Akte 
Sitzung 27. September 1978
Entstehung
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Satz 1 findet keine Anwendung, wenn das Abrechnungsge­biet (§ ß Abs. l) der Parkflächen, Grünanlagen oder Kinderspielplätze von dem Abrechnungsgebiet der Straßen, Wege und Plätze nach Satz 1 abweicht; in diesem Fall werden die Parkflächen, Grünanlagen und Kinderspiel­plätze selbständig als Erschließungsanlagen abgerechnet.

Anteil der Stadt am

beitragsfähigen Erschließungsaufwand .

Die Stadt trägt 10 v.H. des beitragsfähigen Erschließungsauf­wandes.

Erhält die Stadt zur Finanzierung des Erschließungsaufwandes Zuweisungen aus öffentlichen Kassen, die den sich aus Satz 1 ergebenden Betrag überschreiten, so erhöht sich der Anteil der Stadt nach Satz 1 um den überschreitenden Betrag.

Abrechnungsgebiet, Grundstücksflächen und Geschoßflächen

(l) Die von einer Erschließungsanlage erschlossenen Grundstücke bilden das Abrechnungsgebiet. Wird ein Abschnitt einer Er­schließungsanlage oder eine Erschließungseinheit

abgerech­

net, so bilden die von dem Abschnitt der Erschließungsan­lage oder der Erschließungseinheit erschlossenen Grund­stücke das Abrechnungsgebiet.

(2) Bei der Ermittlung der Grundstücksflächen bleiben die Grund­stücke und Grundstücksteile außer Ansatz, die außerhalb des Baulandes liegen. Als Bauland gilt, wenn ein Bebauungsplan nicht besteht oder der Bebauungsplan eine andere als die bauliche oder gewerbliche Nutzung vorsieht,

1. bei Grundstücken, die an die Erschließungsanlage angrenzen, die Fläche von der Erschließungsanlage bis zu einer Tiefe von höchstens 50 m,

2. bei Grundstücken, die, ohne an die Erschließungsan­lage zu grenzen, mit der Erschließungsanlage durch einen Weg oder in anderer rechtlich gesicherter Form verbunden sind, die Fläche von der zu der Erschließungs­anlage liegenden Grundstücksseite bis zu einer Tiefe von höchstens ßO m.

Flächen, die über die tiefenmäßige Begrenzung hinaus baulich oder gewerblich genutzt werden, sind insoweit dem nach Nummer 1 oder 2 ermittelten Bauland hinzuzurechnen.

(ß) Die Geschoßfläche des einzelnen Grundstückes ergibt sich durch Vervielfachung der Grundstücksfläche mit der Ge­schoßflächenzahl .

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