Akte 
Sitzung 14. Dezember 1972
Entstehung
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Punkt 1/6, Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Ratsmitglied Witte - SPD-Fraktion

Herr Witte weist darauf hin, daß in den eingemeindeten Stadtteilen verschiedene Straßen neue Bezeichnungen erhalten haben. Bis jetzt sind allerdings noch keine neuen Straßenschilder aufgestellt worden. Das Fehlen dieser Straßenschilder führt zu gewissen Unklarheiten und Mißverständnissen.

Der Vorsitzende erwidert, daß man in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen ist, und daß die Straßenbehörden noch darüber diskutieren, welche Ausführungsart man für diese Schilder nehmen soll (schwarz/weiß oder reflektierende Ausführun­gen). Dessen ungeachtet sind jedoch die Schilder bestellt und werden sicher inner­halb des nächsten Vierteljahres aufgestellt werden.

b) Ratsmitglied Roos - CDU-Fraktion

Herr Roos weist auf die Initiative der Jungen Union hinsichtlich des Baues eines dritten Kindergartens in Montabaur hin. Er bittet die Verwaltung, diese Ange­legenheit für die Finanzplanung vorzusehen.

Der Vorsitzende verweist dieses Vorhaben in die längerfristige Planung hinein und nimmt im Moment diese Anregung zur Kenntnis.

c) Ratsmitglied König - CDU-Fraktion

Herr König weist auf den großen Windschaden hin, der hauptsächlich im Bereich des Weges nach Wirzenborn durch den letzten großen Sturm verursacht worden ist.

Der Vorsitzende verweist an Herrn Kaltenhäuser sowie an Herrn Reifenberger mit der Bitte um Beseitigung dieser Schäden durch die Waldarbeiter. In diesem Zusammenhang fragt das Ratsmitglied Witte an, ob und welche Schäden eigent­lich im Gebiet des Stadtwaldes Montabaur und der Waldflächen der eingemeindeten Stadtteile festzustellen sind. Seiner Meinung nach hat die Stadt Montabaur hin­sichtlich der Windschäden noch relativ gut abgeschnitten.

Der Vorsitzende verweist zur allgemeinen Auskunft an Herrn Oberförster Reifen­berger. Auch nach seiner Meinung ist der Windwurf sehr gering und es ist nicht mit einem nennenswerten Schaden im Stadtgebiet Montabaur zu rechnen. Es ist jedoch mit negativen Auswirkungen auf die Holzmarktpreise zu rechnen.

d) Ratsmitglied Straub - CDU-Fraktion

Ratsmitglied Straub weist darauf hin, daß der Bürgersteig nach Eschelbach hinter der Kreuzung mit der Werkstraße und dem Fürstenweg in Richtung Eschelbach relativ schmal ist. Er regt an, vor dem Ausbau der Fußgänger­brücke der Baufirma mitzuteilen, daß beabsichtigt sei, den Bürgersteig zu ver­breitern. Die Baufirma oder die Straßenverwaltung könnte so die Brücke dem­entsprechend etwas anders planen.

Der Vorsitzende erwidert, daß beabsichtigt ist, mit den zuständigen Behörden in Koblenz sowie in Diez und mit dem zuständigen Ministerium eine Ortsbe­sichtigung durchzuführen und bei dieser Gelegenheit wird das Bürgersteig­problem mit angeschnitten.

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