VerbandsgemeindsverwaRung Montabaur ^
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Verbandsgameindeverwaltung 5430 Montabaur Postfach 140 ^ (0 28 02) 2041
Bezirksregierung Koblenz 5400 Koblenz
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Az. 338-01
thr Schreiben vom
30.3.1978
Unser Zeichen
Sachbearbeiter Zimmer Nr. NebenanschtuB
Tag
25. April 1978
Netzkonzeption der Deutschen Bundesbahn - Umstellung von Schienenpersonenverkehr auf Busbedienung -
Zu den Umstellungsabsichten der Deutschen Bundesbahn für die Untersuchungsabschnitte
a) Staffel-Siershahn
b) Montabaur-Westerburg
nehmen wir wie folgt Stellung:
Oer Verlagerung des Schienenpersonenverkehrs auf Busbedienung kann von seiten des Verbandsgemeinderates Montabaur und der Gemeinden Stadt Montabaur, Ruppach-Goldhausen, Girod und Niedererbach aus den nachgenannten Gründen nicht zugestimmt werden
1. Der derzeitige überdurchschnittliche Straßenverkehr im Bereich der beiden Untersuchungsabschnitte wird durch den zusätzlichen Einsatz von täglich 60 Bussen erheblich verstärkt (vgl. Übersicht über erforderliche DB Busfahrten). Der Westerwaldkreis hat die höchsten Zulassungszahlen in Rheinland-Pfalz, ca.
80 000 Fahrzeuge. Bezogen auf ca. 169 000 Einwohner bedeutet dies, daß fast jeder zweite Einwohner ein Kraftfahrzeug führt. Durch die unmittelbare Anbindung der BAB und des überörtlichen Straßenverkehrsnetzes (B 49, B 255, L 313,
L 326) erfahren die betroffenen Bereiche eine weitere erhebliche Belastung des Straßenverkehrs. Die hohe Verkehrsdichte war ausschlaggebend, daß im Westerwaldkreis im Jahre 1977 4 376 Unfälle zu verzeichnen waren.
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2. Die vorgesehenen Bushaltestellen Montabaur "Bahnhof" und Montabaur "Rathaus" können aus verkehrstechnischen Gründen nicht noch stärker als bisher belastet werden.
Die Kreuzung L 313/L 326 kann unmöglich eine weitere Belastung mit 60 zusätzlich eingesetzten Bussen verkraften.
Auch die Kapazität der Bushaltestelle am Bahnhof ist bereits heute voll ausgelastet.
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