Akte 
Sitzung 22. Juni 1978
Entstehung
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Punkt 1/4: - Vorlage 500 -

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Beratung und Beschlußfassung über die Änderung des Bebauungs­planes "Schul- und Sportzentrum"

Bürgermeister Mangels unterrichtet die Ratsmitglieder, daß eine Beschlußfassung über die Vorlage Nr. 500 in der heutigen Sitzung noch nicht erfolgen kann, da sich kurzfristig neue Gesichtspunkte ergeben haben. Er erinnert daran, daß der Bebauungs- plan"Schul- und Sportzentrum" die Planung über die zu errichtenden Schulbauten und die damit im Zusammenhang stehenden Sporteinrichtungen enthält. Durch die Schulplanung der Bezirksregierung wurde das Bauprogramm der Schulbauten reduziert. Es wird keine neue Hauptschule gebaut. Statt dessen wird die Handelsschule umgebaut und als Haupt­schule genutzt. Nachdem der Kreis, der aufgrund einer Vereinbarung mit der Verbands­gemeinde die Federführung bei den Planungen im Schul- und Sportzentrum übernommen hat, die Errichtung eines Busbahnhofes beabsichtigt, ergibt sich als Konsequenz daraus die Notwendigkeit, eine Erschließungsstraße anzulegen. Diese Straße soll die Von- Bodelschwingh-Straße mit der Humboldtstraße verbinden. Es müsse aber sichergestellt werden, daß diese Erschließungsstraße keinen Durchgangscharakter erhält. Dies habe durch entsprechende Beschilderungsmaßnahmen zu erfolgen.

Zu den Sporteinrichtungen führt der Vorsitzende aus, daß beabsichtigt war, im Schul- und Sportzentrum einen Sportplatz Typ B (Rasenplatz) unter der Trägerschaft des Kreises zu bauen. Ein solcher Rasenplatz kann funktionsgerecht nur genutzt werden in Verbindung mit einem Tennenplatz. Deshalb war die Erweiterung des Bebauungsplanes um einen solchen Tennenplatz vorgesehen. Die Erweiterung bewegte sich jedoch innerhalb der Grenzen des Plangebietes.

Am 19. 6. 1978 habe die Kreisverwaltung erklärt, für die schulischen Zwecke reiche ein Tennenplatz im Schul- und Sportzentrum aus. Sie stellte allerdings anheim, daß die Stadt einen Rasenplatz in ihrer Trägerschaft baut. Die Stadt beabsichtigt, den Sportplatz an der Koblenzer Straße auszubauen (Kostenaufwand 250 000,-- DM). Im Haushaltsplan 1978 sind 150 000,-- DM veranschlagt. Sofern der Ausbau des Sportplatzes an der Koblenzer Straße erfolge und die Kreisverwaltung nicht bereit sei, den Rasen­platz im Schul- und Sportzentrum zu errichten, sei langfristig der Bau eines Rasen­platzes in Montabaur ausgeschlossen. Aus diesem Grund habe man die Überlegung ange­stellt, den Sportplatz an der Koblenzer Straße aufzugeben, also die Kosten für den Ausbau zu sparen und statt dessen einen Sportplatz im Schul- und Sportzentrum anzu­legen,und so doch zu einem Rasenplatz zu kommen. Voraussetzung sei, daß dem TuS das Hausrecht für diesen Sportplatz eingeräumt werde. Nach den bisherigen Planungen der Kreisverwaltung bezüglich des Standortes sei jedoch erforderlich, daß die Stadt die erforderlichen Flächen noch ankauft. Deshalb habe er bei der Kreisverwaltung angeregt zu prüfen, ob das Raumproblem unter Einbeziehung des Tennenplatzes anders gelöst wer­den kann, als dies die Planungen jetzt vorsehen.

Stellungnahmen der Fraktionsvorsitzenden

Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) trägt zunächst folgende Ergänzungswünsche zu den Pla­nungen hinsichtlich der verkehrsmäßigen Erschließung des Plangebietes vor:

a) Es soll sichergestellt werden, daß der vorgesehene Parkplatz nur an einer Stelle ein- und ausgefahren kann.

b) Die Abkröpfung der Humboldtstraße solle erst erfolgen, wenn die Verbindung mit der Elgendorfer Str. geschaffen worden ist. Andernfalls sei zu befürchten, daß im Fürstenweg das Verkehrsaufkommen steigt.

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