Akte 
Sitzung 25. September 1980
Entstehung
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In ihrem Einflußbereich liege indessen die Schaffung einer Innerstädtischen Umfahrungs­möglichkeit (Kolpingstraße, Hospitalstraße, Bauer Decker mit Anschluß an die Wall Straße). Er regt an, die Stadt solle sich darum bemühen, diese Straße sobald wie möglich zu bauen bzw. auszubauen. Diese Umfahrungsmöglichkeit sei ja bereits in den Bebauungsplänen "Altstadt I" und "Altstadt II" enthalten. Die Frage der Bezuschussung aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sei mit dem Wirtschaftsministerium bereits abgesprochen und dem Grunde nach bejaht worden. Anderungswünsche bestünden lediglich für den Einfahrtsbereich Hospitalstraße/ Kolpingstraße und den Kreuzungsbereich Kolpingstr./Koblenzer Str. Auch wegen der Steigungsverhältnisse der Kolpingstr. bestünden noch Anderungswünsche.

Angesichts der relativ langen Zeit bis zur Realisierbarkeit des Anschlusses der Hollerer Straße an die B 49 (ca. 5 Jahre) empfiehlt Ltd. Baudirektor Wagner, sich für einen vorzeitigen Bau der innerstädtischen Umgehungsstraße Kolpingstr./Wallstr. einzusetzen. Wenn diese Maßnahme realisiert sei, könne man die Kirchstr. bei bestimmten Veranstaltungen sperren, um zu beobachten, ob die innerstädtische Umfahrungsstraße ausreiche, den durch Montabaur fließenden Verkehr aufzunehmen. Sollte dies belegbar sein, könne man evtl, mit der Landesstraßenverwaltung verhandeln, um im Vorgriff auf die überörtlichen Lösungen eine Umwidmung der Kirchstr. als Stadtstraße zu erreichen. Dadurch lasse sich erreichen, daß die Fußgängerzone zu einem früheren Zeitpunkt in Montabaur verwirklicht werden könne.

vom

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VIII

Aus der anschließenden Diskussion der Ratsmitglieder mit Ltd. Baudirektor Wagner ist folgendes festzuhalten:

1. Ratsmitglied Kram (CDU) spricht sich dafür aus, mit der innerstädtischen ^ vo^

Umfahrungsstraße so schnell wie möglich zu beginnen. Es sei nicht vertretbar, [980

die "flankierenden Maßnahmen" für die außerstädtischen Umfahrungsmöglichkeiten ,vm

abzuwarten. "

Ratsmitglied Kram stellt die Frage nach der Finanzierung der innerstädtischen i

Umfahrungsmöglichkeit.

vom

Ltd. Baudirektor Wagner erklärt, nach den Gesprächen, die Bürgermeister Mangels

und er bereits im Wirtschaftsministerium geführt haben, scheide eine Finanzierung GLL

aus dem Sanierungsfonds aus. Die Maßnahme müsseil Trägerschaft der Stadt laufen.

Die Frage der Bezuschußbarkeit aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungs­gesetzes sei dem Grunde nach bejaht. Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ^ j

sehe eine Förderung bis zu 85 % vor.

2. Ratsmitglied Widner (SPD) stellt die Frage, ob für die Kirchstr. eine "verkehrs­beruhigte Zone" vertretbar sei.

Ltd. Baudirektor Wagner erklärt zunächst, verkehrsberuhigte Zonen würden grund­sätzlich nur dort eingerichtet, wo reine Wohngebiete mit fast ausschließlichem '

Anliegerverkehr vorhanden seien. jj

Für die Kirchstr. und den Großen Markt sei nach seiner Auffassung eine verkehrs­beruhigte Zone nicht sinnvoll. Die Verkehrsberuhigung könne allenfalls in einer Einbahnstraßenregelung bestehen. Auch nach Schaffung einer Einbahnstraße wäre ein Verkehrsaufkommen zu verzeichnen, das den gewünschten Effekt (Möglichkeiten zu schaffen, in Montabaur ungestört einzukaufen) beeinträchtigen müßte. :

3. Ratsmitglied Schweizer (FWG) erinnert zunächst daran, daß dieses Gespräch auf eine Initiative seiner Fraktion zurückgehe.

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