*
$
t
- 6 -
Der Stadtrat beschließt die Veräußerung der in der Anlage aufgeführten stadteigenen Baugrundstücke im Baugebiet "Himmelfeld I", 2. Bauabschnitt.
Der Verkauf der einzelnen Grundstücke erfolgt zu den in der Anlage angegebenen Kaufpreisen. Sämtliche Nebenkosten gehen zu Lasten der Erwerber. Im übrigen werden die Grundstücke zu den für städtische Baugrundstücke üblichen Bedingungen (Bebauungsverpflichtung, Rückübertragungsrecht, Nachentschädigung usw.) verkauft.
e) Vorlage Nr. 112a Straße
Ankauf eines bebauten Grundstückes in der Elisabethen-
1. Der Stadtrat faßt mit 17 Ja- und 7 Nein-Stimmen folgenden Beschluß:
Der Stadtrat beschließt den Ankauf des bebauten Grundstückes Flur 20, Nr. 3332 = 1,11 ar von Frau Maria Gröninger, Großer Markt 16, Montabaur, zum Preise von 55 000,-- DM.
Der Kaufpreis ist fällig und zahlbar nach Umschreibung des Eigentums im Grundbuch. Die Nebenkosten übernimmt die Stadt Montabaur.
Der Stadtrat nimmt die in diesem Zusammenhang entstehende unerhebliche überplanmäßige Ausgabe von 500,-- DM bei HHSt. 680.932 zur Kenntnis. Die Deckung erfolgt durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage.
2. Bürgermeister Mangels berichtet in diesen Zusammenhang über die Initiativen der Stadt Bad Ems bezüglich der Bergung von Fachwerkbalken beim Abriß nicht mehr verwendbarer Fachwerkbauten. Die Stadt Bad Ems kaufe diese Balken vom Eigentümer auf und lagere sie. Die Balken werden dann an Interessenten zum Selbstkostenpreis abgegeben. Er erklärt, er beabsichtige, auch in der Stadt Montabaur so zu verfahren. Die Balken könnten im Klärwerk gelagert werden. Bürgermeister Mangels verweist auf Auflagen des Landeskonservators an Bauherren im historischen Teil der Stadt, beim Teilabriß von Gebäuden für den Wiederaufbau Fachwerk zu verwenden. Dabei entstehe für die Bauherren oft die Schwierigkeit, nicht an geeignete Fachwerkbalken heranzukommen. Dieses Problem könne
so gelöst werden.
In der Diskussion des Stadtrates erheben lediglich zwei Ratsmitglieder Widerspruch gegen die von Bürgermeister Mangels ins Auge gefaßte Aktivität der Stadt. Die Mehrheit der Ratsmitglieder äußert sich positiv und stimmt für das von Bürgermeister Mangels erläuterte Verfahren.
'< laß
' 3 !
tjvom
1980
VIII
ig vom . 1980 3. VIII
'vom
380
VIII
vom
980
VIII
tvom
?so
tüi-J
Punkt 1/2: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
a) Ratsmitglied Kochern (FDP) berichtet, nach der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses habe der Hausmeister der Joseph-Kehrein-Schule erneut Kinder, die an Samstagen und Sonntagen auf dem Seminarplatz spielen wollten, von dem Platz gewiesen.
Oberamtsrat Piwowarsky erklärt, es sei nach der Aufbringung einer neuen Decke eine Auflage der bauausführenden Firma gewesen, den Platz eine gewisse Zeit zu schonen. Diese Zeit sei jedoch abgelaufen. Der Hausmeister habe ausdrücklich Weisung, die Kinder außerhalb der Schulzeit auf dem Platz zu lassen.
- 7 -

