichtigten Baukörpers darzustellen. Eine Ortsbesichtigung soll dann einen Eindruck von dem späteren Wohnheim vermitteln.

Punkt 11/6, ohne Vorlage

Standort des Mehrfamilienhauses für Einfachwohnungen

Es geht hier um die Unterbringung der 9 Familien, die jetzt im alten Amtsgericht wohnen. Es handelt sich hierbei leider durchweg um asoziale Menschen. Dieser Umstand belastet daher die Wahl des Standortes eines neuen Mehrfamilienhauses oder mehrerer kleinerer Wohneinheiten ganz erheblich.

Dessen ungeachtet können jedoch weder Verwaltung noch Stadtrat die­ses Problem allzu leicht auffassen. Für einen zukünftigen Stand­ort des Mehrfamilienhauses werden aus der Versammlung folgende drei Bereiche vorgeschlagen:

a) Roßbergstraße

b) Eichwiese

c) Hohe Straße

(Grundstücke Frau Piroth und Krifka) (unterhalb Braun)

Die Ratsmitglieder werden vom Vorsitzenden gebeten, hierüber eigene Vorstellungen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird die Frage nach dem Schicksal des alten Amtsgerichtes gestellt werden müssen. Eine Beratung hierüber soll in der nächsten Stadt­ratssitzung erfolgen.

Punkt 11/7. Verschiedenes

a) Ratsmitglied Wahl, gleichzeitig Mitglied des Bauausschusses, verliest ein Schreiben, daß ihm vom Zahnarzt: Dr. Fuchs zuge­schickt wurde. Dieses Schreiben beinhaltet einen Antrag auf Abänderung des Bebauungsplanes "Alberthöhe" (an der Wiedstraße). Da jedoch der normale Weg eines solchen Antrages (Antrag an die Stadtverwaltung, die dann den Antrag zur Beratung und Beschluß­fassung vorlegt) nicht eingehalten worden ist, kann sich hierüber keine Diskussion ergeben.

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